Logo Gemeindebrief Mai 2008 - Juli 2008



Liebe Geschwister und Freunde!
Gemeindeleitungswahl 2008
Skiwochenende
Frauenfreizeit
Der Ostergarten der Kinderstunde
Fußballturnier Volgelsheim
Hang on –Weekend („Festhalten-Wochende“)
Pyjamaparty im Teenagerkreis
Themenabend: Versicherung mit Siegfried Bledau
Der Gesang der Wale - Theaterabend am 31. Mai
Infoabende rund ums Internet
Gemeindetag
Milla Kaarto
Veränderungen im CGW / Chrischona-Gemeinschaftswerk e.V.
Neuer Webmaster für unsere Homepage
Mit „Guter Start“ in die neue Woche
Hauskreise in unserer Gemeinde
Die erste Predigt kommt von uns selbst
Auf zwei Hochzeiten tanzen…
Segnung Selina Rinklin
Mitgliederaufnahme
Hilfstransport nach Rumänien
Missionarischer Bläsereinsatz
Kinder-CDs zum Ausleihen
Büchertisch am Jahrmarkt
Seniorentag
Chrischonatag
Gemeindegebet
Gemeindegebet
Jungscharfreizeit

 


Liebe Geschwister und Freunde!

„Sicherheit“ – dieses Stichwort haben wir für diesen Gemeindebrief gewählt. Die weltweite Finanzkrise hat uns veranlasst, dieses Thema aufzugreifen. „Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) könnten sich die Verluste infolge der Kreditkrise auf weltweit fast eine Billion US-Dollar summieren“ (Meldung vom 09.04.2008).
Ich bin kein Fachmann, der sich in der Wirtschafts- und Finanzpolitik auskennt, aber was ich lese und höre ist beängstigend. Wie viele Menschen versuchen, ihre Zukunft mit finanziellen Mitteln abzusichern. Sie investieren in die Zukunft. Wie schnell können diese „sicheren Anlagen“ wertlos werden und wie Sand zwischen den Fingern zerrinnen.
Wir Menschen sehnen uns nach Sicherheit. Politiker gehen auf diese Sehnsucht ein. „Die Rente ist sicher!“ So wurde es vor einigen Jahren verkündet. Doch wer glaubt das heute noch? In Verhandlungen mit Konzernen werden Beschäftigungsgarantien ausgehandelt. Aber ob man sich darauf verlassen kann? Es wird über Ausbildungsgarantie gesprochen. Die Erfahrung zeigt, dass es sich in der Praxis anders darstellt. Was ist schon sicher? Auch wenn man für alles eine Versicherung abschließen würde, so bleibt doch eine große Unsicherheit.
Unsere Zeit ist so schnelllebig, dass sich manches schneller verändert, als es beschrieben werden kann. Aber wo finden wir den Halt und die Sicherheit für unser Leben?
Wir finden sie letztlich nur in der Abhängigkeit von dem ewigen Gott, der sich auch im Wechsel der Zeiten nicht verändert.
Neben aller Vorsorge, die wir sicher für unser Leben zu treffen haben, müssen wir uns aber der begrenzten Sicherheit bewusst sein, die solch eine Vorsorge bieten kann. Jesus sagt: „Unser Hab und Gut kann sehr schnell von Motten und Rost gefressen werden. Darum sammelt euch Schätze im Himmel, wo sie nicht gefährdet sind“.
Das bedeutet zum Einen: Wir sollen unser Hab und Gut nicht nur für unsere Bedürfnisse nutzen, sondern damit im Reich Gottes investieren. Und zum Anderen: Wir müssen uns eingestehen, dass wir von dieser Erde nichts mitnehmen können, wenn wir einmal sterben.
Es behält nur das seinen Wert, was wir im Glauben empfangen haben und in Ewigkeit nicht wertlos wird: Unsere Erlösung in Jesus Christus und die Gnade, dass wir Gottes Kinder sind. Die Bibel fordert uns auf, unser ganzes Vertrauen auf GOTT zu setzen. Das wiegt uns nicht in falscher Sicherheit – aber es gibt unserem Leben eine tiefe Geborgenheit, die auch durch die Krisenzeiten dieser Welt unserem Leben Halt und Zuversicht gibt. „Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen!“
Mit herzlichen Grüßen

