Logo Gemeindebrief August 2008 - Oktober 2008



Liebe Geschwister und Freunde!
Aus der Gemeindeleitung
Chrischonabesuchstag
Familien- und Gemeindetag
die aussteiger
Jungschartag
Ballon-Aktion im TK
Abschluss des Erziehungsseminars
Sommerfest der "Flohkiste"
Mitarbeiterfest
Infoabend zum Umgang mit dem Internet
Was macht eigentlich ...
Bläserseinsatz mit der Süd-Ost-Europa-Mission
Rumänien-Hilfstransport Mai 2008
Weltgrößter Posaunenchor
Adonia Juniorcamp
TeenStreet
Hochzeit Marianne und Pierre
Hochzeit Britta und Markus
Verlobung Evi und Sebastian
Geburtstag
Segnung Joshua
Taufgottesdienst
Abschied
Der Küchenumbau
Impulsabende mit Stefan Heeß
Jungscharfreizeit

 


Liebe Geschwister und Freunde!

Klimawandel – was haben wir damit zu tun? Ausgehend von vielen Meldungen im Blick auf den Treibhauseffekt, der sich beängstigend auf unsere Erde auswirkt, fragen wir uns, wie werden unsere Kinder und Enkelkinder auf dieser Erde weiter leben können? Die Durchschnittstemperatur steigt immer mehr, die Eisberge, Gletscher und die Polarkappen schmelzen, der Meeresspiegel wird steigen, es wird sich manches verändern. In dem Film „Unsere Erde“, aus dem das Titelbild stammt, wird unter anderem die Situation der Eisbären beschrieben, deren natürlicher Lebensraum massiv bedroht ist.

Ist unser Lebensraum etwa auch bedroht? Trotz aller negativen Vorzeichen, die unsere Lebensqualität einschränken, geht es uns noch sehr gut. Aber als Christen tragen wir mit Verantwortung für die Schöpfung und haben dazu beizutragen, dass wir mit den vorhandenen Ressourcen verantwortlich umgehen, dass wir unsere Lebensgewohnheiten überprüfen und unser „Recht auf Luxus“ hinterfragen. Wir können aber letztlich durch unseren kleinen bescheidenen Beitrag die Welt nicht verändern, wir sollten allerdings auch nicht darauf verzichten, das Unsere zu tun. Aufgrund des Wortes Gottes wissen wir, dass diese Welt nicht durch unsere Anstrengung zu retten ist. Die Bibel spricht sehr deutlich vom Ende dieser Welt. Das kann uns nicht egal sein. Gott möchte, dass noch viele Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Das heißt, dass noch viele Menschen erkennen, dass Gott seinen Sohn zur Rettung aller Menschen gesandt hat und sie durch den Glauben an Jesus Christus gerettet werden. Lesen Sie bitte: 2. Petr. 3,7-13.
Es bleibt also eine große Spannung bestehen zwischen den Bestrebungen, die voraussehbaren Katastrophen dieser Welt zu verhindern oder zumindest einzudämmen und die Prognosen der Bibel ernst zu nehmen.

Zurzeit beschäftigen wir uns im Bibelgesprächskreis mit den Texten der Offenbarung. Im großen Zusammenhang der Ereignisse, die dort geschildert werden, wird eines sehr deutlich: GOTT ist und bleibt der souveräne HERR über allem Geschehen. Er wird durch alle Katastrophen hindurch einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, in denen Gerechtigkeit wohnt.

Gott geht nicht unter, wenn Himmel und Erde vergehen. Er ist GOTT von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und es kann uns nur weiterhelfen, wenn wir sein Wort ernst nehmen und an IHN glauben.

