Gemeindebrief Mai 2008 - Juli 2008


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Liebe Geschwister und Freunde!
„Sicherheit“
– dieses Stichwort haben wir für diesen Gemeindebrief
gewählt. Die weltweite Finanzkrise hat uns veranlasst, dieses
Thema aufzugreifen. „Nach Schätzungen des
Internationalen Währungsfonds (IWF) könnten sich die
Verluste infolge der Kreditkrise auf weltweit fast eine Billion
US-Dollar summieren“ (Meldung vom 09.04.2008).
Ich bin kein Fachmann, der sich in der Wirtschafts- und Finanzpolitik
auskennt, aber was ich lese und höre ist beängstigend. Wie
viele Menschen versuchen, ihre Zukunft mit finanziellen Mitteln
abzusichern. Sie investieren in die Zukunft. Wie schnell können
diese „sicheren Anlagen“ wertlos werden und wie Sand
zwischen den Fingern zerrinnen.
Wir Menschen sehnen uns nach Sicherheit. Politiker gehen auf diese
Sehnsucht ein. „Die Rente ist sicher!“ So wurde es vor
einigen Jahren verkündet. Doch wer glaubt das heute noch? In
Verhandlungen mit Konzernen werden Beschäftigungsgarantien
ausgehandelt. Aber ob man sich darauf verlassen kann? Es wird über
Ausbildungsgarantie gesprochen. Die Erfahrung zeigt, dass es sich in
der Praxis anders darstellt. Was ist schon sicher? Auch wenn man für
alles eine Versicherung abschließen würde, so bleibt doch
eine große Unsicherheit.
Unsere Zeit ist so schnelllebig, dass sich manches schneller verändert,
als es beschrieben werden kann. Aber wo finden wir den Halt und die
Sicherheit für unser Leben?
Wir finden sie letztlich nur in der Abhängigkeit von dem ewigen
Gott, der sich auch im Wechsel der Zeiten nicht verändert.
Neben aller Vorsorge, die wir sicher für unser Leben zu treffen haben,
müssen wir uns aber der begrenzten Sicherheit bewusst sein, die
solch eine Vorsorge bieten kann. Jesus sagt: „Unser Hab und Gut
kann sehr schnell von Motten und Rost gefressen werden. Darum sammelt
euch Schätze im Himmel, wo sie nicht gefährdet sind“.
Das bedeutet zum Einen: Wir sollen unser Hab und Gut nicht nur für
unsere Bedürfnisse nutzen, sondern damit im Reich Gottes
investieren.
Und zum Anderen: Wir müssen uns eingestehen, dass wir von dieser
Erde nichts mitnehmen können, wenn wir einmal sterben.
Es behält nur das seinen Wert, was wir im Glauben empfangen haben
und in Ewigkeit nicht wertlos wird: Unsere Erlösung in Jesus
Christus und die Gnade, dass wir Gottes Kinder sind. Die Bibel
fordert uns auf, unser ganzes Vertrauen auf GOTT zu setzen. Das wiegt
uns nicht in falscher Sicherheit – aber es gibt unserem Leben
eine tiefe Geborgenheit, die auch durch die Krisenzeiten dieser Welt
unserem Leben Halt und Zuversicht gibt. „Verlass dich auf den
HERRN von ganzem Herzen!“
Mit herzlichen Grüßen
Karl-Heinz Schneider
Gemeindeleitungswahl 2008

Am 16. April fand unsere Mitgliederversammlung statt. Die Wahl
des neuen Ältestenrates war der wichtigste Tagesordnungspunkt.
Der Besuch dieser Mitgliederversammlung war erwartungsgemäß
sehr gut.
Mit ausgewogener Stimmenverteilung wurden Frieder Huber (Wiederwahl),
Helmer Konstanzer (neu) und Werner Wiedemann (Wiederwahl) in den
neuen Ältestenrat gewählt.
Wir wünschen den Brüdern für ihren verantwortungsvollen
Dienst in der Gemeinde eine gute konstruktive Zusammenarbeit, viel
Weisheit, Kraft und Freude – vor allem aber den Segen unseres
lebendigen Gottes und die Leitung des Heiligen Geistes.