Karl-Heinz Schneider

 

Gemeindeleitungswahl 2008


Am 16. April fand unsere Mitgliederversammlung statt. Die Wahl des neuen Ältestenrates war der wichtigste Tagesordnungspunkt. Der Besuch dieser Mitgliederversammlung war erwartungsgemäß sehr gut.
Mit ausgewogener Stimmenverteilung wurden Frieder Huber (Wiederwahl), Helmer Konstanzer (neu) und Werner Wiedemann (Wiederwahl) in den neuen Ältestenrat gewählt.
Wir wünschen den Brüdern für ihren verantwortungsvollen Dienst in der Gemeinde eine gute konstruktive Zusammenarbeit, viel Weisheit, Kraft und Freude – vor allem aber den Segen unseres lebendigen Gottes und die Leitung des Heiligen Geistes. Die offizielle Einführung wird am 1. Juni von unserem Regionalleiter Jos Tromp im Gottesdienst (17:30 Uhr) vorgenommen. Was den Ältesten für ihren bevorstehenden Dienst wichtig ist, schreiben sie hier selbst:

Frieder Huber
- dass wir hören, was Gott durch sein geistgewirktes Wort der Gemeinde zu sagen hat
- zu hören, welche Anliegen die Menschen in unserer Gemeinde bewegen (Beziehungen leben)
- dass wir alle Entscheidungen im Gebet vor Gott bewegen und das Danken nicht vergessen
- die Einheit im Geist (Epheser 4, 3-6)

Helmer Konstanzer
- dass Jesus das Zentrum ist, bei jedem ganz persönlich, aber auch bei allen Gemeindeaktivitäten
- dass die Gemeinde im Gebet hinter uns steht und überhaupt das Gebet neu entdeckt
- dass Gottes Geist uns leitet in allen Entscheidungen, dass er uns ausrüstet mit Weisheit
- dass wir als Gemeinde aneinander wachsen und voneinander profitieren
- dass wir lernen, über unseren Glauben und unsere Erfahrungen mit Gott zu reden und uns damit gegenseitig ermutigen
- dass wir für Menschen in unserem Ort „ansteckend“ sind und dass sie Jesus kennen lernen

Werner Wiedemann
- Alltagsglaube findet sich im Smalltalk am Sonntag wieder
- Kleingruppenthema findet sich am Arbeitsplatz wieder
- Wohlstand findet sich in der Opferbüchse wieder
- Jüngere finden sich in Verantwortung wieder
- Manche finden die Ruhe wieder
- Andere finden ihre Bestimmung (wieder)
- Christen (im Dorf) finden Christen (im Dorf) wieder
- Viele finden sich im Himmel wieder!

 

Skiwochenende

Am 22. Februar reisten wir bei idealem Wetter nach Gstaad-Lauenen. Den Abend verbrachten wir mit Spielen und vielen Gesprächen. Am Samstag zog es die Skifahrer auf die Piste, andere unternahmen Wanderungen in der Umgebung des Ortes. Am Samstag und Sonntag gestaltete Karl-Heinz Andachten über Gideon. Nach dem Frühstück am Sonntag war zwar Aufbruch angesagt, die Wintersportler genossen jedoch noch einen herrlichen Tag im Schnee. Auch wir (Familie Schneider und Huber) fuhren mit der Kabinenbahn noch hoch hinauf auf 3000m zum Gletscher. Dort hatten wir eine super Aussicht. Dankbar für die Bewahrung und alles Erlebte kamen wir am Sonntagabend zurück.
Frieder Huber

 

