Logo Gemeindebrief November 2004 - Januar 2005



Adventszeit
Gemeindeleben
Kurz notiert
Alphakurs
Gemeindeleben

 


Adventszeit

Adventszeit - das ist die Zeit der Besinnung,
doch wer ist dazu heute noch in Stimmung?
Wer hat und nimmt sich dazu wirklich die Zeit?
Sind wir dazu überhaupt noch bereit?
Wir hasten und eilen durch die Tage -
wer ist da noch zum Warten in der Lage?
Wir müssen so vieles schaffen und tun -
wo bleibt da Zeit, um wirklich auszuruh’n?
Advent - Er kommt ... und was tun wir?
Wir laufen und hetzen von dort nach hier.
Wir haben keine Zeit, Ihn zu erwarten,
mit Muße und Ruhe in die Festzeit zu starten.
Wie soll denn auch Freude aufs Fest aufkommen,
man hat uns die richtige Sicht ja genommen!?
Wir kreisen um uns und die Dinge der Welt,
dabei hat ER unser Leben voll Liebe erhellt!
Wir müssen wieder lernen, auf IHN nur zu sehn
und aufhören, uns um uns selbst zu drehn.
Dann gelingt es uns wieder, uns zu besinnen
und dem Fest seinen wahren Glanz abzugewinnen.
Adventszeit - das ist die Zeit der Besinnung -
Kommen wir wieder zurück in diese Stimmung!?
Nehmen wir uns dazu ganz bewusst die Zeit,
dann werden wir zur tiefen Freude be(f)reit!
(25.11.98 / Annely Stein)

Liebe Freunde der Evangelischen Gemeinschaft,

das ist die gute Nachricht der Adventszeit: Wir müssen nicht mehr tun, sondern wir dürfen weniger tun. Wir dürfen heraustreten aus all den vielen Pflichtprogrammen und neben dem Platz nehmen, der gekommen ist, damit Friede wird. In dieser Welt, in unserem Leben. Habt Mut und sagt zu manchen Aktivitäten nein. Genießt die Stille vor Gott und lasst euch immer wieder neu von ihm beschenken.
Eine segensreiche Advents- und Weihnachtszeit wünscht euch

Roland Nickel

 

Gemeindeleben

In Gottes Nähe leben – Rückblick auf das Gebetsseminar

Was bedeutet mir Gebet? Wie kann ich Gebet in meinem Alltag ganz praktisch anwenden? Wo gibt es Hindernisse, die mich abhalten zu beten? Antwortet Gott überhaupt noch auf Gebet? In unserem Gebetsseminar mit Ralf Mühe vom Bibellesebund hatten wir Mitte Oktober Gelegenheit, über diese Fragen nachzudenken. Er verstand es, uns dieses wichtige Thema sehr packend und authentisch nahe zu bringen. Einige Teilnehmer schildern hier kurz ihre Eindrücke:

Mir ist klar geworden, dass Gebet kein Selbstläufer ist. Ich darf z. B. um Freude zum Beten bitten. Auch möchte ich lernen, in konkreten Situationen zu beten.

Gebet bedeutet für mich: gebet Gott, unserem himmlischen Vater die Ehre, das Lob, den Dank in allen Dingen und Lagen und das Vertrauen. So ehren wir ihn. Anbetung geschieht immer aus einer freien Willensentscheidung. Um mit Gott zu reden, bedarf es keiner vorgeschriebenen Regeln und Formen.

Ich fühle mich ermutigt, spontane Gebetszeiten ohne Scheu zu nutzen. Ich muss mich fragen, welchen Stellenwert ich dem Gebet persönlich und in der Gemeinde einräume.

Dieses Seminar hat bei mir eine neue Liebe zum Gebet geweckt. Mir wurde neu bewusst, wie wichtig das Gebet als Dialog zwischen Gott und mir ist. Dies setze ich nun in meinem Alltag um.

Mir wurde bewusst, dass das Gebet meine persönlichen Grenzen erweitert, denn es ist nicht so wichtig, was ich tun kann, sondern was ich Gott zutraue.

Mir ist neu bewusst geworden, dass es eine Segenslinie in Familien gibt. Auch nichtgläubige Familienmitglieder stehen durch das Gebet unter Gottes Segen. Ich glaube, dass wir in unserer Gemeinde schon viel umsetzen von den praktischen Hilfen, die Ralf Mühe in seinem Seminar angesprochen hat. Es ist für mich eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

 

Kurz notiert

Krippenspiel
Für den Gottesdienst am Heiligen Abend haben wir wieder ein Weihnachtsspiel geplant. In den nächsten Wochen werden dazu die Listen ausgelegt, in die sich alle Mitspieler eintragen können.

Silvester
Den Jahresabschluss feiern wir als Gemeinde am 31.12. wieder mit einem Gottesdienst um 19:30 Uhr. Im Anschluss daran planen wir ein großes, gemeinsames Silvester-Büffet. Ein solches Büffet lebt von eurer Mithilfe. Holt also eure besten Ideen heraus, dann wird der Übergang ins neue Jahr ein Fest.

Buß- und Bettag
Zum Buß- und Bettag werden wir am 17.11. zusammen mit der freien evangelischen Versammlung einen Gebetsabend durchführen. Das Treffen beginnt um 20:00 Uhr im Gemeindehaus der FEV.

Mitgliederversammlung
Die nächste Mitgliederversammlung findet am 23. November um 20:00 Uhr statt.

