Logo Gemeindebrief Februar 2010 - April 2010



Liebe Gemeindebriefleser!
Aus der Gemeindeleitung
Rückblick
Frauenfreizeit
Silvester
Wer hat eigentlich Weihnachten erfunden?
Allianzgebetsabende
Abschluss des Biblischen Unterrichts
Vortragsreihe über Buddhismus und Esoterik
Die Sechs Freunde - Und das Wort des Lebens (WDL)
Ausblick
Kinderwoche mit dem team_ec
Familienshow Daniel Kallauch
Posaunenchorjubiläum
Blick in eine Gemeindegruppe - Kinderbetreuung
Kurz notiert
Gemeinde- und Mitgliederversammlung
Missionsabend mit AMZI
Ski-Freizeit
Gemeindegebetsabend
Seniorentag
Teenstreet
Konzert mit Waldemar Grab
Glaubenskurs EMMAUS
Kärlijungschar
170 Jahre St. Chrischona
Buchseite - Dem begegnen, der alle Sehnsucht stillt

 


Liebe Gemeindebriefleser!

Zum Allianz-Gebetsabend am 12. Januar hatte Simone Dinger einen Raum der Stille dekoriert. Der Raum war wunderschön eingerichtet und lud ein, Stille zu erleben. Kerzen, ein Kreuz, leise Musik, einige Zitate und Bibeltexte gaben Anregung, für sich persönlich wertvolle Impulse aus diesem Raum mitzunehmen. Einige Leute meinten: „So einen Raum sollte man immer wieder mal besuchen können.“ Stille – danach sehnen wir uns oftmals. Aber es ist gar nicht so leicht, zur Stille zu finden. Da ist es gut, wenn es einen „Raum“ gibt, der sich vom Alltag abhebt, wie z. B. der Raum der Stille bei der Allianz-Gebetswoche. Wenn ich eine Kirche besuche, empfinde ich meistens eine wohltuende Stille. Aber auch wenn ich allein durch die Reben spaziere, hilft es mir, zur Ruhe zu finden. Selbst das Stehpult neben meinem Schreibtisch, an dem ich in der Regel meine Bibellese („Stille Zeit“) halte, ist für mich ein Ort, wo ich viel besser zur Stille finde als am normalen Arbeitsplatz. Zur Stille zu finden ist ein erster Aspekt.
Die Stille auszuhalten, ist ein zweiter Aspekt. Zu einem Einsiedler kamen eines Tages Menschen. Sie fragten ihn: "Welchen Sinn siehst du in einem Leben der Stille?" Er war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einer tiefen Zisterne beschäftigt. "Schaut in die Zisterne, was seht ihr?", fragte er. Die Besucher: "Wir sehen nichts." Nach einer Weile forderte der Einsiedler sie wieder auf: "Schaut in die Zisterne, was seht ihr?" Sie blickten hinunter und sagten: "Jetzt sehen wir uns selbst." Der Einsiedler sprach: "Als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig und ihr konntet nichts sehen. Jetzt ist das Wasser ruhig und ihr erkennt euch selbst. Das ist die Erfahrung der Stille."
Es braucht oft eine Zeit, bis wir zur Stille finden und noch einmal Zeit, um von der Stille Impulse zu empfangen. Ein dritter Aspekt ist mir ganz wichtig: Ich möchte in der Stille Gott begegnen. Ich möchte auf ihn hören können. So wie es Klaus Böckmühl in einem seiner Bücher formuliert hat: „Hören auf den Gott, der redet.“
„Stille ist ein Raum“, der vom Reden Gottes geprägt sein soll. Das Jahr der Stille soll nicht in erster Linie ein leises Jahr sein – obwohl uns die „leisen Töne“ sicher sehr gut tun können, sondern es soll vor allem ein Jahr des Hörens auf Gott sein. Aus dem Hören folgt dann das Handeln.