Frauenfreizeit


Vom 18. – 20. April folgten wir der Einladung des Frauenkreises der Freien Evangelischen Versammlung Eichstetten und fuhren gemeinsam mit ca. 30 Frauen nach Seelbach bei Lahr. In einem schönen Hotel konnten wir die Gemeinschaft genießen, uns austauschen und miteinander beten. Dietlinde Jung aus Dillenburg hielt am Samstag eine sehr ansprechende Bibelarbeit über das Leben von Rut und Naomi. Am Sonntagmorgen bewegte uns das Lebensbild von Keith Green. Daneben hatten wir das Wochenende Zeit für viele gute Gespräche und ein frohes Miteinander. Wir genossen das tolle Essen, die aufmerksame Bewirtung und die wunderschöne Gegend. Vielen Dank sagen möchten wir den Frauen der Freien Evangelischen Versammlung für die tolle Organisation und die gute Idee, uns mitzunehmen.
Martina Reichhold

 

Der Ostergarten der Kinderstunde


Der Herr ist auferstanden“ war das zentrale Thema im Gottesdienst an Ostern. Um die Passionsgeschichte Jesu zu verdeutlichen, bastelten die Kinder der Kinderstunde einen kreativen Ostergarten. Woche für Woche konnte man im Flur den Werdegang des Kunstwerkes bestaunen. Dieser Ostergarten wurde im Gottesdienst vorgestellt und erklärt. Nichts wurde dabei vergessen: Angefangen vom Garten Gethsemane, über die Kreuzigung bis zum offenen Grab war alles bildhaft dargestellt.
Den Schwerpunkt der Predigt bildete eine Geschichte eines behinderten Jungen, der den Sinn von Ostern verstanden hatte.
Viel Beachtung fand auch die Dekoration, ein Weidekreuz geschmückt mit Dornen und Blumen.

 

Fußballturnier Volgelsheim

Am 13. April war der Teen- und Jugendkreis zu einem Fußballturnier in Volgelsheim eingeladen. Mit einer siegeswilligen Mannschaft und mindestens genauso vielen Fans ging es dann los. Wie sich herausstellen sollte, haben auch die anderen Mannschaften im Vorfeld kräftig trainiert und so hatten wir einige Mühe, das Runde in das Eckige zu bekommen. Die französischen Mannschaften, die ihren Heimvorteil klar ausnutzten, handelten nach der Devise: „In Frankreich wird Fußball ein wenig anders gespielt“. Schließlich gingen wir dann mit 2 Toren, 2 Unentschieden und der ein oder anderen Niederlage doch als moralische Sieger nach Hause.
Jörg Dinger

 

Hang on –Weekend („Festhalten-Wochende“)


Am Freitagnachmittag, dem 18. April, ging es in den Schwarzwald (Tennenbronn/ Schramberg). Insgesamt 39 Sitzplätze waren belegt – davon 24 Teilnehmer. Abends „wanderten“ wir acht Kilometer durch die Nacht. So kamen wir erst nach zwei Uhr zurück. Wir frühstückten spät, und weil es regnete, spielten wir Tischtennis, bastelten Bibel-Umschläge und „hängten ab“. Am Nachmittag konnten wir uns trotz der Nässe an einem 15-20 m hohen Felsen abseilen, was alle (!) so richtig forderte. Jeder war stolz, wenn er heil unten ankam. Micha Kässer hielt zum Abschluss am Felsen eine ergreifende Andacht über den „Knoten des Lebens“. Den Abend gestalteten die Mädels vom Super+ mit einem Activity-Spiel. Hauptprogrammpunkt am Sonntag war eine große Bibelarbeit zum Thema „Abhängig von der Gnade des Königs“ (Esther und Xerxes). Abgerundet wurde die Freizeit von einem super-leckeren Essen. Wir bedanken uns herzlich bei Anita und Andrea Schmidt. Trotz der großen Altersspanne (12-18 Jahre) genoss jeder das Miteinander und die gemeinsame Zeit hat allen viel Spaß gemacht.
Simone Dinger

 

Pyjamaparty im Teenagerkreis

In den Osterferien übernachteten wir vom 17. zum 18. März in den Räumen der Gemeinde. An dieser Übernachtungs-Party trugen wir natürlich alle unsere selbstgenähten Pyjamahosen, die wir eine Woche zuvor hergestellt hatten. Auf dem Programm stand unter anderem Pizza zubereiten und essen. Anschließend spielten wir einige Spiele, schauten einen Film und hatten jede Menge Spaß. Alles in allem war es eine schöne Zeit und wir hatten eine gute Gemeinschaft.
Thomas Rinklin