Mit herzlichen Grüßen
Karl-Heinz Schneider

 

Aus der Gemeindeleitung

Nachdem die Mitglieder des neuen Ältestenrates schon im vergangenen Gemeindebrief vorgestellt wurden, fand am 25. Mai eine Abstimmung der Mitglieder zur Bestätigung des Vereinsvorstandes statt. Werner Wiedemann und sein Stellvertreter Frieder Huber bedankten sich für das Vertrauen der Gemeinde, wissend, dass sie auf die Hilfe Gottes und die Fürbitte der Gemeindeglieder angewiesen sind. Am 1. Juni fand die offizielle Einführung des neuen Ältestenrates statt. Zu diesem Anlass kam Jos Tromp in seiner neuen Aufgabe als Regionalleiter für Süddeutschland in unsere Gemeinde. Er hielt die Predigt und nahm die feierliche Einführung vor. Seine Ansprache stand unter dem Thema: „Ganz schön (schwierig)“. Er nahm Bezug auf die Aufgabe der Ältesten, wie sie im AT beschrieben wird:
1. Gott anzubeten (2. Mose 24)
2. Die Last des Volkes zu tragen (4. Mose 11)
„Älteste haben in der Gemeinde eine geistliche und dienende Leiterschaft wahrzunehmen.“ Jeder Älteste erhielt ein Bibelwort als Ermutigung für die neue Aufgabe und wurde unter Handauflegung für den Dienst eingesetzt. Zum Abschluss dieses besonderen Gottesdienstes feierten wir als Gemeinde gemeinsam Abendmahl.
Im Herbst endet die Dienstperiode des jetzigen Mitarbeiterrates. Der Ältestenrat bereitet zurzeit die Berufungen der neuen Mitarbeiterräte vor. Nach den Sommerferien sollen diese von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Wir danken schon jetzt allen Mitgliedern des Mitarbeiterrates für ihren treuen Dienst in der Gemeinde im Auftrag unseres Herrn.
In den vergangenen Monaten fanden bei uns zahlreiche Veranstaltungen statt, bei denen sich viele Mitarbeiter unserer Gemeinde sehr engagiert haben. Deshalb war es der Gemeindeleitung wichtig, ein Mitarbeiterfest zu organisieren, zu dem alle Mitarbeiter aus der Gemeinde herzlich eingeladen wurden. Es war ein sehr gelungenes Fest. Wir sind uns jedoch bewusst, dass noch wesentlich mehr Mitarbeiter am Gelingen der Gemeindearbeit beteiligt sind, als zu diesem Fest gekommen waren.
Beschäftigt hat uns auch die Planung des Küchenumbaus. Wir danken allen, die zu einer einvernehmlichen Lösung beigetragen haben.

Es freut uns, dass sich viele bei uns in der Gemeinde wohl fühlen. So durften wir Christel Schmidt am Sonntag, dem 22. Juni, wieder als Mitglied in die Gemeinde aufnehmen. Wir freuen uns, dass sie wieder regelmäßig am Gemeindeleben teilnehmen kann und wünschen ihr weiterhin Gottes Segen und seine Hilfe vor allem auch in Bezug auf ihre gesundheitliche Situation.

Unsere Gemeindearbeit hat ein großes Ziel, nämlich die Verherrlichung Jesu in unsrer Mitte. Das fordert uns immer wieder neu heraus.

 

Chrischonabesuchstag

Acht Gemeinden folgten der Einladung zum Besuch des Theologischen Seminars St. Chrischona. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst nahm sich die Leitung des Werkes viel Zeit, ihren Gästen Einblicke in das Leben auf dem Berg zu geben. Es wurden Führungen angeboten und Informationseinheiten über verschiedene Bereiche der Arbeit vorgestellt.

 

Familien- und Gemeindetag


Am 8. Juni nutzten viele die Gelegenheit, sich in der „Gemeindefamilie“ zu begegnen. Wegen der schlechten Wetterverhältnisse fand dieser Tag in unseren Gemeinderäumen statt. Wir erlebten einen fröhlichen Tag mit Familiengottesdienst, gemeinsamem Essen, einer Spielstraße für Jung und Alt, Singen und wertvollen Begegnungen. Vielen Dank allen, die diesen schönen Tag vorbereitet haben.