Die
offizielle Einführung wird am 1. Juni von unserem Regionalleiter
Jos Tromp im Gottesdienst (17:30 Uhr) vorgenommen.
Was den Ältesten für ihren bevorstehenden Dienst wichtig ist,
schreiben sie hier selbst:
Frieder
Huber
-
dass wir hören, was Gott durch sein geistgewirktes Wort der
Gemeinde zu sagen hat
-
zu hören, welche Anliegen die Menschen in unserer Gemeinde
bewegen (Beziehungen leben)
-
dass wir alle Entscheidungen im Gebet vor Gott bewegen und das Danken
nicht vergessen
-
die Einheit im Geist (Epheser 4, 3-6)
Helmer
Konstanzer
-
dass Jesus das Zentrum ist, bei jedem ganz persönlich, aber auch
bei allen Gemeindeaktivitäten
-
dass die Gemeinde im Gebet hinter uns steht und überhaupt das
Gebet neu entdeckt
-
dass Gottes Geist uns leitet in allen Entscheidungen, dass er uns
ausrüstet mit Weisheit
-
dass wir als Gemeinde aneinander wachsen und voneinander profitieren
-
dass wir lernen, über unseren Glauben und unsere Erfahrungen mit
Gott zu reden und uns damit gegenseitig ermutigen
-
dass wir für Menschen in unserem Ort „ansteckend“
sind und dass sie Jesus kennen lernen
Werner
Wiedemann
-
Alltagsglaube findet sich im Smalltalk am Sonntag wieder
-
Kleingruppenthema findet sich am Arbeitsplatz wieder
-
Wohlstand findet sich in der Opferbüchse wieder
-
Jüngere finden sich in Verantwortung wieder
-
Manche finden die Ruhe wieder
-
Andere finden ihre Bestimmung (wieder)
-
Christen (im Dorf) finden Christen (im Dorf) wieder
-
Viele finden sich im Himmel wieder!
Skiwochenende
Am 22. Februar reisten wir bei idealem Wetter nach Gstaad-Lauenen. Den
Abend verbrachten wir mit Spielen und vielen Gesprächen. Am
Samstag zog es die Skifahrer auf die Piste, andere unternahmen
Wanderungen in der Umgebung des Ortes. Am Samstag und Sonntag
gestaltete Karl-Heinz Andachten über Gideon. Nach dem Frühstück
am Sonntag war zwar Aufbruch angesagt, die Wintersportler genossen
jedoch noch einen herrlichen Tag im Schnee. Auch wir (Familie
Schneider und Huber) fuhren mit der Kabinenbahn noch hoch hinauf auf
3000m zum Gletscher. Dort hatten wir eine super Aussicht. Dankbar für
die Bewahrung und alles Erlebte kamen wir am Sonntagabend zurück.
Frieder Huber
Frauenfreizeit

Vom 18. – 20. April folgten wir der Einladung des
Frauenkreises der Freien Evangelischen Versammlung Eichstetten und
fuhren gemeinsam mit ca. 30 Frauen nach Seelbach bei Lahr. In einem
schönen Hotel konnten wir die Gemeinschaft genießen, uns
austauschen und miteinander beten. Dietlinde Jung aus Dillenburg
hielt am Samstag eine sehr ansprechende Bibelarbeit über das
Leben von Rut und Naomi. Am Sonntagmorgen bewegte uns das Lebensbild
von Keith Green. Daneben hatten wir das Wochenende Zeit für
viele gute Gespräche und ein frohes Miteinander. Wir genossen
das tolle Essen, die aufmerksame Bewirtung und die wunderschöne
Gegend. Vielen Dank sagen möchten wir den Frauen der Freien
Evangelischen Versammlung für die tolle Organisation und die
gute Idee, uns mitzunehmen.