 

Themenabend: Versicherung mit Siegfried Bledau

Am 4. April fand ein sehr interessanter Abend mit Siegfried Bledau (Geschäftsführer für das Chrischonagemeinschaftswerk Deutschland) zum Thema „Versicherungsfragen in der Gemeindearbeit“ statt. Dabei haben wir wichtige Informationen über die Aufsichtspflicht in der Kinder- und Jugendarbeit sowie zu weiteren Themen erhalten. Da dies für die einzelnen Kreise sehr wichtig ist, haben wir eine Kopie der Unterlagen bei Siegfried Bledau angefordert. Bei Bedarf können wir diese Unterlagen an die Mitarbeiter verteilen und in den einzelnen Kreisen nochmals besprechen.

 

Der Gesang der Wale - Theaterabend am 31. Mai


In einem kleinen Fischerdorf in Norwegen lebt der Fischer Erik. Die glückliche Ehe mit seiner Frau gerät in die Krise, als diese beim Ehebruch ertappt wird. Nach den Gesetzen der Insel wird seine Frau zum Tode verurteilt. Wird Eriks Liebe zu seiner Frau stärker sein als seine grenzenlose Enttäuschung?
„Der Gesang der Wale“ entstand frei nach der Novelle „Das Netz“ von Werner Bergengruen. Die Theatergruppe „Die Aussteiger e.V.“ wird an diesem Abend das Wort „Gnade“ lebendig werden lassen. Wir erleben dabei, was Vergebung bedeutet und wie Gott mit unserer Schuld umgeht. Dabei steht natürlich die Frage im Raum, wie wir auf dieses Angebot der Vergebung reagieren und wie wir selbst mit Enttäuschungen umgehen.
„Die Aussteiger“ haben uns vor zwei Jahren mit der Aufführung „Grenzgänger“ überzeugt und begeistert, daher laden wir herzlich zu diesem wertvollen Abend ein!

 

Infoabende rund ums Internet

Ein Infoabend für Eltern, Erzieher, Lehrer etc. zum Thema: „Kids online - Gefahren im Internet“ findet am 11. Juni in der Evang. Gemeinschaft statt. Der Referent Ulrich Schneider ist Jugendsachbearbeiter bei der Polizei in Lörrach und gehört zur Chrischona-Gemeinde in Efringen-Kirchen. Nähere Informationen sind in einem Flyer beschrieben. Der Abend beginnt um 20:00 Uhr und ist nur für Erwachsene gedacht. Nehmt die Gelegenheit wahr und ladet dazu intensiv ein.
Eine weitere Veranstaltung speziell für Teenager und Jugendliche bieten wir mit demselben Referenten am Freitag, dem 20. Juni, um 19:30 Uhr in unseren Räumen an. An diesem Abend wird er sehr intensiv mit den Jugendlichen über die Fragen sprechen: Was ist alles möglich im Internet? Wie sind die gesetzlichen Regelungen? Worauf ist zu achten, um nicht in finanzielle Abhängigkeiten zu geraten? Wie viel kann ich von mir preisgeben, ohne dass mir andere damit schaden können? Auch hierzu gibt es einen Einladungsflyer.

 

