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Persönliches
Wort
Liebes Gemeindeglied, liebe Leser des Gemeindebriefes
Diese "Notausgabe" des Gemeindebriefes entsteht zwischen Kisten
und Koffern, zwischen Zeugniskonferenzen und Schulabschlussfeiern, zwischen
Fahrten nach Büchenbronn und zum Müllplatz. Umzug ist angesagt
in diesen Tagen, von Eichstetten nach Büchenbronn, von Wörrstadt
nach Eichstetten, von Limpf nach Nickel. Emotional erleben wir als Familie
die letzten Tage in einem Wechselbad der Gefühle. Wir freuen uns über
jeden Schritt, den wir schaffen und vorankommen. Wir sind traurig über
jede Begegnung, bei der wir ahnen, sie könnte für die nächsten
Monate oder Jahre die letzte gewesen sein. Ich vermute, dass nicht nur
Nickels und wir, sondern auch Ihr als Gemeindeglieder diesen Umzug spürt.
Ein Abschnitt ist zu Ende, ein neuer Abschnitt steht bevor und auch für
Euch bringt dieser Umzug Arbeit mit sich.
Umzug - viele, mit denen ich darüber rede, schlagen die Hände über
dem Kopf zusammen. Umzug, so etwas können sie sich nicht vorstellen.
Und doch hat so ein Umzug auch etwas Heilsames. Er erinnert uns daran,
dass unser Leben ein Wandern ist, dass wir alle im Grunde genommen ständig
unterwegs sind - hoffentlich sind wir das.
Umzug, das muss ja nicht nur heißen von einer Stadt in eine andere
zu ziehen. Umzug kann auch bedeuten, alte Gewohnheiten loszulassen und
Neues zu wagen, Festgefahrenes zu verändern und auf Anderes zu hoffen.
Umzug kann auch bedeuten von einer Lebensphase in eine andere zu wechseln:
Von der Schule in den Beruf, vom Ehepaar hin zur Familie, aus dem Berufsleben
hinein in den Ruhestand. Und letzten Endes bedeutet Umzug irgendwann
auch den Schritt aus diesem Leben hinüber in die Ewigkeit. Gerhard
Tersteegen dichtet in einem seiner Abendlieder:
Ein Tag der sagt´s dem andern, mein Leben sei ein Wandern zur
großen Ewigkeit.
O Ewigkeit, so schöne, mein Herz an dich gewöhne! Mein Heim
ist nicht in dieser Zeit!
Umzug, Bewegung im Leben bringt zwar Arbeit mit sich, ist aber im Grunde
genommen etwas Gutes. Uns allen wünsche ich, dass wir am Umziehen
sind und meine damit, dass wir in Bewegung bleiben. Offen sein für
Gottes Wege und seine Veränderungen in unserem Leben. In diesem
Sinne grüßen wir Euch an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich.
Uli und Gabi Limpf
Rückblick

Überreich beschenkt... mit Freundschaften, guten Worten, kreativen Beiträgen,
manchen Tränen, tollen Geschenken... Am 25. Juli wurde Familie Limpf im
Gottesdienst verabschiedet.

Der Jungschartag 2004 fand auf der Hochburg statt und stand ganz im Zeichen
der Ritter. Unsere Eichstetter Jungscharen erreichten ehrenvolle Plätze.
Die Bubenjungschar wurde Dritter, die Mädchenjungschar sogar Zweiter.
Da sagen wir: Herzlichen Glückwunsch.

Mehr als 40 "Königskinder" waren beim Sommerfest der
Kinderstunde dabei und ließen sich hier königlich bewirten. |