Ich wünsche mir, dass auch unsere Arbeit in der Gemeinde immer mehr von dieser Reihenfolge geprägt wird. Wir wollen lernen und einüben, von dem Einfluss Gottes, seines Wortes und seines Heiligen Geistes zu leben. Von unserem Direktor Dr. Markus Müller stammt das Zitat in Anlehnung an Jesaja 61,1: „Der Geist Gottes ruht auf uns – aber er ruht sich dort nicht aus.“ So wünsche ich uns, dass die Stille nicht ohne Auswirkungen in unserem Leben bleibt, sondern dass Gott durch seinen Geist an und in uns wirkt.

Mit herzlichen Grüßen
Karl-Heinz Schneider

 

Aus der Gemeindeleitung

Gottes Wege sind vollkommen, des Herrn Worte sind durchläutert. Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.
Samuel 22,31

Das Jahreslos, das ich an Silvester für unsere Gemeinde gezogen habe, stammt aus dem Danklied von David, als er nach vielen Kämpfen und Anfeindungen endlich zu einer stabilen Situation in seiner Königsherrschaft gefunden hatte. Es ist dem ganzen Lied abzuspüren, dass David sich bewusst war, wer den Sieg bewirkt hatte. Entsprechend dankbar formuliert er dieses Loblied für Gott. Wie David kennen auch wir Situationen von Mangel und Anfechtung, sowohl in unserem persönlichen Leben als auch im Leben der Gemeinde, wo es uns nicht leichtfällt, Gottes Wegen und seinem Wort zu vertrauen. Umso wertvoller ist es, wenn wir immer wieder durch das Zeugnis von Einzelnen ermutigt werden. Gottes Sieg und seine Zusage, dass er ein Schild ist für alle, die ihm vertrauen, wird auch bei uns immer wieder erlebt. Lasst uns das bezeugen, damit Christen ermutigt werden und Gottes Ehre groß wird. In diesem Zusammenhang möchte ich allen, die sich an Silvester durch das Ziehen eines Namens zum Fürbittegebet für ein anderes Gemeindeglied verpflichtet haben, herzlich danken. Ich denke, es fördert unsere Gemeinschaft und die Verantwortung füreinander, wenn wir für einzelne Menschen in besonderer Weise vor Gott treten. Wo es möglich ist, sollten konkrete Gebetsanliegen eingeholt werden. Vielleicht kann ein Besuch vereinbart werden oder man spricht den anderen nach einem Gottesdienst an. Es tut gut, wenn man weiß, dass jemand für einen betet.

Der Frosch springt immer in den Pfuhl und säß er auch auf gold`nem Stuhl.

Dieses deutsche Sprichwort habe ich gefunden, als ich mir über das Thema Stühle Gedanken machte. Menschen können von sich aus nicht aus ihrer eigenen Haut. Sie werden immer wieder von ihrem eigenen Wesen eingeholt, auch wenn sie noch so gute Bedingungen für sich selber vorfinden. Aber eigentlich wollte ich ja berichten, dass wir im Gottesdienstraum schon seit einigen Wochen verschiedene Stühle intensiven Sitzproben unterziehen. Wir haben uns vorgenommen, in diesem Frühjahr die geplante Anschaffung von 100 neuen Stühlen zu verwirklichen. Uns ist natürlich klar, dass gemäß dem obigen Sprichwort die Qualität der Stühle nicht entscheidend ist für Buße, Hingabe und Geistesfülle der darauf Sitzenden. Dennoch wollen wir dafür sorgen, dass wir und unsere Gäste sich wohlfühlen. Dankbar sind wir, dass sich die Finanzen, sowohl in Bezug auf die Stühle als auch im Allgemeinen, in den letzten Wochen des vergangenen Jahres positiv entwickelt haben. Sofern dieser Trend anhält, kann der Mitarbeiterrat in einer der nächsten Sitzungen die endgültige Auswahl treffen und die Lieferung der neuen Stühle in Auftrag geben.

Die Pläne werden zunichte, wo man nicht miteinander berät; wo aber viele Ratgeber sind, gelingen sie.
Sprüche 15, 22

Am 13. und 14. Februar trifft sich der Mitarbeiterrat wie jedes Jahr zu einer Klausur. Auch dieses Mal werden wir zu Gast im Diakonissenmutterhaus in Nonnenweiher sein. Wir möchten an dieser Stelle um Fürbitte der Gemeinde bitten, damit die Leiter der Gemeinde mit guten Gedanken und Entscheidungen gesegnet werden.