 

die aussteiger


Eine sehr gelungene Theateraufführung wurde am 30. Juni in der Festhalle von den aussteigern gezeigt. Der Inhalt: Zum Tod verurteilt, doch aus Liebe gerettet. Die Theatergruppe aus dem Raum Nürnberg folgte schon zum zweiten Mal unserer Einladung. Viele der rund 220 Besucher waren sich sicher, dass eine weitere Aufführung folgen sollte.

 

Jungschartag



Am 5. Juli fand in Vörstetten der EC-Jungschartag unter dem Motto „Ab ins All“ statt. Diesen Höhepunkt ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Unsere Jungschar war mit 21 Mädels und 9 Jungs dabei! Um 10:00 Uhr startete das Programm. Wir wurden vom Smiley-man willkommen geheißen, haben viel gesungen und die Geschichte von Gideon miterlebt, der die Erfahrung gemacht hat: „Gott ist stärker als meine Angst“. Diese Botschaft können auch wir mit in unseren Alltag nehmen!

Mittags durften wir uns im Spiele-Parcour austoben, bei dem wir jede Menge Aufgaben zum Thema „Weltall“ zu bewältigen hatten. Außerdem durfte jede Jungschargruppe eine Rakete bauen, die später gezündet wurde.
Der spannende Höhepunkt des Tages war für unsere Mädels die Siegerehrung, bei der sie den Pokal für den 2. Platz entgegennehmen durften. Insgesamt waren 400 Kinder aus 44 Jungscharen in Vörstetten zu Gast.
Elfriede Jenne

 

Ballon-Aktion im TK


Am Anfang waren es nur riesige Zeitungsstapel und keiner glaubte, dass daraus einmal ein Heißluftballon entstehen sollte. Doch nachdem die erste Zeitungsbahn erst einmal geklebt war, konnte man die ungefähre Größe des Ballons schon erkennen. An vielen weiteren Montagen wurde fleißig geklebt und gearbeitet. Danach folgte eine lange Zeit des Wartens auf gutes und windstilles Wetter. Am 23. Juni war es endlich so weit, wir konnten unseren Ballon auf der Schelinger Matte steigen lassen, was für alle ein besonderes Erlebnis war.
Willi Bär

 

Abschluss des Erziehungsseminars


Im Rahmen der „Atempause“ fand in den letzten Monaten ein Erziehungsseminar statt. In vertrauensvoller Atmosphäre ermutigte uns Ute Henkel, Erzieherin und vierfache Pflegemutter aus Nimburg, über Erziehung nachzudenken und das Gelernte auch in die Tat umzusetzen. Zentrale Themen des Kurses waren unter anderem: Erziehungsstile, Geschwisterkonstellation, logische Konsequenzen, erfolgreich ermutigen, Familienkonferenz. Frau Henkel bereicherte ihre Ausführungen mit vielen Beispielen aus der eigenen Familie und griff auch aktuelle Probleme aus unserer Runde auf, um die Theorie besser verständlich zu machen.

Während uns neun Müttern die Köpfe rauchten, waren unsere Kinder in der Kinderbetreuung gut aufgehoben. Ein großes Dankeschön nochmals an unsere „Babysitter“. Wir haben von diesem Kurs echt profitiert und können ihn nur weiterempfehlen.
Daniela Konstanzer und Agnes Wittek

 

Sommerfest der „Flohkiste“


Am 12. Juli verbrachten 13 Familien einen sehr schönen Nachmittag in der Gemeinde. Während des Sommerfestes, das die Flohkiste veranstaltete, konnten sich Kinder und Erwachsene auf einer Spielstraße vergnügen. Diese stand unter dem Motto: "Ja, Gott hat alle Kinder lieb...." An fünf Stationen in verschiedenen Ländern konnten die Kinder basteln, puzzeln, Schätze suchen, knobeln, Indianer spielen und vieles mehr. Anschließend ließen es sich alle am Salatbuffet und mit Steaks vom Grill richtig gut schmecken. Es war ein gelungenes Fest, an dem sich alle wohl fühlten.
Ramona Schmidt

 

Mitarbeiterfest


Frei nach dem Motto „wer mitarbeitet, soll auch feiern“ trafen sich am 28. Juni zahlreiche Mitarbeiter der Gemeinde zu einem Fest, das der Mitarbeiterrat mit viel Liebe und Kreativität vorbereitet hatte.