Martina Reichhold
Der Ostergarten der Kinderstunde
„
Der Herr ist auferstanden“ war das zentrale Thema im Gottesdienst
an Ostern. Um die Passionsgeschichte Jesu zu verdeutlichen, bastelten
die Kinder der Kinderstunde einen kreativen Ostergarten. Woche für
Woche konnte man im Flur den Werdegang des Kunstwerkes bestaunen.
Dieser Ostergarten wurde im Gottesdienst vorgestellt und erklärt.
Nichts wurde dabei vergessen: Angefangen vom Garten Gethsemane, über
die Kreuzigung bis zum offenen Grab war alles bildhaft dargestellt.
Den Schwerpunkt der Predigt bildete eine Geschichte eines behinderten
Jungen, der den Sinn von Ostern verstanden hatte.
Viel Beachtung fand auch die Dekoration, ein Weidekreuz geschmückt
mit Dornen und Blumen.
Fußballturnier Volgelsheim
Am 13. April war der Teen- und Jugendkreis zu einem Fußballturnier
in Volgelsheim eingeladen. Mit einer siegeswilligen Mannschaft und
mindestens genauso vielen Fans ging es dann los. Wie sich
herausstellen sollte, haben auch die anderen Mannschaften im Vorfeld
kräftig trainiert und so hatten wir einige Mühe, das Runde
in das Eckige zu bekommen. Die französischen Mannschaften, die
ihren Heimvorteil klar ausnutzten, handelten nach der Devise: „In
Frankreich wird Fußball ein wenig anders gespielt“.
Schließlich gingen wir dann mit 2 Toren, 2 Unentschieden und
der ein oder anderen Niederlage doch als moralische Sieger nach
Hause.
Jörg Dinger
Hang on –Weekend („Festhalten-Wochende“)

Am Freitagnachmittag, dem 18. April, ging es in den Schwarzwald
(Tennenbronn/ Schramberg). Insgesamt 39 Sitzplätze waren belegt
– davon 24 Teilnehmer. Abends „wanderten“ wir acht
Kilometer durch die Nacht. So kamen wir erst nach zwei Uhr zurück.
Wir frühstückten spät, und weil es regnete, spielten
wir Tischtennis, bastelten Bibel-Umschläge und „hängten
ab“. Am Nachmittag konnten wir uns trotz der Nässe an
einem 15-20 m hohen Felsen abseilen, was alle (!) so richtig
forderte. Jeder war stolz, wenn er heil unten ankam. Micha Kässer
hielt zum Abschluss am Felsen eine ergreifende Andacht über den
„Knoten des Lebens“. Den Abend gestalteten die Mädels
vom Super+ mit einem Activity-Spiel. Hauptprogrammpunkt am Sonntag
war eine große Bibelarbeit zum Thema „Abhängig von
der Gnade des Königs“ (Esther und Xerxes). Abgerundet
wurde die Freizeit von einem super-leckeren Essen. Wir bedanken uns
herzlich bei Anita und Andrea Schmidt. Trotz der großen
Altersspanne (12-18 Jahre) genoss jeder das Miteinander und die
gemeinsame Zeit hat allen viel Spaß gemacht.
Simone Dinger
Pyjamaparty im Teenagerkreis
In den Osterferien übernachteten wir vom 17. zum 18. März in
den Räumen der Gemeinde. An dieser Übernachtungs-Party
trugen wir natürlich alle unsere selbstgenähten
Pyjamahosen, die wir eine Woche zuvor hergestellt hatten. Auf dem
Programm stand unter anderem Pizza zubereiten und essen. Anschließend
spielten wir einige Spiele, schauten einen Film und hatten jede Menge
Spaß. Alles in allem war es eine schöne Zeit und wir
hatten eine gute Gemeinschaft.
Thomas Rinklin
Themenabend: Versicherung mit Siegfried Bledau
Am 4. April fand ein sehr interessanter Abend mit Siegfried Bledau
(Geschäftsführer für das Chrischonagemeinschaftswerk
Deutschland) zum Thema „Versicherungsfragen in der
Gemeindearbeit“ statt. Dabei haben wir wichtige Informationen
über die Aufsichtspflicht in der Kinder- und Jugendarbeit sowie
zu weiteren Themen erhalten. Da dies für die einzelnen Kreise
sehr wichtig ist, haben wir eine Kopie der Unterlagen bei Siegfried
Bledau angefordert. Bei Bedarf können wir diese Unterlagen an
die Mitarbeiter verteilen und in den einzelnen Kreisen nochmals
besprechen.