 

Rückblick

Frauenfreizeit: Ein kleines Organ und doch so mächtig


Unter diesem Motto fand die 1. Frauenfreizeit unserer Gemeinde statt. 27 Frauen unterschiedlichen Alters machten sich auf, um gemeinsam drei Tage in Hägelberg im “Haus Frieden“ zu verbringen.
Nach dem Abendessen und der Begrüßung durch die Hauseltern trafen wir uns zum gemeinsamen Singen. In einem anschließenden Spiel ging es darum, einander besser kennenzulernen. Der nächste Morgen wurde mit einer Gebetsgemeinschaft begonnen. Nach dem Frühstück und einer Lobpreiszeit folgte ein Vortrag über das Thema, zu dem wir Petra Hanser eingeladen hatten.
In Jakobus 3, 1-12 steht unter anderem, dass die Zunge sehr klein ist und doch gewaltige Dinge fertig bringt, im Guten wie im Bösen. Wir können Tiere bändigen, aber die Zunge ist nicht leicht im Zaum zu halten. Wichtig ist daher, was wir im Herzen für eine Gesinnung haben und welcher Geist in uns herrscht. Dies beeinflusst unser Reden und Tun. Wie schnell können wir jemanden verbal verletzen, auch wenn uns das Gesagte schnell wieder leid tut. Besser wäre es, dem Anderen Lob und Mut zuzusprechen. Sollte es dennoch Anlass zu Kritik geben, kann man sie entschärfen, indem man die „Ich-Form“ anwendet. Z. B. Ich habe mich geärgert über…, nicht du hast mich geärgert. Wir wollen uns ermutigen, das im Alltag so oft wie möglich anzuwenden.
Mittags hatten wir eine mehrstündige Pause, in der wir wandern oder ausruhen konnten. Der Samstagabend stand unter dem Motto “ Wetten dass? Live“. Mit mehr oder weniger schwierigen Fragen oder Geschicklichkeitsübungen konnten wir unsere Fähigkeiten unter Beweis stellen, was sehr spannend und unterhaltsam war. Am Sonntagmorgen waren wir Gäste im örtlichen Gottesdienst.
Zum Abschluss der Freizeit fassten wir die unterschiedlichen Eindrücke des Wochenendes zusammen und beteten füreinander. Dies empfanden alle als wohltuend. Neu für den Alltag motiviert traten wir unsere Heimfahrt an.

 

Silvester

Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN.
Diese starke Zusage aus Römer 8 begleitete uns am Altjahresabend ins neue Jahr hinein. Anschließend rief uns Werner Wiedemann die Hochzeiten, Geburten und Verstorbenen des vergangenen Jahres unserer Gemeinde in Erinnerung. Außerdem zeigte eine Präsentation des Jugendkreises in gelungener Bilderfolge die Highlights des Jahres 2009. Nach dem Verzehr von leckeren Häppchen moderierten einige junge Erwachsene das Spiel „Der große Preis“. Zwischen den vielen Fragen, die es in Gruppen zu beantworten galt, lockerten Erinnerungen an Gemeindeaktionen als Joker die Runde auf. Vielen Dank allen, die den Abend vorbereitet und zum Gelingen beigetragen haben.

 

Wer hat eigentlich Weihnachten erfunden?


Ein angetrunkener Obdachloser beobachtet von draußen den Ablauf des „Heiligen Abends“ in einer Familie. Diese ist total genervt von Weihnachten – nur die Oma fühlt sich wohl und scheint den Abend im Kreis ihrer Familie zu genießen.