Mit Ortsplan und Nahaufnahmen von verschiedenen Objekten bewaffnet, starteten wir zunächst zu einer Tour durch den Ort und die Reben, wo es die fotografierten Dinge wieder zu entdecken galt. Mit einem Lösungssatz und großem Appetit kamen wir zurück in die Gemeinde und freuten uns über ein leckeres Salatbuffet sowie Wurst und Fleisch vom Grill. Ein geistlicher Impuls von Karl-Heinz und einige gemeinsame Lieder rundeten den gelungenen Abend ab. Vielen Dank dem Mitarbeiterrat für das tolle Fest!
Ute Neidhardt

 

Infoabend zum Umgang mit dem Internet


Darf man eine CD brennen oder Dateien aus dem Internet runterladen und an Freunde und Bekannte weitergeben? Um diese und ähnliche Fragen ging es am Freitagabend (20.06). Interessiert folgten die überwiegend jugendlichen Zuhörer den Ausführungen Uli Schneiders von der Polizeidienststelle Lörrach. Das anschließende gemeinsame Fußballschauen rundete einen lehrreichen und gelungenen Abend ab, von dem jeder Teilnehmer sich sicherlich ein Wissensscheibchen abschneiden konnte.
Sebastian Finger

 

Was macht eigentlich…
Matthias Dinger lebte ein Jahr in Kanada. Auf die Frage, wie es ihm dort ergangen ist und wie es ihm heute geht, hat er uns folgende Zeilen geschrieben:



Hallo ihr Lieben,
seit ungefähr vier Wochen bin ich wieder in Deutschland, habe mich gut eingelebt und der Alltag ist auch schon wieder eingekehrt.

Ich habe schon öfters festgestellt, dass immer, wenn man etwas Schönes erlebt, es schnell vorbeigeht. So ging auch mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), das ich mit der Liebenzeller Mission in Kanada gemacht habe, wie im Flug vorüber.
Es war jedoch nicht immer einfach, so ganz alleine 6.300 km weit weg von Zuhause zu sein, wo man anfangs niemanden kennt, keine Freunde hat, keiner Deutsch spricht und alle „anders ticken“ als man selbst.
Mein FSJ hat im Juli 2007 mit 20 Tagen Vorbereitungsseminar angefangen. Dann ging es auch schon los nach Kanada, wo ich die erste Zeit beim Zentrum der Liebenzell Mission of Canada in Moffat untergebracht war, um die Missionare vor Ort zu unterstützen. Ich half z.B. eine Küche einzubauen oder arbeitete im Haushalt mit. Im Sommer kam ich dann zur Muskoka Baptist Conference (MBC), wo ich bis zum Ende meines FSJs blieb.
MBC ist ein christliches Freizeit- und Konferenzzentrum, in dem Gemeinden Freizeiten veranstalten, Seminare (u.a. Worship-Seminare) und Predigerfortbildungen stattfinden. Außerdem gehören auch noch ein Camp für Kinder (Camp Widjiitiwin), ein Trailor Park und eine Bibelschule (SUMMIT College) dazu. Den ganzen Sommer über findet bei MBC jeden Tag zweimal Gottesdienst statt. Da MBC abseits von der Stadt liegt und sich direkt an dem See Mary Lake befindet, gehört auch ein kleiner Yachthafen dazu. Dort habe ich dann auch bis zum Ende des Sommers gearbeitet: Rettungswesten, Kanus, Kajaks, Tretboote, Segelboote usw. an die Gäste von MBC verliehen. Manchmal hatte ich auch die Möglichkeit beim Kinderprogramm mitzuhelfen.
Im Herbst kam dann auch Verstärkung aus der Heimat, zwei deutsche FSJler: Johannes und Raphael. Nun wurde ich in Maintenance (Instandhaltung) eingeteilt. Dazu gehören alle Arten von handwerklichen Arbeiten.
Auf dem großen MBC-Gelände gibt es sehr viele Bäume. So war meine Aufgabe für den ganzen Herbst, Laub zu fegen, sie mit einem „Blower“ (Laubbläser) wegzupusten, mit dem Traktor in den Kipper zu schaufeln und schließlich die Unmengen von Blättern wegzufahren. Wichtig war auch das Holzspalten für den Winter.