Der
Gesang der Wale - Theaterabend am 31. Mai

In einem kleinen Fischerdorf in Norwegen lebt der Fischer Erik.
Die glückliche Ehe mit seiner Frau gerät in die Krise, als
diese beim Ehebruch ertappt wird. Nach den Gesetzen der Insel wird
seine Frau zum Tode verurteilt. Wird Eriks Liebe zu seiner Frau
stärker sein als seine grenzenlose Enttäuschung?
„Der Gesang der Wale“ entstand frei nach der Novelle „Das
Netz“ von Werner Bergengruen. Die Theatergruppe „Die
Aussteiger e.V.“ wird an diesem Abend das Wort „Gnade“
lebendig werden lassen. Wir erleben dabei, was Vergebung bedeutet und
wie Gott mit unserer Schuld umgeht. Dabei steht natürlich die
Frage im Raum, wie wir auf dieses Angebot der Vergebung reagieren und
wie wir selbst mit Enttäuschungen umgehen.
„Die Aussteiger“ haben uns vor zwei Jahren mit der Aufführung
„Grenzgänger“ überzeugt und begeistert, daher
laden wir herzlich zu diesem wertvollen Abend ein!
Infoabende rund ums Internet
Ein Infoabend für Eltern, Erzieher, Lehrer etc. zum Thema: „Kids
online - Gefahren im Internet“ findet am 11. Juni in der
Evang. Gemeinschaft statt. Der Referent Ulrich Schneider ist
Jugendsachbearbeiter bei der Polizei in Lörrach und gehört
zur Chrischona-Gemeinde in Efringen-Kirchen. Nähere
Informationen sind in einem Flyer beschrieben. Der Abend beginnt um
20:00 Uhr und ist nur für Erwachsene gedacht. Nehmt die
Gelegenheit wahr und ladet dazu intensiv ein.
Eine weitere Veranstaltung speziell für Teenager und Jugendliche
bieten wir mit demselben Referenten am Freitag, dem 20. Juni, um
19:30 Uhr in unseren Räumen an. An diesem Abend wird er sehr
intensiv mit den Jugendlichen über die Fragen sprechen: Was ist
alles möglich im Internet? Wie sind die gesetzlichen Regelungen?
Worauf ist zu achten, um nicht in finanzielle Abhängigkeiten zu
geraten? Wie viel kann ich von mir preisgeben, ohne dass mir andere
damit schaden können? Auch hierzu gibt es einen Einladungsflyer.
Gemeindetag
Schon länger wurde auch aus den Reihen der Mitglieder der Wunsch
geäußert, eine Möglichkeit zu haben, an einem Sonntag
Gemeinschaft mit der ganzen Gemeinde zu pflegen. Wir haben nun in
Nimburg einen Ort gefunden, der viele Möglichkeiten eröffnet.
Wir möchten am Sonntag, dem 8. Juni, dort einen Gemeindetag
verbringen. Neben dem Gottesdienst eignet sich dieser Platz natürlich
zum gemeinsamen Mittagessen mit Grillen. Das Essen gestalten wir
recht einfach. Jeder organisiert es selbst und auch das Essgeschirr.
Es gibt dort keine Hütte und somit auch kein Wasser und keinen
Strom (Ein WC ist in erreichbarer Nähe). Neben Spaß und
Spiel auf der Wiese wie Fußballspiel, Tauziehen und dergleichen
bieten die Waldwege auch die Möglichkeit für kurze oder
längere Spaziergänge. Idealerweise führt an diesem
Gelände auch ein Bach vorbei, an dem bestimmt die Jüngeren
ihre Freude haben werden. Nimburg ist von Eichstetten nicht weit
entfernt und kann somit sehr gut mit dem Fahrrad erreicht werden.
