Logo Gemeindebrief Februar 2006 - April 2006



Impuls
Kurz notiert
Gemeindeleben

 


Liebe Freunde und Glieder der Evangelischen Gemeinschaft,

WINTERzeiten ...
... sind die Zeiten, in denen die Dunkelheit überwiegt.
... sind die Zeiten, in denen die Temperaturen in den Keller gehen.
... sind die Zeiten, in denen man sich lieber nach Drinnen verkriecht.
... sind die Zeiten, in denen der Schnee die Furchen des Bodens zudeckt.

... sind INTERzeiten, ...
... die Zeiten zwischen altem und neuem Jahr.
... die Zeiten zwischen Herbst und Frühling.
... die Zeiten zwischen Ernte und Reifung.
... die Zeiten zwischen Glauben und Schauen.

... sind GeWINNERzeiten, ...
... die Zeiten, in denen die Arbeit des Jahres zur Ruhe kommen darf.
... die Zeiten, in denen Mensch und Natur neue Kraft tanken können.
... die Zeiten, in denen die Hoffnung und Freude auf das Neue wächst.

Wir können auf den Winter schimpfen, weil er uns sein eigenes Lebens- und Arbeitstempo aufzwingt. Wir können dem Winter in Richtung Süden entfliehen, weil nur Wärme und Farben unser Leben in Schwung bringen.

Wir können aber auch die Winterzeit dankbar aus Gottes Hand nehmen in dem Wissen: Es ist die Winterruhe, in der die Kraft für den neuen Frühling heranreift.

Gott spricht: "Nur durch Umkehr und Stille könnt ihr Rettung bekommen. Durch Stillehalten und Vertrauen bekommt ihr den Sieg." (Jesaja 30,15)

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen eine gelassene Winterzeit voller Hoffnung und Freude auf den kommenden Frühling.

Es grüßt Sie von Herzen

Roland Nickel

 

Gemeinde-Feste
In diesem Jahr findet der Eichstetter Christustag am 14. Mai statt. Das Gemeindefest beginnt aber schon am Abend des 13. Mai mit einem besonderen Theaterabend. "die aussteiger" heißt die christliche Theatergruppe, die ein spannendes Stück aufführen wird, in dem es um Leben und Tod und die Zeit dazwischen geht.
Weitere Informationen folgen im nächsten Gemeindebrief.

Leckerbissen
Das Leben einer Gemeinde ist oft geprägt von gesunder Routine. Es gibt viele Veranstaltungen, die ganz regelmäßig stattfinden. Menschen können sich darauf verlassen und planen sich die Teilnahme ganz selbstverständlich ein.
Daneben ist es aber auch gut und wichtig, dass besondere Programme unseren Veranstaltungskalender ergänzen. Deshalb möchten wir auf folgende Veranstaltungen hinweisen, die zwar nicht in Eichstetten stattfinden, aber trotzdem gut und hilfreich sind.
Vom 18. bis 26. März findet wieder die Europa-weite Evangelisation ProChrist statt. Die zentrale Veranstaltung mit dem Verkündiger Ulrich Parzany wird von München aus per Satellit auch nach Ihringen übertragen. Das Thema lautet "Zweifeln und Staunen".

Eine besondere Jugendwoche mit dem ECJA Jugendreferent Bernhard Kohlmann (Lörrach) und Studenten des Theologischen Seminars St. Chrischona findet vom 18.-23.April in der Chrischona-Gemeinde Freiburg statt.

Last Minute Reisen
Beim Ski-Wochenende in Gstaad vom 10.-12. Februar sind noch einige wenige Plätze frei. Wer also noch mitfahren möchte, sollte sich umgehend bei Roland Nickel anmelden (Tel. 4709).
Auch bei der Kurzfreizeit des Posaunenchores sind noch einige wenige Plätze frei. Wer die Bläser vom 24.-27.02 nach Oberkirch begleiten möchte, sollte sich schnell mit Richard Bär (Tel. 2677) in Verbindung setzen.

