Liebe Freunde und Glieder der Evangelischen Gemeinschaft,
"Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten". Zumindest
behaupten das die Journalisten. Sie verdienen ihr Geld mit Meldungen,
die mit großem Interesse aufgenommen werden. Und das sind
leider immer wieder vor allem die schlechten Nachrichten. Es sind
die Nachrichten von Katastrophen, Unglücksfällen oder
Krisen.
Schlechte Nachrichten lassen sich gar nicht so schlecht vermarkten,
das stimmt.
Aber auch das andere gilt: Wir Menschen sehnen uns nach guten Nachrichten.
Wir erleben nämlich, dass sich die Menge von negativen Botschaften
schwer auf unser Gemüt legt, den Lebensmut raubt und die Lebensfreude
erstickt. Dagegen atmen wir bei guten Nachrichten auf und schöpfen
Hoffnung.
Aus diesem Grund sind Bibelleser zu beneiden. Die Bibel präsentiert
uns ja die Gute Nachricht von Jesus Christus. Das ist die gute
Nachricht von der Liebe Gottes zu uns Menschen und vom Rettungsangebot
Gottes für uns Menschen.
Deshalb konnte der Apostel Paulus ganz gelassen auftreten und bekennen: „Ich
schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist
Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt.“ (Röm
1,16).
Es gilt für mich: Gute Nachrichten sind gute Nachrichten.
Deshalb müssen wir viel mehr von dem Guten reden, das wir
erleben. Und von der Guten Nachricht Gottes.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen eine frohe und hoffnungsvolle
Advents- und Weihnachtszeit mit der besten Nachricht aller Zeiten.
Es grüßt Sie von Herzen
Roland Nickel
Wie das Leben so spielt ...
Der Gottesdienst am 16. Oktober beschäftigte sich mit dem
Thema Segen. Die Predigt erinnerte mich an ein Erlebnis,
das ich vor einigen Jahren mit Gott hatte.
Der Prediger stellte treffend dar, wie wir meist reagieren, wenn
uns jemand verletzt oder beleidigt. Dagegen steht Jesu Erwartung
an uns, unsere Feinde zu segnen. Das ist keine einfache Kost. Wie
schwer das konkret werden kann, habe ich in meiner Berufsausbildung
erlebt.
In meiner damaligen Gemeinde gab es samstags ein Gebetstreffen
zum Wochenabschluss. An einem dieser Abende saßen wir in
kleiner Runde zusammen und tauschten zunächst Erfahrungen
und Anliegen aus. Ich berichtete den anderen von der Not, die ich
damals mit einem meiner direkten Vorgesetzten hatte. Was ich auch
tat und machte, er hatte an allem etwas auszusetzen. Ich hatte
das Gefühl, nichts recht machen zu können. Manchmal fühlte
ich mich richtig schikaniert. Nachdem ich die Situation offen geschildert
hatte, folgte ein kurzes Schweigen. Dann kam die Frage von Monika: "Hast
Du denn schon mal daran gedacht, diesen Kollegen zu segnen?"
BUM! Das saß! Segnen? Nein, daran hatte ich wahrhaftig noch
nie gedacht. Wieso auch? Diesen Menschen segnen, der mir nur Schmerz
und Pein zufügte? Das wollte irgendwie nicht über die
Grenze meines verletzt trotzigen Herzens hinweg zu mir durchdringen.
Doch Monika blieb beharrlich bei ihrem Vorschlag. Schließlich
nahm ich Anlauf und überwand meine Einwände. Im Gebet
segnete ich den Kollegen und bat um Veränderung der Situation
und der Herzen. Das war nicht einfach. Aber kaum hatte ich damit
begonnen, diesen Weg einzuschlagen, war es, als ob Gott mir die
Worte für dieses Gebet auf die Zunge legte. Nach meinem Gebet
teilte mir Monika einen Eindruck mit, den sie während des
Gebetes hatte. Dies war für mich eine Bestätigung, dass
Gott eingreifen und diesen Weg segnen würde.
Seit diesem Gebet war die Situation wundersam verändert.
Die neue Woche begann. Der Kollege grüßte immer freundlicher.
Er fing an, sich auch für den Menschen hinter der Arbeit zu
interessieren und unsere Wege kreuzten sich wohl auch nicht mehr
so häufig.
Auch wenn dieses Erlebnis schon einige Zeit zurück liegt,
weiß ich noch heute, wie die Situation vor dem Gebet des
Segnens war und wie schwer mir der Gehorsamsschritt fiel. Ebenso
ist mir aber auch das tief in meinem Herzen verwurzelte Gefühl
der Erfahrung geblieben, wie Gott auf wundersame Weise gewirkt
und eingegriffen hat.
Es ist für mich beeindruckend zu erfahren und zu spüren,
wie Gott segnet und Situationen verändern kann. Wenn wir Menschen
in Gottes Licht stellen und ihm hin halten, dann wird es heller,
weil Gott es auf allen Seiten heller werden lässt.