Für diesen Tag suchen wir noch Mitarbeiter, die in einer Arbeitsgruppe
den Tag und das Programm zusammenstellen.
Milla Kaarto (Finnland) lebte
während ihrer Zeit als Studentin in Eichstetten und besuchte den
Gottesdienst in unserer Gemeinde. Auf die Frage, wie es ihr heute
geht, hat sie uns folgende Zeilen geschrieben:

Liebe Eichstetter!
Wie doch die Zeit vergeht, immer schneller oder jedenfalls fühlt es
sich so an. Inzwischen sind schon vier Jahre vergangen, seit ich aus
Eichstetten weggezogen bin. Allerdings habe ich danach noch ab und zu
Freunde besucht, als ich in Freiburg mein Studium zu Ende gebracht
habe. Aber die schöne Zeit in der WG im Altweg 40 ging schon im
April 2004 zu Ende. Es war für mich eine wirklich besondere
Zeit. Ich fühlte mich in Eichstetten zu Hause. So gut
aufgenommen wurde ich an einem neuen Ort noch nie!
Im Sommer 2005 habe ich mich aus Deutschland verabschiedet und bin nach
4 ½ Jahren im Ausland in mein Heimatland zurückgekehrt.
(Vor Deutschland war ich ein Jahr lang in Wales, Großbritannien).
Nun war es an der Zeit, Finnland kennen zu lernen.
Der Anfang in Helsinki war nicht einfach. Einige Bekannte und Verwandte
hatte ich zwar, aber es war für mich trotzdem ein neuer, fremder
Ort. Nach einem Jahr als Aushilfe an einer schwedischsprachigen
Grundschule fand ich Arbeit als Klarinettenlehrerin. Rückblickend
war es doch nicht so schwierig, hier Fuß zu fassen. Ich bin
dafür dankbar eine Arbeit zu haben, die meiner Ausbildung
entspricht. Inzwischen gebe ich an vier Wochentagen Unterricht an
drei verschiedenen Musikschulen. Die Monate Dezember und Mai sind am
stressigsten, da wir in dieser Zeit Konzerte mit den Schülern
veranstalten, was dann aber auch wieder schön ist.
Im Spätsommer 2006 kam etwas Neues in mein Leben, als ich Markus,
einen gläubigen Klarinettisten, beim Mitspielen in einem
Orchester kennen lernte. Im April 2007 haben wir uns verlobt und am
29. Dezember 2007 läuteten die Hochzeitsglocken. Wir haben in
meiner Heimatgemeinde in Nedervetil geheiratet, einem kleinen Ort an
der finnischen Westküste. Mein Schwiegervater, Pfarrer in der
evangelischen Landeskirche, hat uns getraut. Viele Musikerfreunde
haben durch ihr Musizieren dazu beigetragen, dass wir den
stimmungsvollen zweisprachigen Traugottesdienst und die
Hochzeitsfeier immer in schöner Erinnerung behalten werden. Dass
dieses Jahr der Winter ausgefallen ist, hat unsere Stimmung nicht
verderben können.
Wir leben jetzt mitten in Helsinki, mit guten Verbindungen in alle
Richtungen. Gemeinden gibt es viele. Helsinki hat ca. 500 000
Einwohner. Wir haben uns für eine lebendige evangelische
Gemeinschaft entschieden, die zu der evangelischen Landeskirche
gehört. Bis heute sind die meisten Erweckungsbewegungen in der
Landeskirche geblieben, aber leider sieht es so aus, als könnte
sich dies in den nächsten Jahren ändern, weil die Kirche
auch in Finnland immer liberaler wird.
Im Moment passt es uns gut, in Helsinki zu leben. Markus wird in diesem
Jahr sein Studium zu Ende bringen. Was danach geschieht, weiß
nur Gott. Es kann gut sein, dass es uns wieder ins Ausland zieht.