Vater, Mutter und die Kinder schildern diesen Abend aus ihrer eigenen (negativen) Sicht und fordern so die Frage heraus, die der Obdachlose stellvertretend für alle stellt: „Wenn Weihnachten sowieso keinen Spaß macht, wer hat dann Weihnachten erfunden?“
Nach diesem eindrücklichen Anspiel unserer Teenies wurde uns die Frage in der folgenden Predigt von Karl-Heinz beantwortet: Gott selbst „erfand“ Weihnachten, indem er uns seinen Sohn Jesus auf die Erde schickte, damit wir Frieden mit ihm schließen können.
Vielen Dank unseren Teenies, die mit viel Engagement das Theaterstück einstudierten und uns herausforderten, ganz neu über die Bedeutung von Weihnachten nachzudenken!

 

Allianzgebetsabende

Die beiden Abende am 12. und 14. Januar, zu dem sich jeweils ca. 40 Beter einfanden, standen unter dem Thema „Zeuge sein“.
Der erste Abend fand in unserer Gemeinde statt. Karl-Heinz stellte uns Paulus und Silas vor Augen, die im Gefängnis mutige und fröhliche Zeugen für Jesus waren. Für die anschließende Gebetszeit wurden drei Möglichkeiten angeboten: Gebetskreis (für Mission bzw. unser Dorf) / Lobpreis und Gebet / Raum der Stille mit persönlichem Gebet. Der jeweilige Raum konnte beliebig gewechselt werden. Den zweiten Abend gestaltete die evangelische Kirchengemeinde in ihren Räumen. Nach einer Einführung durch Frau Haßler über die gefährliche Schiffsreise des Paulus nach Rom wurden Gruppen gebildet, um in sog. „Bienenkörben“ zu beten. Dabei orientierten wir uns an der Reihenfolge: Lob und Dank / Beugung / Fürbitte.
Nach einem gemeinsamen Abschluss gab es an jedem Abend noch Gelegenheit zum Austausch in gemütlicher Atmosphäre.
Unser Wunsch ist, dass der Allianzgedanke in unserem Dorf noch mehr zum Tragen kommt und sich viele Christen zum gemeinsamen Gebet versammeln.

 

Abschluss des Biblischen Unterrichts


Von März bis November 2009 nahmen neun Jugendliche unserer Gemeinde am bible-training der Liebenzeller Gemeinschaft teil. An zwei gemeinsamen Wochenenden und sechs Samstagvormittagen bearbeiteten die Jugendlichen mit ihren Leitern interessante Themen rund um die Bibel. Am Freitag, dem 11. November, wurden die Jugendlichen in der Liebenzeller Gemeinschaft in Ihringen feierlich verabschiedet. Am darauf folgenden Sonntag gestalteten wir als Evangelische Gemeinschaft Eichstetten einen besonderen Gottesdienst. Dieser fand aufgrund der Vielzahl von Gästen in der Eichstetter Festhalle statt. Nach einem kurzen Einblick, den uns die Jugendlichen selbst über ihr bible-training gaben, sprach Karl-Heinz Schneider über das „Herz“.

Die folgenden 4 Punkte waren Gegenstand seiner Predigt:
1. Gott hat ein Herz für Dich
2. Gott sieht Dein Herz an
3. Gott wünscht sich, dass Du von ganzem Herzen an ihn glaubst.
4. Gott will Dein Herz stärken und gewiss machen

Karl-Heinz verdeutlichte uns an einigen Beispielen aus der Bibel, dass der Glaube eine Herzenssache ist und dass es der Entscheidung jedes einzelnen bedarf, sich für den Glauben zu entscheiden. Viel wichtiger jedoch ist es, wie Gott durch den heiligen Geist an jedem einzelnen von uns wirkt. „Denn er ist es, der uns ermutigt und stärkt im Glauben. Es ist das größte Geschenk, wenn der Glaube in unseren Herzen durch die Gnade Gottes gefestigt wird.“ Anschließend wurde für jeden bible-training-Teilnehmer ein Segensgebet gesprochen. Die Ansprache an die Jugendlichen durch einen Elternteil und ein Segenslied durch die Eltern rundeten den Gottesdienst ab. Es war schön, dass viele Verwandte der bible-training-Teilnehmer und zahlreiche Glieder der Gemeinde am Gottesdienst teilnahmen. Den Jugendlichen selbst werden das bible-training und auch der feierliche Abschluss im Gottesdienst hoffentlich lange in Erinnerung bleiben.