Mädchen-Jungschar in voller Fahrt
Das Wochenende vom 7.-9. Oktober verbrachte die Mädchen-Jungschar
aus Eichstetten im Schwarzwald. Elfriede Jenne berichtet hier von
einer tollen Freizeit:
Begeisterung und Dankbarkeit können wir nicht verbergen,
wenn wir von unserem Wochenende in Lenzkirch erzählen. Schon
die Vorbereitungen übertrafen unsere Erwartungen weit: Der
erfolgreiche Waffelverkauf am Sonntag zuvor und 25(!) Anmeldungen
für unser Wochenende.
Wir starteten am Freitagnachmittag Richtung Schwarzwald zur Kinderfarm
Sonnenhöhe, einem echten Paradies für Kinder. Neben einem
großen Trampolin und zahlreichen anderen Spielgeräten
gibt es dort einige Tiere auf der Kinderfarm, mit denen sich die
Mädels in den Pausen die Zeit vertreiben konnten. Auch der
hauseigene Süßigkeiten-Tresor ließ den Mädels
keine Ruhe, bis er (in Rekordzeit) geknackt war.
Bei den Bibelarbeiten, die Erik, der Hausvater hielt, erfuhren
wir einiges über die Zeit der ersten Christen und über
Erfahrungen, die er persönlich mit Jesus gemacht hat.
Am Samstagabend gab es einen besonderen Höhepunkt: Mit viel
Spaß und auch einigem Herzklopfen wurden die Mädchen
in der Dunkelheit zu "Bibelschmugglern". Nach einem Lagerfeuer,
Kuchen, Tee und Gute-Nacht-Geschichte sanken alle erschöpft
ins Bett. Allgemeine Trauerstimmung machte sich breit, als wir
am Sonntag wieder unsere Sachen packen mussten ?, aber diese verflog
schnell, als wir verkünden konnten, dass wir für das
kommende Jahr schon unser nächstes Wochenende in Lenzkirch
gebucht haben ?!!! Termin ist der 7.-9. Juli 2006.
Wir sind uns einig: Das Wochenende war ein tolles Erlebnis für
uns alle. Unser himmlischer Vater hat uns reich beschenkt!
Ein herzliches Dankeschön auch an alle, die uns im Gebet
begleitet haben!
Neuer Alpha-Kurs in Planung
Der inzwischen 5. Alpha-Kurs in unserer Gemeinde wirft seine Schatten
voraus. Im Frühjahr 2006 wollen wir als Gemeinde wieder die
guten evangelistischen Möglichkeiten des Kurses nutzen. Wir
sind sehr froh, dass unser Herr die letzten Kurse sehr gesegnet
hat. Wir durften erleben, dass Menschen zu Jesus gefunden haben
und heute weiter im Glauben wachsen. Für Andere war der Kurs
zumindest eine Möglichkeit, die Grundwerte des christlichen
Glaubens kennen zu lernen.
Zur Vorbereitung des neuen Kurses planen wir am 30. November ein
Treffen mit allen ehemaligen Gästen. Das Alpha-Fest findet
am 18. Januar 2006 statt.
Damit intensiv für den neuen Alphakurs eingeladen werden
kann, wird wieder ein spezieller Flyer erstellt. Er enthält
die näheren Informationen über den Alpha-Kurs und gibt
einen Überblick über die einzelnen Veranstaltungs-Termine.
Wir freuen uns, wenn viele Gemeindeglieder mit diesen Flyern einladen.
Bitte betet auch dieses mal wieder für das Team und bringt
Euch ein, wenn Ihr die Möglichkeit dazu habt.
Gebetstreffen der Männer
Regelmäßig am ersten Samstag im Monat treffen sich
einige Männer der Gemeinde bei Otto Meier in der Marienstraße
21. Der Abend beginnt mit dem Austausch über einen Bibeltext
und seine Bedeutung für unser Leben im Alltag. Dann wird die
Gebetsrunde mit einer Zeit des Dankens eröffnet. Dem schließt
sich das Gebet für die Gemeinde am Ort an. Diese Fürbitte
bildet in unseren Gebeten einen Schwerpunkt. Aber auch persönliche
Anliegen haben bei uns ihren Platz.
Wir freuen uns über jeden – ob jung oder älter,
der mal vorbei kommt. Da ja viele mit Terminkalender leben, braucht
man den Termin nur eintragen. In dieser Verbundenheit grüßt
Otto Meier.
Gebetstreffen der Frauen
Etwa sechs bis acht ältere Frauen der Gemeinde treffen sich
meist am 1. Samstag eines Monats zum Gebet. Wir tauschen uns über
verschiedene Gebetsanliegen aus oder hören Berichte aus der
Mission. Danach beten wir darüber und danken auch unserem
Gott. Den Abschluss bildet das Lesen eines Psalms oder ein Lied.