Einmal pro Woche war ich in Housekeeping (Hauswirtschaft) eingeteilt, das heißt die Betten der Gäste beziehen, die Möbel polieren, staubsaugen und die Badezimmer putzen. Ab und zu half ich in der Küche beim Abwasch und Kartoffelschälen.
Im Winter, der fast ein halbes Jahr lang dauerte, waren Schneeschippen und Feuermachen (auch nachts) meine Hauptbeschäftigungen. Einmal pro Woche half ich dem Mechaniker in der Werkstatt Autos zu reparieren. Da wir FSJler im selben Haus wohnten wie die Bibelschüler, konnten wir manches gemeinsam unternehmen. So war es auch einfacher, den langen Winter zu überstehen.
Als dann endlich der Frühling kam, standen eine Menge Aufräum- und Renovierungsarbeiten an. Alle Gebäude mussten neu gestrichen, die Schäden des Winters repariert und alles für den nächsten Sommer vorbereitet werden.
Wir FSJler und unser Supervisor Jesse hatten wöchentlich Hauskreis und danach haben wir manchmal noch Eishockey geschaut, wie es sich gehört als richtiger Kanadier.

Zurück in Deutschland hatte ich noch ein einwöchiges Abschluss-Seminar in Beienbach.

Ich kann sagen, dass ich in diesem Jahr viel gelernt habe, handwerklich, wie auch im Glauben. Ich konnte erfahren, wie Gott mich durch schwere Zeiten getragen und wie Er mich in dieser Zeit gesegnet hat. Ich habe ganz neu gelernt, auf Ihn zu vertrauen. God is great!
Momentan arbeite ich in der IT-Abteilung beim Fraunhofer Institut für Angewandte Festkörperphysik in Freiburg. Im Oktober beginnt mein Studium für Angewandte Informatik an der FH in Offenburg.
Liebe Grüße,
Matthias

 

Bläserseinsatz mit der Süd-Ost-Europa-Mission

Es ist der 9. Juni morgens um 4:00 Uhr. Wir kehren erschöpft, aber erfüllt von dem Erlebten von unserer Reise durch Rumänien nach Eichstetten zurück.


In 14 Tagen, vom 27. Mai bis 9. Juni, verkündigten wir in 27 Einsätzen die frohe Botschaft von Jesus Christus in Wort, Anspiel und Lied. Mit dabei waren: Cornelius Nagy, Alexander Seidel, Rudi Wolf und 17 Bläser aus ganz Deutschland.

Wir besuchten überwiegend rumänische und ungarisch-rumänische Baptistengemeinden.

Unsere Reise führte uns bis nach Constanza am Schwarzen Meer. Von dort ging es weiter zum Donaudelta. Nach einem eintägigen Schiffsausflug, einschließlich eines Bläsereinsatzes in einem Arbeitslager, führte uns Alexan-der Seidel, der diesen Missionseinsatz geplant hatte, über die Karpaten in ungarisch-rumänische Gebiete, nach Siebenbürgen.
In Ungarn angekommen absolvierten wir unseren letzten Bläserdienst, bevor wir die 15-stündige Heimreise nach Eichstetten antraten.
Richard Bär und Guido Wittek

 

Rumänien-Hilfstransport Mai 2008

Diesen Bericht erhielten wir von Daniel Danzeisen, Irmgard und Werner Danzeisen, die im Rahmen ihres Engagements für CMO (Christliche Missionshilfe Osteuropa) einen weiteren Hilfstransport nach Rumänien begleiteten:


Am Freitag vor Pfingsten war es wieder soweit: Der LKW stand voll beladen zur Abfahrt bereit und wir traten die Fahrt nach Rumänien an. Nach 30 Stunden reiner Fahrtzeit erreichten wir unseren Zielort Rădăuţi.