Gemeindeleitung berufen

Im Gottesdienst am 15. Januar wurden Frieder Huber und Werner Wiedemann als Älteste der Evang. Gemeinschaft eingeführt.
Gemeinsam mit Karl Bär und Roland Nickel werden sie bis 2008 die Gemeinde geistlich leiten.
Im gleichen Gottesdienst wurde Gerhard Rinklin aus der Mitarbeit in Leitung und Vorstand der Gemeinde verabschiedet. Vielen Dank für den treuen Einsatz in den letzten Jahren.
Aus Anlass der Einführung haben wir den Ältesten der Gemeinde einige Fragen zum Thema "Leitung" gestellt:
An welchen "Leiter" in eurem Leben denkt ihr gerne zurück?
KB: An meine Eltern; sie waren die ersten guten Leiter in jeder Hinsicht.
WW: An meine erste leitende OP-Schwester, weil sie sehr geduldig war und ein gutes Vorbild. Sie hatte immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter und war sehr kompetent.
FH: Als Erstes denke ich an meine Mutter, die mir im Glauben immer ein Vorbild bleiben wird. Ein Bekannter öffnete mir den Blick für die Wahrheiten der Bibel und begleitete mich durch Höhen und Tiefen der Jugendzeit. In der Zeit, als ich in der Gefahr stand meinen Glauben zu verlieren, war es ein Freund, der mir den Glaubensweg wertvoll machte.
Was möchtet ihr als Leiter gerne Jesus abschauen?
FH: Sein Hören, Handeln und Reden entsprechend dem Willen des himmlischen Vaters.
KB: Die Eigenschaften, die wir im Lied: "Großer herrlicher Gott..." besingen.
WW: Jesus hat immer den Kern des Problems erkannt und gezielt darauf angesprochen. ER hat kritisch hinterfragt und ermutigt. Jesus war durchaus auch unbequem, wenn es nötig war. Und er hat immer alles mit dem Vater besprochen.
Was erhofft ihr im Blick auf die Entwicklung der Gemeinde?
WW: Ich wünsche mir, dass wir mehr geistliches Wachstum erleben. Das heißt für mich, dass wir Gott mehr Vertrauen entgegenbringen, dass wir Herausforderungen mit der Frucht des Geistes begegnen (Gal. 5,22), dass wir "auf Christus als das Haupt hinwachsen".
FH: Da ich fest überzeugt bin, dass wir als Gemeinde von Gott geliebt sind, erwarte ich, dass unser Handeln und Denken von der Liebe Gottes geprägt wird. Frucht aus Gott soll offenbar werden (Gal 5,22; Jh 15,4). Die auf Gott hoffen, werden nicht zuschanden. Das hat ER verheißen.
KB: Ich hoffe, dass die Hoffnung nicht stirbt.

Komm doch mal rüber

Der Besuchsdienst der Gemeinde stellt sich vor

In unserer Gemeinde besteht schon seit langer Zeit ein Besuchsdienst. Gemeindeglieder, die nicht mehr aktiv am Gemeindeleben teilnehmen können, haben auf diese Weise die Möglichkeit, mit Menschen aus unserer Gemeinde Gemeinschaft zu pflegen. Auch durch den Kassettendienst ist es ihnen möglich, unsere Gottesdienste "mitzufeiern".
Gerne besuchen wir auch Gemeindeglieder, die krank sind. Gerade in Krankheit freuen wir uns, wenn uns Menschen zur Seite stehen, die zuhören und für uns beten können.
Vielleicht möchten Sie aber auch einmal mit einem anderen Menschen über ganz persönliche Fragen sprechen? Auch hier kann das Team vom Besuchsdienst einen Kontakt vermitteln. Zu diesem Team gehören zur Zeit Otto Meier, Birgit Rinklin und Martina Reichhold.
Gott beruft Menschen in seinen Dienst. Solltest Du Freude daran haben, anderen durch Besuche zu dienen, kannst Du Dich gerne bei Martina Reichhold melden. Wir wollen in absehbarer Zeit ein Treffen organisieren, um uns gegenseitig zu ermutigen, Erfahrungen auszutau-schen und miteinander für diese Arbeit zu beten.
Wir sind natürlich auch über jede Information dankbar, wer aus unserer Gemeinde krank ist. Dann haben die Mitarbeiter des Besuchsdienstes die Möglichkeit, auch dort einen Dienst zu übernehmen.


Die Alpha-Feier

Am 18. Januar wurde der neue ALPHA-Kurs in der Evangelischen Gemeinschaft eingeläutet.
Ganz ALPHA-typisch gab es für die 20 Teilnehmer zunächst ein leckeres Abendessen. Anschließend ging Roland Nickel in seinem Impuls-Referat der Frage nach, ob Christsein uninteressant, unwahr oder unbedeutend sei. Er stellte dabei heraus, dass viele Menschen dem christlichen Glauben eher skeptisch gegenüber stehen, weil sie nicht so sehr vertraut sind mit dessen Grundsätzen. Hier kann und will der Alpha-Kurs auf zeitgemäße Weise Informationen über den Glauben an Gott vermitteln.
Das ALPHA-Fest klang schließlich mit einer Gesprächsrunde aus.
Der ALPHA-Kurs findet ab 1. Februar immer mittwochs um 19:30 Uhr statt im Gemeindehaus der Evang. Gemeinschaft.
Der Einstieg in den neuen Kurs ist noch bis zum 8.2. möglich. Infos bei W. Wiedemann (Tel 6905).