Wir wünschen den Jugendlichen wertvolle Erfahrungen im Glauben und dass auch für sie der Glaube eine Herzenssache ist.

 

Vortragsreihe über Buddhismus und Esoterik vom 22. bis 24. Januar


Zu den vier Veranstaltungen, welche diesem Thema gewidmet waren, hatte sich jedes Mal eine große, zum Teil sehr junge Zuhörerschaft aus verschiedenen Kaiserstühler Gemeinden und aus unserem Dorf eingefunden. Lebhafte Unterhaltungen während der Pausen und nach Beendigung der Vorträge wiesen auf die Aktualität des Themas hin.

Vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Lebensgeschichte und Erfahrungen legten uns Elke und Martin Kamphuis die Grundzüge des Buddhismus und der Esoterik dar. Sie beantworteten Fragen zu Yoga, Mandalas, Phantasiereisen und Heilwerden durch spirituelle Kraft, indem sie ihre Erklärungen in eindrucksvoller Weise mit biblischen Aussagen verknüpften. So lernten wir den Buddhismus als eine Lehre ohne Schöpfergott kennen, in der mittels Erleuchtung ein Ausweg aus dem als sinnlos erachteten Leid gesucht wird. Eine Annahme des Leids, wie von Jesus vorgelebt, steht dazu in krassem Gegensatz. Die Esoterik, das „Kind“ der New-Age-Bewegung, geht hingegen von der Göttlichkeit allen Seins aus, die es bis zur Vollkommenheit hin zu entfalten gilt. Erlösung geschieht aus dem eigenen Selbst. Beide sog. Heilslehren bedienen sich in ihren Ritualen und Praktiken einer unsichtbaren übersinnlichen Welt, vor welcher uns die Bibel eindeutig warnt (z. B. in Epheser 6,12 und 5. Mose 18,9-12). Der Meinung, ein Christ könne die Rituale um ihrer Wirksamkeit Willen, jedoch losgelöst von ihrem geistigen Hintergrund, praktizieren, traten die Referenten entschieden entgegen. Auch der gedankenlose Gebrauch bestimmter Symbole kann nicht als wirkungslos betrachtet werden.
Zum Abschluss der Vortragsreihe wurde am Sonntag im Gottesdienst noch einmal die Frage nach der Wahrheit hervorgehoben. Martin Kamphuis zeigte auf, dass Jesus die Wahrheit mit der Erkenntnis der Sündhaftigkeit verbindet (Johannes 8,32-34), was in die Demut anstatt in die Göttlichkeit oder Erleuchtung führt.
Er machte deutlich, dass Buddhismus und Esoterik der Wirksamkeit ihrer Rituale und Übungen mehr Gewicht verleihen als der Wahrheit.

Jesus, der zu Pilatus sagte „Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll“ (Johannes 18,37), stellt die Wahrheit vor die Wirksamkeit seiner Zeichen und Wunder.
So sahen wir uns am Ende vor die Aufgabe gestellt, zu prüfen, was uns mehr bedeutet: bestimmte Wirksamkeiten mancher Heilmethoden oder die Beziehung zu Jesus, die rein gehalten sein will (2. Korinther 6,17-7,1).
Wir sind dankbar für den wertvollen Dienst, den uns Elke und Martin Kamphuis geleistet haben. Unsere Fragen aus der großen Grauzone zwischen Heil und Gesundheit, Religion und Glaube haben fundierte Antworten gefunden.