Gemeindetag

Schon länger wurde auch aus den Reihen der Mitglieder der Wunsch geäußert, eine Möglichkeit zu haben, an einem Sonntag Gemeinschaft mit der ganzen Gemeinde zu pflegen. Wir haben nun in Nimburg einen Ort gefunden, der viele Möglichkeiten eröffnet. Wir möchten am Sonntag, dem 8. Juni, dort einen Gemeindetag verbringen. Neben dem Gottesdienst eignet sich dieser Platz natürlich zum gemeinsamen Mittagessen mit Grillen. Das Essen gestalten wir recht einfach. Jeder organisiert es selbst und auch das Essgeschirr. Es gibt dort keine Hütte und somit auch kein Wasser und keinen Strom (Ein WC ist in erreichbarer Nähe). Neben Spaß und Spiel auf der Wiese wie Fußballspiel, Tauziehen und dergleichen bieten die Waldwege auch die Möglichkeit für kurze oder längere Spaziergänge. Idealerweise führt an diesem Gelände auch ein Bach vorbei, an dem bestimmt die Jüngeren ihre Freude haben werden. Nimburg ist von Eichstetten nicht weit entfernt und kann somit sehr gut mit dem Fahrrad erreicht werden. Für diesen Tag suchen wir noch Mitarbeiter, die in einer Arbeitsgruppe den Tag und das Programm zusammenstellen.

 

Milla Kaarto (Finnland)
lebte während ihrer Zeit als Studentin in Eichstetten und besuchte den Gottesdienst in unserer Gemeinde. Auf die Frage, wie es ihr heute geht, hat sie uns folgende Zeilen geschrieben:


Liebe Eichstetter! Wie doch die Zeit vergeht, immer schneller oder jedenfalls fühlt es sich so an. Inzwischen sind schon vier Jahre vergangen, seit ich aus Eichstetten weggezogen bin. Allerdings habe ich danach noch ab und zu Freunde besucht, als ich in Freiburg mein Studium zu Ende gebracht habe. Aber die schöne Zeit in der WG im Altweg 40 ging schon im April 2004 zu Ende. Es war für mich eine wirklich besondere Zeit. Ich fühlte mich in Eichstetten zu Hause. So gut aufgenommen wurde ich an einem neuen Ort noch nie!
Im Sommer 2005 habe ich mich aus Deutschland verabschiedet und bin nach 4 ½ Jahren im Ausland in mein Heimatland zurückgekehrt. (Vor Deutschland war ich ein Jahr lang in Wales, Großbritannien). Nun war es an der Zeit, Finnland kennen zu lernen.
Der Anfang in Helsinki war nicht einfach. Einige Bekannte und Verwandte hatte ich zwar, aber es war für mich trotzdem ein neuer, fremder Ort. Nach einem Jahr als Aushilfe an einer schwedischsprachigen Grundschule fand ich Arbeit als Klarinettenlehrerin. Rückblickend war es doch nicht so schwierig, hier Fuß zu fassen. Ich bin dafür dankbar eine Arbeit zu haben, die meiner Ausbildung entspricht. Inzwischen gebe ich an vier Wochentagen Unterricht an drei verschiedenen Musikschulen. Die Monate Dezember und Mai sind am stressigsten, da wir in dieser Zeit Konzerte mit den Schülern veranstalten, was dann aber auch wieder schön ist.
Im Spätsommer 2006 kam etwas Neues in mein Leben, als ich Markus, einen gläubigen Klarinettisten, beim Mitspielen in einem Orchester kennen lernte. Im April 2007 haben wir uns verlobt und am 29. Dezember 2007 läuteten die Hochzeitsglocken. Wir haben in meiner Heimatgemeinde in Nedervetil geheiratet, einem kleinen Ort an der finnischen Westküste. Mein Schwiegervater, Pfarrer in der evangelischen Landeskirche, hat uns getraut. Viele Musikerfreunde haben durch ihr Musizieren dazu beigetragen, dass wir den stimmungsvollen zweisprachigen Traugottesdienst und die Hochzeitsfeier immer in schöner Erinnerung behalten werden. Dass dieses Jahr der Winter ausgefallen ist, hat unsere Stimmung nicht verderben können.
Wir leben jetzt mitten in Helsinki, mit guten Verbindungen in alle Richtungen. Gemeinden gibt es viele. Helsinki hat ca. 500 000 Einwohner. Wir haben uns für eine lebendige evangelische Gemeinschaft entschieden, die zu der evangelischen Landeskirche gehört. Bis heute sind die meisten Erweckungsbewegungen in der Landeskirche geblieben, aber leider sieht es so aus, als könnte sich dies in den nächsten Jahren ändern, weil die Kirche auch in Finnland immer liberaler wird.
Im Moment passt es uns gut, in Helsinki zu leben. Markus wird in diesem Jahr sein Studium zu Ende bringen. Was danach geschieht, weiß nur Gott. Es kann gut sein, dass es uns wieder ins Ausland zieht. Markus hofft darauf, eine Stelle in einem Orchester zu bekommen. Weil der Arbeitsmarkt für Orchestermusiker (und auch für Klarinettenlehrer) international ist, ziehen wir eben dorthin, wo es Arbeit gibt. Die Welt ist offen! Wir sind darauf gespannt, wo Gott uns hinführt!
Es grüßen euch ganz herzlich aus Finnland,
Milla und Markus Kaarto