Am Sonntag besuchten wir dort die Gemeinde und konnten mit den Geschwistern Gemeinschaft haben. Trotz mancher Sprachbarrieren spürten wir dennoch die innige Verbundenheit in unserem Herrn Jesus Christus.
Seit Rumäniens Beitritt in die EU ist zum Entladen des LKWs keine Genehmigung mehr erforderlich; so konnten wir gleich am Montagmorgen beginnen, unsere Hilfsgüter zu verteilen: etwa 550 Kleiderkartons, landwirtschaftliche Geräte und vieles mehr.
Ein großer Teil der Ladung war für das Krankenhaus in Suceava bestimmt. Aus drei verschiedenen Krankenhäusern in Freiburg und Umgebung hatten wir 13 ausgesonderte Betten, eine Menge Decken und Kissen, Bettwäsche, Schutzbekleidung und vieles mehr erhalten. All diese Dinge wurden mit sehr großer Dankbarkeit entgegen genommen. Bei einem Rundgang durch eine der Stationen konnten wir uns auch davon überzeugen, dass unsere Güter alle gebraucht werden.
Mit dieser Hilfe wollen wir den Menschen dort ein Zeugnis sein.
Bedanken möchten wir uns bei all denen, die uns durch ihre Mitarbeit in irgendeiner Form unterstützt haben. Danke für alle Gebete, die uns während dieser Zeit getragen und gestärkt haben.

 

Weltgrößter Posaunenchor


OhrenBlickmal war das Motto des deutschen evangelischen Posaunentages (DEPT) vom 30.5.-1.6.2008 in Leipzig, an dem ich zusammen mit Jochen Schüler, Chorleiter der freien Versammlung, teilgenommen habe. OhrenBlickmal ist ein Wortspiel, das u.a. auf das sächsische "Ochenblickmal" zielt. Damit ist gemeint, einen Augen(Ohren)blick innezuhalten und auf die Musik und ihre Botschaft und damit letztlich auch auf Gott zu hören. OhrenBlickmal, das waren 26 Stunden volles Programm, beginnend am Samstagmittag mit der gemeinsamen Probe auf dem Augustusplatz, bis zum Ende des Abschlussgottesdienstes am Sonntagnachmittag im Leipziger Zentralstadion, lediglich unterbrochen durch ein paar Stunden Schlaf. Waren die Samstagsveranstaltungen auf dem Augustusplatz schon beeindruckend, ob der gewaltigen Masse von Blech und den daraus resultierenden Optik- und Soundeindrücken, so war der Abschlussgottesdienst im Zentralstadion nochmals eine Steigerung davon. Hier hatte ich den Eindruck, dass sich der Klang im Stadionrund richtig "zentriert" und trotz der weit verteilten Bläser die Klänge sehr nah beieinander waren. Wer die Atmosphäre eines solchen Stadions bei einem Fußballspiel kennt, kann sich sicher gut vorstellen, dass man hier beim gemeinsamen Blasen und Singen eine Gänsehaut bekommt. Jedenfalls ging es mir so, besonders bei Mendelsohns "Jauchzet dem Herrn alle Welt" und dem gesungenen Bittlinger-Lied: "Aufstehn, aufeinander zugehn". Zwischen diesen beiden Eckpunkten des DEPT war die Zeit ausgefüllt mit der Präsentation der 25 Mitgliedsverbände des EPiD in der Innenstadt, einer abendlichen Serenade, 25 Abendkonzerten in der ganzen Stadt, einem Nachtkonzert und der Morgenmusik an 100 verschiedenen Plätzen. Rückblickend kann ich sagen, dass es ein einmaliges Erlebnis war, im größten Bläserchor aller Zeiten dabei zu sein, zusammen mit über 16.000 Bläsern. Dies ist übrigens auch offizieller Guinness-Weltrekord.

