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Persönliches Wort
Aus der Gemeindeleitung
Was macht eigentlich...?
Rückblick

 


Persönliches Wort

Liebes Gemeindeglied, liebe Leser des Gemeindebriefes

Das ist wirklich ein faszinierendes Erlebnis. Nach einer Nacht mit dichtem Schneetreiben wacht man am Morgen auf. Draußen geht die Sonne hinter den weißen Bergspitzen auf und die Landschaft ist überall mit weißem, weichem, unberührtem Neuschnee wie mit Puderzucker bestreut. Ein strahlend blauer Himmel kündigt einen herrlichen Skitag in den Schweizer Alpen an. So habe ich es im vergangenen Jahr erlebt und an vielen anderen Skitagen im Lauf meiner "Skifahrerkarriere". Die Natur so zu erleben, das hat etwas.

Gut ist es allerdings, wenn die Fahrer der Pistenbullys an solchen Tagen früh aufstehen und erst einmal die Pisten präparieren. Denn Tiefschneefahren ist nicht mein Metier, schon gar nicht mit Kindern. Da bevorzuge ich doch eine gespurte Bahn, eine präparierte Skipiste, wie sie unser Titelfoto zeigt. Im Tiefschnee kann man die Orientierung verlieren. Im Tiefschnee fällt man leichter hin, im Tiefschnee kann man, wenn man Pech hat, ganz schön lange nach einem verlorenen Ski stochern.

Zum Glück muss ich auch in meinem Leben als Christ kein Tiefschneeartist sein. Zum Glück gibt es einen, der mir den Weg gespurt hat. Er heißt Jesus. Er ist den Weg "vorausgefahren" und fordert mich nun auf, ihm in seinen Fußspuren zufolgen.

1. Petrus 2,21 Denn dazu seid ihr berufen ... dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen.

Eigentlich ist damit der Kern unseres Christseins erfasst. Wir sollen Jesus nachfolgen, an sonnigen und wolkigen Tagen, in Freude und - so macht es der Textzusammenhang im 1. Petrusbrief deutlich - an schwierigen Tagen, ja sogar im Leiden. Fest steht: Er geht mir voran. Er hat vorgespurt, er hat mir die Piste präpariert. Noch wedle ich nicht sturzfrei den Berg hinunter, noch rutsche ich dann und wann auf einer Eisplatte aus. Aber meine Piste hat er mir präpariert. Beim Skifahren fahre ich auf präparierten Pisten wesentlich gelassener. Im Leben ist das nicht anders. Ich wünsche uns in diesen Wochen von Jesus vorbereitete Pisten und Wege.

Mit herzlichen Grüßen

Uli und Gabi Limpf

 

Aus der Gemeindeleitung

Super-Wahljahr schon 2003

Im Gegensatz zur großen Politik, die der Bundesrepublik Deutschland in diesem Jahr ein Superwahljahr beschert (insgesamt 14 Wahlen: Länder-, Europa- und Kommunalwahlen), gab es in der Evangelischen Gemeinschaft bereits im November 2003 eine wichtige Wahl. Gewählt wurde, nach 5-jähriger Legislaturperiode, der Mitarbeiterrat, der zusammen mit dem Ältestenrat die Leitung der Gemeinde bildet.

Von den bisherigen 12 Mitarbeiterräten kandidierten Otto Meier, Willi Bär und Manfred Schmidt nicht mehr für eine neue Legislaturperiode. Neu auf die Wahlliste ließen sich Martina Reichhold, Agnes Wittek, Wilfried Danzeisen, Frieder Huber und Bernd Jenne stellen. Gewählt wurde dann in geheimer Wahl bei der Mitgliederversammlung am 12. November. Alle Kandidaten erreichten respektable Ergebnisse, so dass in einer knappen Entscheidung Agnes Wittek und Wilfried Danzeisen nicht die erforderlichen Stimmen erhielten.
Bereits wenige Tage später traf sich der neugewählte Mitarbeiterrat zu einer Klausurtagung im Schloss Beuggen bei Rheinfelden. Bei dieser Gelegenheit entstand dann auch das unten stehende Foto des neuen Mitarbeiterrates.

 

Was macht eigentlich ...?

... Familie Siegfried Klaes, die ehemalige Predigersfamilie im Evangelischen Vereinshaus in Freiburg? Siegfried schickte uns einige Zeilen und ein Foto.

Liebe Eichstetter,
einen herzlichen Gruß von Dorf zu Dorf. Seit vier Jahren leben wir in Holzheim, einem Dorf südlich von Gießen. Wir freuen uns noch immer über unsere schöne, helle Wohnung und den Blick in die Weite.

Unsere Kinder, inzwischen 16, 17, 19 Jahre, haben schnell Kontakt zu dem großen Jugendkreis bekommen und fühlen sich dort heimisch. Sie setzen sich dort und in Jungschar, Schaukasten und Jugendchor ein. Zur Schule müssen sie mit dem Bus nach Gießen fahren, d.h. zur Zeit nur noch Damaris und Kristina. Peter macht nach Abschluss der Realschule ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Rhön. Langsam wird es spannend, wie es bei ihm weitergehen soll.

Ute, in einem Dorf aufgewachsen, konnte sich bald umstellen. Seit vergangenem Jahr arbeitet sie mit einer halben Stelle in der sozialpädagogischen Familienhilfe. In der Gemeinde arbeitet sie in der Frauenstunde und in der Sonntagsschule mit. Schon in Freiburg hatte Ute eine Schulung für beratende Seelsorge begonnen. Diese Ausbildung hat sie hier abgeschlossen. Ihr Wissen setzt sie in persönlichen Beratungsgesprächen ein.

Für mich war die Umstellung am größten. Nicht nur von der Stadt in ein Dorf, auch die Gemeindearbeit hat ein anderes Gepräge als in Freiburg. Drei Generationen einer Familie im Gottesdienst sind nicht selten. Erfreulich ist, dass viele sich in den Gruppen und Gemeindebereichen einsetzen. Auch für die Gemeinde war es eine Umstellung: Ich bin der erste angestellte Prediger in der Ev. Gemeinschaft Holzheim, obwohl die Gemeinde jetzt seit 100 Jahren besteht. Es ist spannend, in dieser eigenständigen Gemeinde mit ihren mehr als 100 Gemeindegliedern zu arbeiten.

2003 feierten wir das 100jährige Jubiläum, mit dem wir wieder mehr in das Dorf hinein wirken wollten. Eichstetten hat mich mit manchen Ideen für Veranstaltungen inspiriert: Vom Jubiläums-Wochenende in der Sporthalle bis hin zur Festschrift, die wir in jeden Haushalt verteilten. (Wir schicken Euch einige Exemplare zur Begutachtung). Ihr seht, wir haben Euch nicht vergessen. Wenn Ihr mal in unsere Gegend kommt, seid Ihr herzlich willkommen.

Liebe Grüße
Eure Siegfried und Ute Klaes mit Damaris, Kristina und Peter

 

Rückblick

Was wäre der Heilige Abend ohne unsere Kinder?


Selbst Engel brauchen mal ne Pause! ...


... und Hirten bringen frohe Kunde.


Weihnachten ist ganz schön anstrengend, findet jedenfalls Joseph und ein sichtlich zu weit gereister Engel.