Logo Gemeindebrief November 2005 - Januar 2006



Impuls
Persönlich
Gemeindeleben
Kurz notiert

 


Liebe Freunde und Glieder der Evangelischen Gemeinschaft,

"Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten". Zumindest behaupten das die Journalisten. Sie verdienen ihr Geld mit Meldungen, die mit großem Interesse aufgenommen werden. Und das sind leider immer wieder vor allem die schlechten Nachrichten. Es sind die Nachrichten von Katastrophen, Unglücksfällen oder Krisen.

Schlechte Nachrichten lassen sich gar nicht so schlecht vermarkten, das stimmt.
Aber auch das andere gilt: Wir Menschen sehnen uns nach guten Nachrichten. Wir erleben nämlich, dass sich die Menge von negativen Botschaften schwer auf unser Gemüt legt, den Lebensmut raubt und die Lebensfreude erstickt. Dagegen atmen wir bei guten Nachrichten auf und schöpfen Hoffnung.

Aus diesem Grund sind Bibelleser zu beneiden. Die Bibel präsentiert uns ja die Gute Nachricht von Jesus Christus. Das ist die gute Nachricht von der Liebe Gottes zu uns Menschen und vom Rettungsangebot Gottes für uns Menschen.
Deshalb konnte der Apostel Paulus ganz gelassen auftreten und bekennen: „Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt.“ (Röm 1,16).
Es gilt für mich: Gute Nachrichten sind gute Nachrichten. Deshalb müssen wir viel mehr von dem Guten reden, das wir erleben. Und von der Guten Nachricht Gottes.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen eine frohe und hoffnungsvolle Advents- und Weihnachtszeit mit der besten Nachricht aller Zeiten.

Es grüßt Sie von Herzen

Roland Nickel

 

Wie das Leben so spielt ...

Der Gottesdienst am 16. Oktober beschäftigte sich mit dem Thema Segen. Die Predigt erinnerte mich an ein Erlebnis, das ich vor einigen Jahren mit Gott hatte.

Der Prediger stellte treffend dar, wie wir meist reagieren, wenn uns jemand verletzt oder beleidigt. Dagegen steht Jesu Erwartung an uns, unsere Feinde zu segnen. Das ist keine einfache Kost. Wie schwer das konkret werden kann, habe ich in meiner Berufs­ausbildung erlebt.
In meiner damaligen Gemeinde gab es samstags ein Gebetstreffen zum Wochenabschluss. An einem dieser Abende saßen wir in kleiner Runde zusammen und tauschten zunächst Erfahrungen und Anliegen aus. Ich berichtete den anderen von der Not, die ich damals mit einem meiner direkten Vorgesetzten hatte. Was ich auch tat und machte, er hatte an allem etwas auszusetzen. Ich hatte das Gefühl, nichts recht machen zu können. Manchmal fühlte ich mich richtig schikaniert. Nachdem ich die Situation offen geschildert hatte, folgte ein kurzes Schweigen. Dann kam die Frage von Monika: "Hast Du denn schon mal daran gedacht, diesen Kollegen zu segnen?"

BUM! Das saß! Segnen? Nein, daran hatte ich wahrhaftig noch nie gedacht. Wieso auch? Diesen Menschen segnen, der mir nur Schmerz und Pein zufügte? Das wollte irgendwie nicht über die Grenze meines verletzt trotzigen Herzens hinweg zu mir durchdringen.

Doch Monika blieb beharrlich bei ihrem Vorschlag. Schließlich nahm ich Anlauf und überwand meine Einwände. Im Gebet segnete ich den Kollegen und bat um Veränderung der Situation und der Herzen. Das war nicht einfach. Aber kaum hatte ich damit begonnen, diesen Weg einzuschlagen, war es, als ob Gott mir die Worte für dieses Gebet auf die Zunge legte. Nach meinem Gebet teilte mir Monika einen Eindruck mit, den sie während des Gebetes hatte. Dies war für mich eine Bestätigung, dass Gott eingreifen und diesen Weg segnen würde.

Seit diesem Gebet war die Situation wundersam verändert. Die neue Woche begann. Der Kollege grüßte immer freundlicher. Er fing an, sich auch für den Menschen hinter der Arbeit zu interessieren und unsere Wege kreuzten sich wohl auch nicht mehr so häufig.
Auch wenn dieses Erlebnis schon einige Zeit zurück liegt, weiß ich noch heute, wie die Situation vor dem Gebet des Segnens war und wie schwer mir der Gehorsamsschritt fiel. Ebenso ist mir aber auch das tief in meinem Herzen verwurzelte Gefühl der Erfahrung geblieben, wie Gott auf wunder­same Weise gewirkt und eingegriffen hat.