 

Veränderungen im CGW / Chrischona-Gemeinschaftswerk e.V.

Auf der Delegiertenversammlung am 26. April wird voraussichtlich eine neue Leitungsstruktur für das CGW beschlossen.
Es ist vorgesehen, dass die bisherige Aufteilung von 8 Regionen durch zwei große Regionen abgelöst wird:
1. Die Gemeinden in Hessen (wahrscheinlich in den geografischen Grenzen)
2. Die übrigen Gemeinden (Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg)
Die beiden Regionalleiter werden dann vollzeitlich ihre Aufgabe in der Gemeindeberatung und Begleitung der Prediger wahrnehmen und in die Leitung des CGW eingebunden sein. Für uns bleibt es bei der vertrauten Person von Jos Tromp. In Hessen wird die Aufgabe von Erwin Siefkes übernommen (bisher Prediger in Alzey).
Somit können sich die ehemaligen Regionalleiter wieder ganz ihren Aufgaben in den Gemeinden widmen.

 

Neuer Webmaster für unsere Homepage

An Ostern hat Daniel Bär die „Pflege“ unserer Homepage an Matthias Meier übertragen. Das ist ein Anlass, kurz auf die Geschichte unserer Internetpräsenz zurück zu blicken. Die Idee zur Homepage wurde im Laufe des Jahres 1997 geboren. Sie entstand sicher aus der Nachbarschaft zwischen Daniel Bär und Uli Limpf, die sich öfters über technische Neuentwicklungen ausgetauscht haben. Ab dem Jahr 2000/2001 hat dann Joachim Bär die Textwerkstatt aufgebaut. Dies hat uns im Laufe der vergangenen Jahre sehr viele Zugriffe auf unsere Internetseiten gebracht.
Seit über 10 Jahren ist unsere Gemeinde also im world wide web (im weltweiten Netz) vertreten. Dass sie auch tatsächlich rund um den Globus aufgerufen wird, belegen Gästebucheinträge beispielsweise aus den USA, Südkorea, Peru, Brasilien, Israel, Südafrika und vielen europäischen Nachbarländern. Das Urteil in diesen Einträgen ist durchweg positiv. Dies ist ein Ansporn, auch künftig das moderne Medium Internet zu nutzen.
Unser herzlicher Dank gilt Daniel Bär, der 10 Jahre lang zuverlässig und professionell unsere Homepage betreut hat, und Matthias Meier, der jetzt die Aufgaben des „Webmasters“ übernommen hat.
Übrigens,wer unsere Homepage noch nicht kennt: http://chrischona-eichstetten.de

 

Mit „Guter Start“ in die neue Woche

Jeden Montag trifft sich von 17:15 bis 17:45 Uhr der Mini-Bibelclub, um eine Lektion aus dem Heft „Guter Start“ zu lesen und sich darüber auszutauschen. Das Heft „Guter Start“ ist eine Bibellese-Zeitschrift für Kinder ab 9 Jahren. Spannende Rätsel, lustige Comics und ein buntes Clubmagazin helfen, der Bibel auf der Spur zu bleiben. Der „Gute Start“ wird vom Bibellesebund herausgegeben. Zum Mini-Bibelclub sind alle Kinder im Alter zwischen 9 und 13 Jahren herzlich eingeladen. Zurzeit treffen sich etwa fünf Mädchen, um mit Doris Bär zusammen herauszufinden, wie die Aussagen der Bibel zum Alltag der Schüler passen.