 

Die Sechs Freunde – Und das Wort des Lebens (WDL)


Wir sechs Freunde und unsere sechs Koffer machten uns am 27. Dezember früh morgens auf die Socken, um zum Starnberger See zu gelangen. Die sechs Koffer gehörten Marco, Hendrik und Andy aus unserer Gemeinde, Johannes und David (EFG) sowie Patrick. Am Ziel angekommen, begannen wir als neugierige Erstbesucher, die Gegend zu erkunden. Wir fanden eine Burg, ein Schloss, einen See und eine schöne Landschaft vor. Es stimmte also, was wir gehört hatten. Zwar war es immer nass, aber das war nicht so schlimm, denn uns standen aufregende Tage bevor. Von mitreißenden Predigten und Bibelarbeiten über Sport und Workshops bis hin zu gemütlichen Spielen oder einfach nur Gesprächen. Der Ausflug nach Salzburg war sehr lustig und am Silvesterabend unterhielten uns die Zivis mit einem grandiosen Theaterstück. Ich denke, jeder von uns hat aus der Silvesterfreizeit etwas Wertvolles für sein Leben mitgenommen. Letztendlich war die Freizeit echt cool und somit haben sich auch die 14 langen Stunden in den Regionalzügen gelohnt.

 

Ausblick

Kinderwoche mit dem team_ec

Am Montag, dem 08. März startet in unserer Gemeinde die fünftägige Kinderwoche. Fünf junge Menschen vom team_ec unterstützen unsere Mitarbeiter aus der Kinder- und Jungschararbeit bei dem bunten Programm. Das Thema der Kinderwoche heißt „Neues aus der Rumpelkiste“, das sich mit dem Leben Jesu befasst.

Jeder Nachmittag beginnt um 16:30 Uhr mit Spiel- und Bastelangeboten. Weiter geht es mit Liedern, spannenden Geschichten und einem kleinen Theaterstück. Eingeladen sind dazu alle Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren. Das Programm dauert bis ca. 18:30 Uhr. Bestimmt bist du schon ganz gespannt und hast dir diese Woche im Kalender freigehalten. Bringe auch deine Freunde und Klassenkameraden mit.

Alle Erwachsenen, die auch gerne mit dabei wären, sind eingeladen, die Mitarbeiter zu unterstützen. Meldet euch bitte bei Agnes Wittek (07663/ 409379).

 

Familienshow Daniel Kallauch


Am Samstag, dem 13. März 2010, schließt sich die Familienshow „Miteinander Wunderbar“ mit Daniel Kallauch der Kinderwoche an. Seine Mitmach-Musik bringt jede Menge Spaß für Groß und Klein. Es erwartet uns ein zweistündiges schwungvolles Powerprogramm, bei dem du nicht fehlen darfst. Spaßvogel Willibald wird – wie gewohnt – aussprechen, was Zuschauer und Daniel Kallauch denken.

Der Kartenvorverkauf beginnt voraussichtlich am 12. Februar 2010. Karten zum Preis von 6,50 Euro für Kinder ab 5 Jahren sowie 9,00 Euro für alle ab 13 Jahren sind bei Karl-Heinz Schneider, Altweg 43, der Firma Adler, Hauptstraße 48 in Eichstetten während den normalen Geschäftszeiten sowie online unter unserer Homepage erhältlich. Selbstverständlich gibt es auch Karten an der Tageskasse.

Die Familienshow findet um 15:00 Uhr in der Eichstetter Festhalle statt. Einlass ist ab 14:30 Uhr.

 

Posaunenchorjubiläum


Unser Posaunenchor schaut in diesem Jahr auf 75 Jahre Lob Gottes zurück.

Halleluja!
Unter diesem Motto feiern wir über das ganze Jahr verteilt unser Jubiläum.


Beginnen möchten wir dabei mit einem Konzert, das uns das Bläserensemble von „Wort des Lebens“ (WDL) am Samstag, dem 8. Mai, in der Eichstetter Kirche zum Besten geben wird.

Sonntag, den 9. Mai, steht der Christustag ganz im Zeichen des Jubiläums. Die Festansprache hält Detlef Kiparski von WDL.
An einem lauen Sommerabend am 18. Juli kann man im Schwanenhof anlässlich einer Abendmusik den Klängen des Posaunenchores lauschen.
Zum Abschluss der Feierlichkeiten wird uns der Posaunenchor am 28. November (1. Advent) in unseren Räumen mit Advents- und Weihnachtsmusik erfreuen.
Zu den verschiedenen Veranstaltungen lädt der Posaunenchor jetzt schon ganz herzlich ein. Auch über Unterstützung bei der Durchführung der einzelnen Veranstaltungen freuen wir uns sehr.