Weitere Infos unter www.ohrenblickmal.de und einige Videos unter www.YouTube.de
Manfred Schmidt

 

Adonia Juniorcamp


Die Sommerferien sind wieder eine gute Gelegenheit, bei einem Adonia Konzert teilzunehmen. Dieses Mal teilen sich sechs Mädels und ein Junge auf zwei unterschiedliche Camps auf. Anna-Lea Bär und Daniela Bär werden vom 27. Juli bis 2. August in Lenzkirch-Kappel das Musical Jona einstudieren. Eine Woche später fahren Lea Jenne, Janika Kälble, Kerstin Meier, Birte Reichhold und Daniel Sierra ebenfalls nach Lenzkirch. Auch sie werden sich mit dem großen Wal und der Stadt Ninive beschäftigen. Am 1. bzw. 9. August können wir uns dann von den musikalischen Fähigkeiten unserer jüngeren Gemeindeglieder überzeugen. Folgende Veranstaltungen finden in der Nähe statt:
1. August: Malterdingen, Ev. Kirche 19:00 Uhr
9. August: Rheinfelden, Bürgersaal Rathaus 16:00 Uhr
Wir wünschen allen Kids eine tolle Zeit, viele wertvolle Erfahrungen und gutes Gelingen des Musicals.

 

TeenStreet: „Blindsight – lebe lieber ungewöhnlich“
vom 2. bis 9. August


Es ist wieder soweit! Am 2. August beginnt TeenStreet, der Jugendkongress von OM, in Oldenburg. Sechs Jugendliche unserer Gemeinde werden sich gemeinsam mit einigen jungen Leuten aus der FEG Freiburg und einer Gruppe aus Neuenburg auf den Weg in den Norden machen. Unter dem Motto „Blindsight – lebe lieber ungewöhnlich“ werden sie hoffentlich eine tolle Woche voller Action und Spaß, aber vor allem intensiver Begegnung mit Gott erleben. Wir wünschen unseren Jugendlichen eine gesegnete Zeit und hoffen, dass sie auch nach Ende des Kongresses ungewöhnliche Erfahrungen im Glauben machen werden. Die ganze Gemeinde ist herzlich eingeladen, für TeenStreet sowie speziell für unsere Jugendlichen zu beten.

 

Hochzeit Marianne und Pierre

Gleich zweimal feierten Marianne Bär-Gendron und Pierre Gendron den Start in ihr Eheleben. Am 26. Juli 2008 konnten auch wir als Gemeinde dem Brautpaar zujubeln. Wir wünschen den beiden für ihre gemeinsame Zukunft Gottes Segen.

 

Hochzeit Britta und Markus

Am 3. Oktober 2008 werden Britta Wiedemann und Markus Guggenmoser den Bund fürs Leben schließen. Die Trauung findet um 13:30 Uhr in der evangelischen Kirche in Neuenburg am Rhein statt. Wir sind als Gemeinde zu der Trauung und dem anschließenden Stehcafé herzlich eingeladen. Dem Brautpaar wünschen wir gutes Gelingen bei den Vorbereitungen und Gottes Segen für ihren gemeinsamen Lebensweg.

 

Verlobung Evi und Sebastian

Für Sebastian Stein und Evi Bär hat eine ganz besondere Zeit in ihrem Leben begonnen. Denn am 1. Mai diesen Jahres haben sie sich unter dem Maibaum verlobt und werden nun für das nächste Jahr ihre Hochzeit planen.

 

Geburtstag

Hilde Wiedemann feiert am 10. Oktober ihren 80. Geburtstag. Wir wünschen ihr Gottes Segen, Freude und Kraft für ihren Alltag.