 

Hauskreise in unserer Gemeinde

In einem Hauskreisleitertreffen am 2. April haben wir über wichtige Entscheidungen im Blick auf die Hauskreisarbeit beraten. Da der Wunsch besteht, neue Hauskreise zu gründen, sind wir zu dem Entschluss gekommen, für alle Hauskreisteilnehmer die Möglichkeit zu schaffen, sich neu zu orientieren. Da die Kreise verschiedene Ausrichtungen haben, ist es vielleicht interessant, auch mal in einen anderen Hauskreis zu wechseln. Man kann sich natürlich auch wieder in den Kreis einschreiben, in dem man bisher war.
Die Hauskreisleiter werden in den nächsten Wochen für ihren Hauskreis die Ausrichtung / Arbeitsweise neu formulieren, damit man sich orientieren kann, an welchem Kreis man teilnehmen möchte.
Es ist vorgesehen, dass wir bis zu den Sommerferien die Neuorientierung abgeschlossen haben, um dann nach der Sommerpause neu zu starten.
Es soll damit vor allem auch Leuten aus der Gemeinde, die bisher keinen Kreis besucht haben, die Chance gegeben werden, sich neu einer Kleingruppe anzuschließen. Die Anzahl der Teilnehmer wird allerdings begrenzt sein. Wenn der Bedarf nach Hauskreisen größer ist, werden wir versuchen, evtl. noch weitere zu bilden – wozu wir dann natürlich auch geeignete Leiter brauchen.
Anfang Juli wollen wir einen Gottesdienst zum Thema „Hauskreise in der Gemeinde“ gestalten. Die Leiter werden in diesem Zusammenhang ihre Gruppen vorstellen. Wir erhoffen uns eine neue Belebung der Hauskreisarbeit und sind euch dankbar, wenn ihr diesen Prozess im Gebet begleitet.

 

Die erste Predigt kommt von uns selbst

Die erste Predigt am Sonntag kommt nicht etwa vom Pastor, sondern von Ihnen selbst.
Sie predigen eine Botschaft der Freude, wenn Sie diejenigen, die Sie auf dem Parkplatz, in dem Eingangsbereich oder im Gottesdienstraum sehen, mit einem freundlichen „Guten Morgen“ begrüßen.
Sie predigen eine Botschaft der Liebe, wenn Sie pünktlich kommen, freundlich grüßen und sich den Gästen vorstellen und Interesse an ihnen zeigen.
Sie predigen eine Willkommensbotschaft „wir haben Platz für Sie!“, wenn Sie auf den nächsten Stuhl weiterrücken, anstatt darauf zu warten, dass sich andere an Ihnen vorbei zwängen müssen.
Sie predigen eine Botschaft über die gegenseitige Achtung, wenn Sie aufmerksam zuhören, während jemand ein Musikstück vorträgt. Sie predigen eine Botschaft der Hoffnung und Freude, wenn Sie begeistert mitsingen.
Sie predigen eine Botschaft über die Macht des Gebets, wenn Sie von Herzen an der gemeinsamen Gebetszeit teilnehmen.
Sie predigen eine Botschaft des Glaubens, wenn Sie mit der Erwartung kommen, dass Gott zu Ihnen reden will.
Sie predigen eine Botschaft über die Bedeutung der Heiligen Schrift, wenn Sie ihre Bibel mitbringen, den Predigttext aufschlagen und mitlesen.

Viele Botschaften werden gepredigt, bevor der Pastor predigt. Möchten Sie sich nicht auch auf den kommenden Sonntag vorbereiten, um eine gute Botschaft zu predigen?
Verfasser und Quelle unbekannt

 

Auf zwei Hochzeiten tanzen…

…werden dieses Jahr Marianne Bär und Pierre Gendron.
Die erste Hochzeitsfeier für die kanadischen Verwandten und einige weitgereiste deutsche Verwandte findet am 18. Mai 2008 in Gatineau statt, der Heimatstadt von Pierre. Hier feiern die beiden mit ihren Gästen ihre standesamtliche Trauung im Rahmen eines Gottesdienstes, wie es in Québec üblich ist. Für geografisch Interessierte: Die Stadt Gatineau liegt im Bundesstaat Québec, ganz in der Nähe von Ottawa, der Hauptstadt von Kanada.
Mit den deutschen Verwandten und einigen Gästen aus Kanada wird dann am 26. Juli 2008 die „zweite“ Hochzeit gefeiert. Die Trauung findet um 14 Uhr in der Bahlinger Bergkirche statt.