Es ist wunderbar, einen so großen, gütigen und barmherzigen
Gott zu haben, zu dem wir jederzeit einzeln oder gemeinsam beten
dürfen. Ihm wollen wir dienen und Ihn wollen wir loben.
Advent, Advent
In wenigen Wochen schon beginnt die Advents-
und Weihnachtszeit. Diese ist natürlich auch für das
Leben in der Gemeinde von großer Bedeutung. In den verschiedenen
Kinder- und Jungschargruppen werden gemütliche Weihnachtsfeiern
vorbereitet, Plätzchen gebacken, Geschenke organisiert.
Auf zwei Ereignisse wollen wir an dieser Stelle ganz besonders
hinweisen:
Am 3. Advent, dem 11. Dezember feiern wir unseren Gottesdienst
im Rahmen eines adventlichen Kaffeetrinkens. Hier wird dann sicher
auch Platz für Beiträge aus verschiedenen Gruppen der
Gemeinde sein.
Der zweite Höhepunkt wird bestimmt wieder das Weihnachtsspiel
der Kinder am Heiligen Abend sein (Beginn des Gottesdienstes um
16:00 Uhr!).
Beim geplanten Stück geht es natürlich um die Geschichte
von Weihnachten und um eine Melodie, die man nicht so leicht aus
dem Ohr bekommt. Mehr soll aber noch nicht verraten werden.
Damit das Stück auch gelingen kann, sind wir natürlich
auf die Unterstützung vieler kleiner und größerer
Künstler angewiesen. Nähere Informationen hierzu gibt
es Ende November.
Bleibende Erinnerungen
Sie haben einen Gottesdienst verpasst? Sie möchten eine Predigt
noch einmal in aller Ruhe vertiefen? Oder wollen Sie mit Freunden über
einen interessanten Gottesdienst ins Gespräch kommen? Dann
bestellen Sie einfach eine Kassette.
Sonntag für Sonntag werden die Predigten in der Gemeinde aufgezeichnet.
Dadurch wird auch den alten oder kranken Gliedern der Gemeinde
ermöglicht, am Leben der Gemeinde Teil zu nehmen.
Ansprechpartner für die Aufnahmen ist Werner Berger. Bei ihm
können Kassetten ausgeliehen oder auch gegen einen geringen
Kostenbeitrag erworben werden.
Kutz notiert
Mitarbeiter-Spielereien
Am 24. September trafen sich etwa 45 Mitarbeiter der Gemeinde auf
Einladung der Gemeindeleitung zum Mitarbeiterfest. Da wurde feste
gefeiert, gut gegessen und verspielt gekämpft. Damit ist
bewiesen, dass auch die Mitarbeiter gerne mal mit bunten Ballons
oder spitzen Pfeilen spielen. Man muss sie eben nur mal lassen.
Zum Abschluss des Abends dankte die Gemeindeleitung den vielen
Mitarbeitern für ihren treuen Einsatz in der Gemeinde. Roland
Nickel wies in seinem Schlusswort darauf hin, dass sich Einsatz
für Jesus immer lohnt. Er zitierte dabei aus einem Lied der
Sängerin Cae Gaunt: „Es geht nichts verloren, wenn sich
Liebe so verschenkt. Was du tust um Gottes Willen, davon geht nichts
verloren.“ Übrigens: Es gibt noch zahlreiche Möglichkeiten
zur Mitarbeit in unserer Gemeinde. Aktuell werden gesucht:
- zwei Mitarbeiter für die Buben-Jungschar
- ein Mitarbeiter im Bereich Technik
- ein bis zwei Mitarbeiter für die Krabbelgruppe Flohkiste.
Mitglieder-Versammlung
Am 29. November treffen sich die Mitglieder der Gemeinde zu ihrer
nächsten Mitglieder-Versammlung. Auf der Tagesordnung steht
neben der Wahl von zwei Ältesten der Gemeinde auch ein Bericht
von der Klausur des Mitarbeiterrates im Oktober. Dabei soll auch über
die Werte und Ziele gesprochen werden, die unsere Gemeindearbeit
prägen.
Gebetsabende
Am 10. und 12. Januar finden im Rahmen der Allianz-Gebetswoche
zwei Gebetsabende in Eichstetten statt. Dienstags trifft man
sich im Gemeindehaus der Gemeinschaft, donnerstags in der Kirche.
Ski-Wochenende
Alle Wintersportler der Gemeinde sollten sich das Wochenende vom
10.-12. Februar 2006 im Kalender vormerken. Für diese Zeit
haben wir wieder das Ferienlager in Lauenen bei Gstaad gebucht
für unser Gemeinde-Ski-Weekend. Gesonderte Anmeldeprospekte
sind ab Dezember in der Gemeinde erhältlich.
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