 

Segnung Joshua

„Kleiner Stein mit großer Wirkung“ - mit diesen Worten eröffnete Karl Bär den Gottesdienst, in dem Joshua Stein gesegnet wurde. Wir freuen uns mit den Eltern Annely und Wolfgang Stein und den Geschwistern Nora und Rahel und wünschen der Familie Gottes Segen.

 

Taufgottesdienst

Vor einigen Wochen hat Simone Walter den Wunsch geäußert, dass sie sich taufen lassen möchte. Die Ältesten haben nach einem seelsorgerlichen Gespräch diesem Wunsch zugestimmt.
Es ist vorgesehen, dass wir am 28. September um 15:00 Uhr einen Taufgottesdienst im Gemeindehaus der Freien Evangelischen Versammlung in der Marienstraße 15 durchführen.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir diejenigen ermutigen, die noch nicht getauft sind, darüber nachzudenken, ob für sie die Entscheidung zur Taufe auch dran sein könnte. Sprecht einen der Ältesten oder Karl-Heinz Schneider an.

 

Abschied

Abschied nehmen mussten wir von Emilie Hertenstein, die am 6. Juni 2008 überraschend verstorben war. Der Trauer-Gottesdienst stand unter dem Vers aus Jesaja 43,1: „Fürchte Dich nicht, denn ich habe Dich erlöst; ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen; Du bist mein!“ Wir freuen uns für Emilie, die nun sehen darf, was sie geglaubt hat.

 

Der Küchenumbau

Die Spülsituation der Gemeindeküche soll grundlegend verbessert werden. Nachdem die bisherige Spülmaschine ihren Dienst aufgegeben hatte, waren neue Überlegungen notwendig. Beim Suchen nach einer guten Lösung wurde deutlich, dass ein geordneter Ablauf des Spülvorgangs bei großen Spülmengen entscheidend ist. Natürlich ist bei den engen Platzverhältnissen keine große Auswahl an Einbaumöglichkeiten gegeben. Schließlich fiel die Entscheidung für eine Durchlaufspüle, die über Eck platziert werden kann. Dazu wird das Spülbecken an die Flurwand verlegt. Somit dient das Spülbecken als Vorspüle für die Spülmaschine sowie als Spüle für Kleinmengen.

Zur Verwirklichung dieses Projektes sind größere Umbaumaßnahmen erforderlich. Die Anschlüsse für Strom und Wasser müssen neu in der Wand verlegt werden. Die Wandflächen müssen teilweise neu gefliest und schließlich die Küchenschränke angepasst werden. Das Küchenteam, wie auch die einzelnen Gruppen, wurden in die Planungen mit einbezogen. Was jetzt noch fehlt, sind die nötigen Finanzmittel. Diese belaufen sich voraussichtlich auf 10.000 Euro.

 

Impulsabende mit Stefan Heeß vom 19. – 22. Oktober

Stefan Heeß, Prediger der Evangelischen Stadtmission Lörrach, wird sich im Oktober vier Abende Zeit nehmen, um mit uns über unser Gemeindemotto nachzudenken. Was bedeutet es – ganz praktisch, „mit Gott in Bewegung“ zu sein? Es ist sicher sehr interessant, wie jemand von außen unser Gemeindemotto wahrnimmt und welche Impulse er uns dazu vermittelt.
Mit Gott in Bewegung
-Auf Gott schauen
    Empfangen und ausstrahlen
-Einander vertrauen
    Gemeinschaft leben
-Gemeinde bauen
    Wurzeln schlagen
    Früchte tragen
Wir laden alle zu diesen Abenden sehr herzlich ein! Bitte haltet Euch diese Termine frei. Wir bitten, die Hauskreistermine in dieser Woche zugunsten der Gemeindeabende ausfallen zu lassen.
Aktuelle Einladungen für diese Abende werden rechtzeitig in der Gemeinde verteilt.

 

Jungscharfreizeit

Vom 10. bis 12. Oktober plant die Mädchenjungschar eine Freizeit in Hinterzarten. Bitte merkt diesen Termin schon mal vor. Weitere Infos und Anmeldeträger werden noch folgen und in der Jungschar verteilt.