Es ist für mich beeindruckend zu erfahren und zu spüren, wie Gott segnet und Situationen verändern kann. Wenn wir Menschen in Gottes Licht stellen und ihm hin halten, dann wird es heller, weil Gott es auf allen Seiten heller werden lässt.

 

Mädchen-Jungschar in voller Fahrt

Das Wochenende vom 7.-9. Oktober verbrachte die Mädchen-Jungschar aus Eichstetten im Schwarzwald. Elfriede Jenne berichtet hier von einer tollen Freizeit:

Begeisterung und Dankbarkeit können wir nicht verbergen, wenn wir von unserem Wochenende in Lenzkirch erzählen. Schon die Vorbereitungen übertrafen unsere Erwartungen weit: Der erfolgreiche Waffelverkauf am Sonntag zuvor und 25(!) Anmeldungen für unser Wochenende.

Wir starteten am Freitagnachmittag Richtung Schwarzwald zur Kinderfarm Sonnenhöhe, einem echten Paradies für Kinder. Neben einem großen Trampolin und zahlreichen anderen Spielgeräten gibt es dort einige Tiere auf der Kinderfarm, mit denen sich die Mädels in den Pausen die Zeit vertreiben konnten. Auch der hauseigene Süßigkeiten-Tresor ließ den Mädels keine Ruhe, bis er (in Rekordzeit) geknackt war.
Bei den Bibelarbeiten, die Erik, der Hausvater hielt, erfuhren wir einiges über die Zeit der ersten Christen und über Erfahrungen, die er persönlich mit Jesus gemacht hat.

Am Samstagabend gab es einen besonderen Höhepunkt: Mit viel Spaß und auch einigem Herzklopfen wurden die Mädchen in der Dunkelheit zu "Bibelschmugglern". Nach einem Lagerfeuer, Kuchen, Tee und Gute-Nacht-Geschichte sanken alle erschöpft ins Bett. Allgemeine Trauerstimmung machte sich breit, als wir am Sonntag wieder unsere Sachen packen mussten ?, aber diese verflog schnell, als wir verkünden konnten, dass wir für das kommende Jahr schon unser nächstes Wochenende in Lenzkirch gebucht haben ?!!! Termin ist der 7.-9. Juli 2006.

Wir sind uns einig: Das Wochenende war ein tolles Erlebnis für uns alle. Unser himmlischer Vater hat uns reich beschenkt!

Ein herzliches Dankeschön auch an alle, die uns im Gebet begleitet haben!

 

Neuer Alpha-Kurs in Planung

Der inzwischen 5. Alpha-Kurs in unserer Gemeinde wirft seine Schatten voraus. Im Frühjahr 2006 wollen wir als Gemeinde wieder die guten evangelistischen Möglichkeiten des Kurses nutzen. Wir sind sehr froh, dass unser Herr die letzten Kurse sehr gesegnet hat. Wir durften erleben, dass Menschen zu Jesus gefunden haben und heute weiter im Glauben wachsen. Für Andere war der Kurs zumindest eine Möglichkeit, die Grundwerte des christlichen Glaubens kennen zu lernen.

Zur Vorbereitung des neuen Kurses planen wir am 30. November ein Treffen mit allen ehemaligen Gästen. Das Alpha-Fest findet am 18. Januar 2006 statt.

Damit intensiv für den neuen Alphakurs eingeladen werden kann, wird wieder ein spezieller Flyer erstellt. Er enthält die näheren Informationen über den Alpha-Kurs und gibt einen Überblick über die einzelnen Veranstaltungs-Termine. Wir freuen uns, wenn viele Gemeindeglieder mit diesen Flyern einladen. Bitte betet auch dieses mal wieder für das Team und bringt Euch ein, wenn Ihr die Möglichkeit dazu habt.

 

Gebetstreffen der Männer

Regelmäßig am ersten Samstag im Monat treffen sich einige Männer der Gemeinde bei Otto Meier in der Marienstraße 21. Der Abend beginnt mit dem Austausch über einen Bibeltext und seine Bedeutung für unser Leben im Alltag. Dann wird die Gebetsrunde mit einer Zeit des Dankens eröffnet. Dem schließt sich das Gebet für die Gemeinde am Ort an. Diese Fürbitte bildet in unseren Gebeten einen Schwerpunkt. Aber auch persönliche Anliegen haben bei uns ihren Platz.

Wir freuen uns über jeden – ob jung oder älter, der mal vorbei kommt. Da ja viele mit Terminkalender leben, braucht man den Termin nur eintragen. In dieser Verbundenheit grüßt Otto Meier.