Wer uns Bilder des Chores, vor allem aus den frühen Jahren (1935-1970), zur Verfügung stellen kann, möchte sie bitte an Manfred Schmidt weiterleiten.

 

Blick in eine Gemeindegruppe - Kinderbetreuung zum Gottesdienst


Wenn der Karl-Heinz Euch Großen im Gottesdienst was erzählt, dann kriegen wir auch was erzählt. Wir singen und malen und basteln gern. Wir machen Spiele und manchmal auch Quatsch. Evi, Andi und alle Mamas und Papas, die auf uns aufpassen, lassen sich immer wieder was Neues für uns einfallen. Na ja, manchmal sagen wir: "Diese Geschichte kennen wir schon!" Aber wir hören natürlich trotzdem zu. Wir beginnen mit unserem Begrüßungslied, das wir Euch an Heiligabend vorgesungen haben: Vom Anfang bis zum Ende hält Gott seine Hände über dir und über mir… Das hat Spaß gemacht. Deshalb wollen wir Euch gerne wieder mal ein Lied vorsingen.
Jeder, der uns auch gerne eine Geschichte während des Gottesdienstes erzählen mag oder uns einfach so erleben möchte, darf das der Agnes sagen. Die freut sich! Also bis dann!? Eure Lena

 

Kurz notiert

 

Gemeinde- und Mitgliederversammlung

Die Gemeindeleitung lädt alle Gemeindeglieder am 21. April um 20:00 Uhr zur nächsten Gemeinde- und Mitgliederversammlung ein. Auf der Tagesordnung stehen u. a. Rückblick auf das vergangene Jahr, der Finanzbericht, die Vorstellung des Jahresprogrammes der Gemeinde und Infos vom Chrischonawerk.

 

Missionsabend mit AMZI

Jurek Schulz, theologischer Referent der amzi, hält am 16. Februar einen Israelvortrag zum Thema „Aufruhr in Nahost“. Ihr seid herzlich eingeladen. Der Abend beginnt um 20:00 Uhr.

 

Ski-Freizeit

Den Teilnehmern der Skifreizeit vom 19. bis 21. März wünschen wir einen gesegneten Verlauf und eine gesunde Rückkehr. Flyer mit Infos für die Anmeldung liegen im Schriftenständer der Gemeinde aus.

 

Gemeindegebetsabend

Herzliche Einladung zur schönsten Beziehungspflege von Christen, zum Gemeindegebetsabend am 2. März. Wir wollen gemeinsam Gott loben und anbeten, ihm von Herzen danken, aber auch Fürbitte halten für unsere Gemeinde, unser Dorf und unser Land.

 

Seniorentag

Am 4. Mai lädt Chrischona alle Senioren zum Seniorentag ein. Interessierte können sich bei Otto Meier anmelden. Er gibt die Anmeldungen weiter und regelt die Fahrgemeinschaften.

Leider findet wie immer gleichzeitig der Jahrmarkt statt. Sollten rüstige Senioren nicht nach Chrischona mitfahren, sind sie herzlich eingeladen, beim Abbau des Bücherstandes mitzuhelfen. Bitte meldet Euch beim Büchertischteam.

 

Teenstreet


Der ultimative Teenager-Kongress von OM findet in diesem Jahr in der Zeit vom 29. Juli bis 4. August in Oldenburg statt. Die Anmeldung zu diesem Kongress hat bereits begonnen (Frühbucherrabatt!). Anmelden kann man sich im Teen-Kreis oder online unter: www.teenstreet.de

 

Konzert mit Waldemar Grab

Am 13. Februar lädt die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde um 19:30 Uhr zu einem Konzert in die Festhalle ein. Der Künstler, früher als Showpianist auf dem ZDF-Traumschiff, gibt in seinem musikalischen Programm Einblicke in die Höhen und Tiefen eines turbulenten Lebens.