Allianz-Gebetswoche
Im Rahmen der Gebetswoche der evangelischen Allianz werden wir im Januar zwei gemeinsame Gebetsabende durchführen. Am 11.01. treffen wir uns dazu im Haus der Ev. Gemeinschaft und am 13.01. im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde.

Ski- Weekend in Gstaad
Einen festen Platz im Terminkalender ist für Skifahrer das Ski-Weekend in Gstaad. In der Zeit vom 25. bis 27. Februar ist es wieder soweit. Also schmiert eure Bretter und merkt euch diesen Termin schon mal vor. Weitere Infos und die Anmeldeformulare werden im Laufe des Dezembers ausgegeben.

Kindertage
Im nächsten Frühjahr werden wir in unserer Gemeinde wieder Kindertage durchführen. Die fünf Mitarbeiter vom Team EC werden dazu vom 5. bis 9. April 2005 nach Eichstetten kommen. Weitere Infos folgen im Frühjahr.

Gemeindefreizeit 2005
Vom 3. bis 5. Juni planen wir die nächste Gemeindefreizeit. Ziel unserer Reise wird die Zentrale des Missionswerks OM in Mosbach sein. Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen werden erst im Frühjahr 05 herausgegeben, aber ihr solltet euch den Termin auf jeden Fall schon einmal im Kalender eintragen.

 

Alphakurs

Alpha kommt wieder

Nach inzwischen drei gelungenen Alpha-Kursen in unserer Gemeinde stehen wir bereits in den Startlöchern für den vierten Kurs. Er beginnt im Februar und dauert bis Mitte April.

Wir haben erlebt, dass Gott den Kurs gebraucht. Menschen werden im Glauben gefestigt oder setzen erstmals ihr Vertrauen auf Gott. Auch als Mitarbeiter haben wir sehr von dieser Arbeit profitiert. Wir haben gelernt, Gott auch dann zu vertrauen, wenn die Situationen manchmal vollkommen unsicher sind. Oder wir haben erlebt, wie Gott unser Team geeint hat.

Der Alpha-Kurs beschäftigt sich mit Grundfragen des Lebens und Glaubens. In 10 Abendlektionen und an einem Wochenende werden Themen behandelt wie: Wer ist Jesus? Warum starb Jesus? Wer ist der Heilige Geist? Wie handelt der Heilige Geist? Wie widerstehe ich dem Bösen? Anhand von Aussagen der Bibel wollen wir den Menschen Antworten und Anregungen bieten. Und wir möchten ihnen die Einladung Gottes zusprechen. Ein solcher Kurs tut auch den Menschen gut, die vielleicht schon seit vielen Jahren als Christen Jesus nachfolgen. Deshalb gilt die Einladung zum Alpha-Kurs jedem, der daran teilnehmen möchte.

Damit auch der neue Kurs wieder gelingt, müssen wieder viele Mitarbeiter das Team bei der Vorbereitung unterstützen.

Einsatzmöglichkeiten gibt es viele. Gesucht werden Leute, die regelmäßig für die Veranstaltung beten. Leute, die Freunde und Bekannte einladen und zum Kurs begleiten. Köche, die die Verpflegung für einen Kursabend übernehmen und ihr Lieblingsgericht beisteuern – natürlich mit Unterstützung des Küchenteams der Gemeinde. Auch werden Mitarbeiter gesucht, die jeweils den Saal herrichten oder die für einen abendliche Fahrdienst zur Verfügung stehen.

Interessenten wenden sich bitte bis Mitte Januar an Walter Dinger oder Werner Wiedemann.

 

Gemeindeleben

Eine Kiste voller Flöhe

Vor einem knappen Jahr hat sie ganz klein in einem Wohnzimmer begonnen, die Flohkiste. Damals hatten mehrere Mamas aus dem Bereich der Gemeinde das Bedürfnis, miteinander mehr Zeit zu verbringen. Sie wollten Gemeinschaft pflegen und für ihre kleinen Kinder sollte Zeit zum Spielen zur Verfügung stehen.

Verschiedene Formen wurden ausprobiert, bis man zu dem jetzigen Ergebnis kam. Alle 14 Tage treffen sich immer mittwochs von 9.30-11.00 Uhr Eltern mit ihren Kleinkindern.

Zu Beginn gibt es einen kurzen Gedankenanstoß. Das geschieht z. B. in Form einer Geschichte oder eines bildlichen Vergleiches. Dann folgt das gemeinsame Frühstück mit Tee, Kaffee, Butter und Brezeln. Dabei können sich die Erwachsenen angeregt unterhalten. Die Kinder spielen in der Zwischenzeit immer wieder mit den verschiedenen Spielsachen, die auf dem Boden verstreut sind. Nach dem Frühstück freuen sich alle auf den gemeinsamen Stuhlkreis. Hier spielen wir miteinander einige lustige Spiele und singen Lieder von Gottes Liebe.

Momentan fühlen sich insgesamt 8-10 Mamas in unserer Flohkiste sehr wohl und freuen sich darauf, mit noch mehr Kindern und Eltern eine fröhliche Gemeinschaft zu haben.

Uns ist es wichtig, dass unsere Gemeinde mit ihren Gebeten oder auch mit Einladungen an Bekannte und Nachbarn unsere Arbeit in der Flohkiste unterstützt.

Wer mehr über die Arbeit in der Flohkiste erfahren möchte, darf gerne einmal bei uns vorbeischauen.