Markus hofft darauf, eine Stelle in einem Orchester zu bekommen. Weil
der Arbeitsmarkt für Orchestermusiker (und auch für
Klarinettenlehrer) international ist, ziehen wir eben dorthin, wo es
Arbeit gibt. Die Welt ist offen! Wir sind darauf gespannt, wo Gott
uns hinführt!
Es
grüßen euch ganz herzlich aus Finnland,
Milla und Markus Kaarto
Veränderungen im CGW / Chrischona-Gemeinschaftswerk e.V.
Auf der Delegiertenversammlung am 26. April wird voraussichtlich eine
neue Leitungsstruktur für das CGW beschlossen.
Es ist vorgesehen, dass die bisherige Aufteilung von 8 Regionen durch
zwei große Regionen abgelöst wird:
1. Die Gemeinden in Hessen (wahrscheinlich in den geografischen
Grenzen)
2. Die übrigen Gemeinden (Saarland, Rheinland-Pfalz,
Baden-Württemberg)
Die beiden Regionalleiter werden dann vollzeitlich ihre Aufgabe in der
Gemeindeberatung und Begleitung der Prediger wahrnehmen und in die
Leitung des CGW eingebunden sein. Für uns bleibt es bei der
vertrauten Person von Jos Tromp. In Hessen wird die Aufgabe von
Erwin Siefkes übernommen (bisher Prediger in Alzey).
Somit können sich die ehemaligen Regionalleiter wieder ganz ihren
Aufgaben in den Gemeinden widmen.
Neuer Webmaster für
unsere Homepage
An Ostern hat Daniel Bär die „Pflege“ unserer Homepage
an Matthias Meier übertragen. Das ist ein Anlass, kurz auf die
Geschichte unserer Internetpräsenz zurück zu blicken. Die
Idee zur Homepage wurde im Laufe des Jahres 1997 geboren. Sie
entstand sicher aus der Nachbarschaft zwischen Daniel Bär und
Uli Limpf, die sich öfters über technische
Neuentwicklungen ausgetauscht haben. Ab dem Jahr 2000/2001 hat dann
Joachim Bär die Textwerkstatt aufgebaut. Dies hat uns im Laufe
der vergangenen Jahre sehr viele Zugriffe auf unsere Internetseiten
gebracht.
Seit über 10 Jahren ist unsere Gemeinde also im world wide web (im
weltweiten Netz) vertreten. Dass sie auch tatsächlich rund um
den Globus aufgerufen wird, belegen Gästebucheinträge
beispielsweise aus den USA, Südkorea, Peru, Brasilien, Israel,
Südafrika und vielen europäischen Nachbarländern. Das
Urteil in diesen Einträgen ist durchweg positiv. Dies ist ein
Ansporn, auch künftig das moderne Medium Internet zu nutzen.
Unser herzlicher Dank gilt Daniel Bär, der 10 Jahre lang zuverlässig
und professionell unsere Homepage betreut hat, und Matthias Meier,
der jetzt die Aufgaben des „Webmasters“ übernommen
hat.
Übrigens,wer unsere Homepage noch nicht kennt: http://chrischona-eichstetten.de
Mit „Guter Start“ in die neue Woche
Jeden Montag trifft sich von 17:15 bis 17:45 Uhr der Mini-Bibelclub, um
eine Lektion aus dem Heft „Guter Start“ zu lesen und
sich darüber auszutauschen. Das Heft „Guter Start“
ist eine Bibellese-Zeitschrift für Kinder ab 9 Jahren.
Spannende Rätsel, lustige Comics und ein buntes Clubmagazin
helfen, der Bibel auf der Spur zu bleiben. Der „Gute Start“
wird vom Bibellesebund herausgegeben. Zum Mini-Bibelclub sind alle
Kinder im Alter zwischen 9 und 13 Jahren herzlich eingeladen.
Zurzeit treffen sich etwa fünf Mädchen, um mit Doris Bär
zusammen herauszufinden, wie die Aussagen der Bibel zum Alltag der
Schüler passen.