 

Segnung Selina Rinklin

Im Rahmen unseres Gottesdienstes am 4. Mai 2008 wird Selina Rinklin, die Tochter von Daniela und Armin Rinklin, gesegnet.
Wir freuen uns mit den Eltern und wünschen der Familie Gottes Segen.

 

Mitgliederaufnahme


Im Gottesdienst am 6. April wurden Matthias und Tabea Bühler, Holger Reichhold und Silvia Sierra als Mitglieder in unsere Gemeinde aufgenommen.
Wir freuen uns über eure Entscheidung und wünschen euch Gottes Segen.

 

Hilfstransport nach Rumänien

Daniel Danzeisen wird vom 9. bis 16. Mai (Pfingsten) wieder zu einer Tour mit dem LKW nach Rumänien aufbrechen. Wir wünschen ihm Gottes Segen und Bewahrung auf dem Weg und wertvolle Begegnungen mit den Menschen vor Ort.

 

Missionarischer Bläsereinsatz

Es ist schon fast eine kleine Tradition, dass Richard Bär an dem Missionseinsatz als Bläser mit der Mission für Süd-Ost-Europa teilnimmt. Der Einsatz findet in der Zeit vom 27. Mai bis 8. Juni statt und führt durch Rumänien bis ans Schwarze Meer. Das Team unter der Leitung von Cornelius Nagy besteht aus 18 Bläserinnen und Bläsern, von denen 6 aus unserer Gegend dabei sein werden. Wir wünschen der Gruppe, dass sie selbst als Beschenkte vom Einsatz zurückkehren werden.

 

Kinder-CDs zum Ausleihen

Die Bücherei in Eichstetten erweitert ihr Angebot. Es werden nun auch CDs ins Programm mit aufgenommen. Wir haben als Gemeinde die Gelegenheit, christliche Kinder-CDs an die Bücherei zu spenden. Wer daran interessiert ist oder sich an den Kosten beteiligen möchte, darf sich gerne bei Daniela Konstanzer melden.

 

Büchertisch am Jahrmarkt

Am 6. Mai findet der traditionelle Jahrmarkt statt. Wie jedes Jahr wird unser Büchertisch auf dem Eichstetter Jahrmarkt zu finden sein. Wir freuen uns über gutes Wetter und viele interessierte Leseratten.

 

Seniorentag

Am 6. Mai gehen einige Senioren unserer Gemeinde zum traditionellen Seniorentag nach Chrischona. Wir wünschen eine gute Fahrt und „wertvolle“ Begegnungen und Vorträge vor Ort.

 

Chrischonatag

Am 18. Mai nehmen wir eine Einladung von Chrischona wahr. Wir werden den Gottesdienst auf dem „Berg“ besuchen und den Tag dort gemeinsam verbringen. Bei uns findet daher keine Veranstaltung statt.

 

Gemeindegebet

Am 8. Juli möchten wir wieder die Gelegenheit nutzen, als Gemeinde besondere Familiensituationen, Gemeindeanlässe, die Gemeindeleitung und auch die Missionsarbeit im Gebet vor unseren Gott zu bringen. Jedes Gemeindeglied ist dazu herzlich eingeladen.

 

Waldgottesdienst

Am 20. Juli werden wir wieder zusammen mit der Kirchengemeinde den Gottesdienst am Waldparkplatz feiern. Traditionell schließt sich daran das gemeinsame Mittagessen mit Grillen an.

 

Jungscharfreizeit

Die Freizeit der Kärlijungschar findet vom 8. bis 15. August in Lenzkirch statt. Informationen dazu gibt es bei Armin Rinklin.