 

Glaubenskurs EMMAUS

Ideengeber für diesen kommunikativen Kurs ist der Bericht von den nach Orientierung fragenden Jüngern, die auf dem Weg ins Dorf Emmaus einem Unbekannten begegnen, der ihnen die Heilsgeschichte erklärt. Der Emmaus-Weg steht symbolisch für den Weg zum Glauben. EMMAUS ist mehr ein Konzept für eine beziehungsorientierte Gemeindearbeit als nur ein Grundkurs des Glaubens. Das Kursangebot eignet sich für suchende Menschen, die über persönliche Kontakte gezielt angesprochen werden. Über die Umsetzung dieses Konzeptes für unsere Gemeinde sind wir noch im Gespräch. Weitere Informationen werden folgen.

 

Kärlijungschar

In der Zeit vom 9. bis 13. August plant die Jungschar der Jungs eine Freizeit in Rickenbach durchzuführen. Nähere Informationen werden in den nächsten Tagen den Teilnehmern der Jungschar zur Verfügung gestellt.

 

170 Jahre St. Chrischona


Unter dem Motto: „Wir blicken zurück nach vorne“ feiert Chrischona sein 170. Jubiläum. Am 8. März, dem Geburtstag, beginnen die Feierlichkeiten mit einem Pressefrühstück. Am Festwochenende (13. und 14. März) findet ein Festbankett, ein Festgottesdienst und zum Schluss ein Sponsorenlauf statt. Zu diesem Festsonntag sind wir als Gemeinde herzlich eingeladen. Für Interessierte wird eine Anmeldeliste ausliegen, damit Fahrgemeinschaften gebildet werden können.

Wir freuen uns mit den Verantwortlichen von Chrischona über die Treue Gottes zu dem Werk über diese lange Zeit und wünschen Gottes Segen für die Zukunft.

 

Buchseite

Dem begegnen, der alle Sehnsucht stillt Faszination oder Frust?


Unsere Zeit sehnt sich nach Stille – und flieht gleichzeitig vor ihr. Klöster erleben einen Besucherandrang wie nie – und doch gelingt es kaum jemandem, Stille in den eigenen hektischen Alltag zu integrieren. Das Problem scheint weniger der Himmel zu sein, der schweigt, sondern unser lauter Alltag, der Gottes Stimme übertönt.

Elke Werner und Klaus-Günter Pache laden Sie dazu ein, in die Welt der Stille einzutauchen. Loslassen. Ankommen. Gott hören. Kraft tanken.

Nehmen Sie sich täglich ein wenig Zeit und begegnen Sie dem, der alle Sehnsucht stillt. Die 40 herausfordernden und intensiven Andachten nehmen Sie mit auf eine ganz besondere Reise. Die Anregungen am Schluss jeder Einheit geben Tipps, wie man Stille praktisch im Alltag (er)leben kann.

Sind Sie bereit für die Begegnung, die Ihr Leben verändern wird?

Elke Werner und Klaus-Günter Pache bringen nicht nur großes biblisches Wissen ein, sondern die persönliche Erfahrung des Unterwegsseins mit Gott auf der Langstrecke. Ohne persönliche Begegnung mit ihm, ohne das persönliche Suchen und Finden in der Stille, hält Glaube nicht durch. Gerade deswegen empfehle ich dieses Buch so sehr.

Ulrich Eggers, Magazin AufAtmen, Verlagsleiter Bundes-Verlag

Auszüge aus dem Buch:
„Jesus möchte mit uns gemeinsam über Dinge nachdenken, uns seine Pläne offenbaren und uns mit hineinnehmen in sein Wirken in dieser Welt.“

„Immer stärker habe ich den Eindruck, dass mein Problem nicht der Himmel ist, der schweigt, sondern mein lauter Alltag, der den Himmel übertönt.“
„Stille ist nicht die Abwesenheit von Lärm.“
„Stille ist eine innere Haltung, eine Insel im Herzen.“
„Es geht um eine heilige Unruhe. Um Fülle und Erfüllung. Um Momente des inneren Still-Werdens,
des Ge-still-t-Werdens.“