 

Gebetstreffen der Frauen

Etwa sechs bis acht ältere Frauen der Gemeinde treffen sich meist am 1. Samstag eines Monats zum Gebet. Wir tauschen uns über verschiedene Gebetsanliegen aus oder hören Berichte aus der Mission. Danach beten wir darüber und danken auch unserem Gott. Den Abschluss bildet das Lesen eines Psalms oder ein Lied. Es ist wunderbar, einen so großen, gütigen und barmherzigen Gott zu haben, zu dem wir jederzeit einzeln oder gemeinsam beten dürfen. Ihm wollen wir dienen und Ihn wollen wir loben.

 

Advent, Advent

In wenigen Wochen schon beginnt die Advents- und Weihnachtszeit. Diese ist natürlich auch für das Leben in der Gemeinde von großer Bedeutung. In den verschiedenen Kinder- und Jungschargruppen werden gemütliche Weihnachtsfeiern vorbereitet, Plätzchen gebacken, Geschenke organisiert.
Auf zwei Ereignisse wollen wir an dieser Stelle ganz besonders hinweisen:
Am 3. Advent, dem 11. Dezember feiern wir unseren Gottesdienst im Rahmen eines adventlichen Kaffeetrinkens. Hier wird dann sicher auch Platz für Beiträge aus verschiedenen Gruppen der Gemeinde sein.
Der zweite Höhepunkt wird bestimmt wieder das Weihnachtsspiel der Kinder am Heiligen Abend sein (Beginn des Gottesdienstes um 16:00 Uhr!).
Beim geplanten Stück geht es natürlich um die Geschichte von Weihnachten und um eine Melodie, die man nicht so leicht aus dem Ohr bekommt. Mehr soll aber noch nicht verraten werden.

Damit das Stück auch gelingen kann, sind wir natürlich auf die Unterstützung vieler kleiner und größerer Künstler angewiesen. Nähere Informationen hierzu gibt es Ende November.

 

Bleibende Erinnerungen

Sie haben einen Gottesdienst verpasst? Sie möchten eine Predigt noch einmal in aller Ruhe vertiefen? Oder wollen Sie mit Freunden über einen interessanten Gottesdienst ins Gespräch kommen? Dann bestellen Sie einfach eine Kassette.
Sonntag für Sonntag werden die Predigten in der Gemeinde aufgezeichnet. Dadurch wird auch den alten oder kranken Gliedern der Gemeinde ermöglicht, am Leben der Gemeinde Teil zu nehmen.
Ansprechpartner für die Aufnahmen ist Werner Berger. Bei ihm können Kassetten ausgeliehen oder auch gegen einen geringen Kostenbeitrag erworben werden.

 

Kutz notiert

Mitarbeiter-Spielereien
Am 24. September trafen sich etwa 45 Mitarbeiter der Gemeinde auf Einladung der Gemeindeleitung zum Mitarbeiterfest. Da wurde feste gefeiert, gut gegessen und verspielt gekämpft. Damit ist bewiesen, dass auch die Mitarbeiter gerne mal mit bunten Ballons oder spitzen Pfeilen spielen. Man muss sie eben nur mal lassen.
Zum Abschluss des Abends dankte die Gemeindeleitung den vielen Mitarbeitern für ihren treuen Einsatz in der Gemeinde. Roland Nickel wies in seinem Schlusswort darauf hin, dass sich Einsatz für Jesus immer lohnt. Er zitierte dabei aus einem Lied der Sängerin Cae Gaunt: „Es geht nichts verloren, wenn sich Liebe so verschenkt. Was du tust um Gottes Willen, davon geht nichts verloren.“ Übrigens: Es gibt noch zahlreiche Möglichkeiten zur Mitarbeit in unserer Gemeinde. Aktuell werden gesucht:
- zwei Mitarbeiter für die Buben-Jungschar
- ein Mitarbeiter im Bereich Technik
- ein bis zwei Mitarbeiter für die Krabbelgruppe Flohkiste.

Mitglieder-Versammlung
Am 29. November treffen sich die Mitglieder der Gemeinde zu ihrer nächsten Mitglieder-Versammlung. Auf der Tagesordnung steht neben der Wahl von zwei Ältesten der Gemeinde auch ein Bericht von der Klausur des Mitarbeiterrates im Oktober. Dabei soll auch über die Werte und Ziele gesprochen werden, die unsere Gemeindearbeit prägen.

Gebetsabende
Am 10. und 12. Januar finden im Rahmen der Allianz-Gebetswoche zwei Gebetsabende in Eichstetten statt. Dienstags trifft man sich im Gemeindehaus der Gemeinschaft, donnerstags in der Kirche.

Ski-Wochenende
Alle Wintersportler der Gemeinde sollten sich das Wochenende vom 10.-12. Februar 2006 im Kalender vormerken. Für diese Zeit haben wir wieder das Ferienlager in Lauenen bei Gstaad gebucht für unser Gemeinde-Ski-Weekend. Gesonderte Anmeldeprospekte sind ab Dezember in der Gemeinde erhältlich.