Hauskreise
in unserer Gemeinde
In einem Hauskreisleitertreffen am 2. April haben wir über
wichtige Entscheidungen im Blick auf die Hauskreisarbeit beraten. Da
der Wunsch besteht, neue Hauskreise zu gründen, sind wir zu dem
Entschluss gekommen, für alle Hauskreisteilnehmer die
Möglichkeit zu schaffen, sich neu zu orientieren. Da die Kreise
verschiedene Ausrichtungen haben, ist es vielleicht interessant,
auch mal in einen anderen Hauskreis zu wechseln. Man kann sich
natürlich auch wieder in den Kreis einschreiben, in dem man
bisher war.
Die Hauskreisleiter werden in den nächsten Wochen für ihren
Hauskreis die Ausrichtung / Arbeitsweise neu formulieren, damit man
sich orientieren kann, an welchem Kreis man teilnehmen möchte.
Es ist vorgesehen, dass wir bis zu den Sommerferien die Neuorientierung
abgeschlossen haben, um dann nach der Sommerpause neu zu starten.
Es soll damit vor allem auch Leuten aus der Gemeinde, die bisher keinen
Kreis besucht haben, die Chance gegeben werden, sich neu einer
Kleingruppe anzuschließen. Die Anzahl der Teilnehmer wird
allerdings begrenzt sein. Wenn der Bedarf nach Hauskreisen größer
ist, werden wir versuchen, evtl. noch weitere zu bilden – wozu
wir dann natürlich auch geeignete Leiter brauchen.
Anfang Juli wollen wir einen Gottesdienst zum Thema „Hauskreise in
der Gemeinde“ gestalten. Die Leiter werden in diesem
Zusammenhang ihre Gruppen vorstellen.
Wir
erhoffen uns eine neue Belebung der Hauskreisarbeit und sind euch
dankbar, wenn ihr diesen Prozess im Gebet begleitet.
Die
erste Predigt kommt von uns selbst
Die erste Predigt am Sonntag kommt nicht etwa vom Pastor, sondern von
Ihnen selbst.
Sie predigen eine Botschaft der Freude, wenn Sie diejenigen, die Sie auf
dem Parkplatz, in dem Eingangsbereich oder im Gottesdienstraum
sehen, mit einem freundlichen „Guten Morgen“ begrüßen.
Sie predigen eine Botschaft der Liebe, wenn Sie pünktlich kommen,
freundlich grüßen und sich den Gästen vorstellen und
Interesse an ihnen zeigen.
Sie predigen eine Willkommensbotschaft „wir haben Platz für
Sie!“, wenn Sie auf den nächsten Stuhl weiterrücken,
anstatt darauf zu warten, dass sich andere an Ihnen vorbei zwängen
müssen.
Sie predigen eine Botschaft über die gegenseitige Achtung, wenn Sie
aufmerksam zuhören, während jemand ein Musikstück
vorträgt. Sie predigen eine Botschaft der Hoffnung und Freude,
wenn Sie begeistert mitsingen.
Sie predigen eine Botschaft über die Macht des Gebets, wenn Sie von
Herzen an der gemeinsamen Gebetszeit teilnehmen.
Sie predigen eine Botschaft des Glaubens, wenn Sie mit der Erwartung
kommen, dass Gott zu Ihnen reden will.
Sie predigen eine Botschaft über die Bedeutung der Heiligen
Schrift, wenn Sie ihre Bibel mitbringen, den Predigttext aufschlagen
und mitlesen.
Viele Botschaften werden gepredigt, bevor der Pastor predigt. Möchten
Sie sich nicht auch auf den kommenden Sonntag vorbereiten, um eine
gute Botschaft zu predigen?
Verfasser und Quelle unbekannt
Auf zwei Hochzeiten tanzen…
…werden dieses Jahr Marianne Bär und Pierre Gendron.
Die erste Hochzeitsfeier für die kanadischen Verwandten und einige
weitgereiste deutsche Verwandte findet am 18. Mai 2008 in Gatineau
statt, der Heimatstadt von Pierre. Hier feiern die beiden mit ihren
Gästen ihre standesamtliche Trauung im Rahmen eines
Gottesdienstes, wie es in Québec üblich ist. Für
geografisch Interessierte: Die Stadt Gatineau liegt im Bundesstaat
Québec, ganz in der Nähe von Ottawa, der Hauptstadt von
Kanada.
Mit den deutschen Verwandten und einigen Gästen aus Kanada wird
dann am 26. Juli 2008 die „zweite“ Hochzeit gefeiert.
Die Trauung findet um 14 Uhr in der Bahlinger Bergkirche statt.
Segnung Selina Rinklin
Im Rahmen unseres Gottesdienstes am 4. Mai 2008 wird Selina Rinklin,
die Tochter von Daniela und Armin Rinklin, gesegnet.
Wir freuen uns mit den Eltern und wünschen der Familie Gottes Segen.
Mitgliederaufnahme

Im Gottesdienst am 6. April wurden Matthias und Tabea Bühler,
Holger Reichhold und Silvia Sierra als Mitglieder in unsere Gemeinde
aufgenommen.
Wir freuen uns über eure Entscheidung und wünschen euch Gottes
Segen.
Hilfstransport nach Rumänien
Daniel Danzeisen wird vom 9. bis 16. Mai (Pfingsten) wieder zu einer Tour
mit dem LKW nach Rumänien aufbrechen. Wir wünschen ihm
Gottes Segen und Bewahrung auf dem Weg und wertvolle Begegnungen mit
den Menschen vor Ort.
Missionarischer Bläsereinsatz
Es ist schon fast eine kleine Tradition, dass Richard Bär an dem
Missionseinsatz als Bläser mit der Mission für
Süd-Ost-Europa teilnimmt. Der Einsatz findet in der Zeit vom
27. Mai bis 8. Juni statt und führt durch Rumänien bis ans
Schwarze Meer. Das Team unter der Leitung von Cornelius Nagy besteht
aus 18 Bläserinnen und Bläsern, von denen 6 aus unserer
Gegend dabei sein werden. Wir wünschen der Gruppe, dass sie
selbst als Beschenkte vom Einsatz zurückkehren werden.
Kinder-CDs zum Ausleihen
Die Bücherei in Eichstetten erweitert ihr Angebot. Es werden nun
auch CDs ins Programm mit aufgenommen. Wir haben als Gemeinde die
Gelegenheit, christliche Kinder-CDs an die Bücherei zu spenden.
Wer daran interessiert ist oder sich an den Kosten beteiligen
möchte, darf sich gerne bei Daniela Konstanzer melden.
Büchertisch am Jahrmarkt
Am 6. Mai findet der traditionelle Jahrmarkt statt. Wie jedes Jahr wird
unser Büchertisch auf dem Eichstetter Jahrmarkt zu finden sein.
Wir freuen uns über gutes Wetter und viele interessierte
Leseratten.
Seniorentag
Am 6. Mai gehen einige Senioren unserer Gemeinde zum traditionellen
Seniorentag nach Chrischona. Wir wünschen eine gute Fahrt und
„wertvolle“ Begegnungen und Vorträge vor Ort.
Chrischonatag
Am 18. Mai nehmen wir eine Einladung von Chrischona wahr. Wir werden
den Gottesdienst auf dem „Berg“ besuchen und den Tag
dort gemeinsam verbringen. Bei uns findet daher keine Veranstaltung
statt.
Gemeindegebet
Am 8. Juli möchten wir wieder die Gelegenheit nutzen, als Gemeinde
besondere Familiensituationen, Gemeindeanlässe, die
Gemeindeleitung und auch die Missionsarbeit im Gebet vor unseren
Gott zu bringen. Jedes Gemeindeglied ist dazu herzlich eingeladen.
Waldgottesdienst
Am 20. Juli werden wir wieder zusammen mit der Kirchengemeinde den
Gottesdienst am Waldparkplatz feiern. Traditionell schließt
sich daran das gemeinsame Mittagessen mit Grillen an.
Jungscharfreizeit
Die Freizeit der Kärlijungschar findet vom 8. bis 15. August in
Lenzkirch statt. Informationen dazu gibt es bei Armin Rinklin. |
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