Gemeindebrief August 2008 - Oktober 2008


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Liebe Geschwister und Freunde!
Klimawandel
– was haben wir damit zu tun? Ausgehend von vielen Meldungen im
Blick auf den Treibhauseffekt, der sich beängstigend auf unsere
Erde auswirkt, fragen wir uns, wie werden unsere Kinder und
Enkelkinder auf dieser Erde weiter leben können? Die
Durchschnittstemperatur steigt immer mehr, die Eisberge, Gletscher
und die Polarkappen schmelzen, der Meeresspiegel wird steigen, es
wird sich manches verändern. In dem Film „Unsere Erde“,
aus dem das Titelbild stammt, wird unter anderem die Situation der
Eisbären beschrieben, deren natürlicher Lebensraum massiv
bedroht ist.
Ist unser Lebensraum etwa auch bedroht? Trotz aller negativen Vorzeichen,
die unsere Lebensqualität einschränken, geht es uns noch
sehr gut. Aber als Christen tragen wir mit Verantwortung für die
Schöpfung und haben dazu beizutragen, dass wir mit den
vorhandenen Ressourcen verantwortlich umgehen, dass wir unsere
Lebensgewohnheiten überprüfen und unser „Recht auf
Luxus“ hinterfragen. Wir können aber letztlich durch
unseren kleinen bescheidenen Beitrag die Welt nicht verändern,
wir sollten allerdings auch nicht darauf verzichten, das Unsere zu
tun.
Aufgrund des Wortes Gottes wissen wir, dass diese Welt nicht durch unsere
Anstrengung zu retten ist. Die Bibel spricht sehr deutlich vom Ende
dieser Welt. Das kann uns nicht egal sein. Gott möchte, dass
noch viele Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Das heißt,
dass noch viele Menschen erkennen, dass Gott seinen Sohn zur Rettung
aller Menschen gesandt hat und sie durch den Glauben an Jesus
Christus gerettet werden.
Lesen Sie bitte: 2. Petr. 3,7-13.
Es bleibt also eine große Spannung bestehen zwischen den
Bestrebungen, die voraussehbaren Katastrophen dieser Welt zu
verhindern oder zumindest einzudämmen und die Prognosen der
Bibel ernst zu nehmen.
Zurzeit
beschäftigen wir uns im Bibelgesprächskreis mit den Texten
der Offenbarung. Im großen Zusammenhang der Ereignisse, die
dort geschildert werden, wird eines sehr deutlich: GOTT ist und
bleibt der souveräne HERR über allem Geschehen. Er wird
durch alle Katastrophen hindurch einen neuen Himmel und eine neue
Erde schaffen, in denen Gerechtigkeit wohnt.
Gott
geht nicht unter, wenn Himmel und Erde vergehen. Er ist GOTT
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und es kann uns nur weiterhelfen, wenn wir
sein Wort ernst nehmen und an IHN glauben.
Mit
herzlichen Grüßen
Karl-Heinz Schneider
Aus der Gemeindeleitung
Nachdem
die Mitglieder des neuen Ältestenrates schon im vergangenen
Gemeindebrief vorgestellt wurden, fand am 25. Mai eine Abstimmung der
Mitglieder zur Bestätigung des Vereinsvorstandes statt. Werner
Wiedemann und sein Stellvertreter Frieder Huber bedankten sich für
das Vertrauen der Gemeinde, wissend, dass sie auf die Hilfe Gottes
und die Fürbitte der Gemeindeglieder angewiesen sind. Am 1. Juni
fand die offizielle Einführung des neuen Ältestenrates
statt. Zu diesem Anlass kam Jos Tromp in seiner neuen Aufgabe als
Regionalleiter für Süddeutschland in unsere Gemeinde. Er
hielt die Predigt und nahm die feierliche Einführung vor. Seine
Ansprache stand unter dem Thema: „Ganz schön (schwierig)“.
Er nahm Bezug auf die Aufgabe der Ältesten, wie sie im AT
beschrieben wird:
1. Gott anzubeten (2. Mose 24)
2. Die Last des Volkes zu tragen (4. Mose 11)
„Älteste
haben in der Gemeinde eine geistliche und dienende Leiterschaft
wahrzunehmen.“ Jeder Älteste erhielt ein Bibelwort als
Ermutigung für die neue Aufgabe und wurde unter Handauflegung
für den Dienst eingesetzt. Zum Abschluss dieses besonderen
Gottesdienstes feierten wir als Gemeinde gemeinsam Abendmahl.
Im Herbst endet die Dienstperiode des jetzigen Mitarbeiterrates. Der
Ältestenrat bereitet zurzeit die Berufungen der neuen
Mitarbeiterräte vor. Nach den Sommerferien sollen diese von der
Mitgliederversammlung bestätigt werden. Wir danken schon jetzt
allen Mitgliedern des Mitarbeiterrates für ihren treuen Dienst
in der Gemeinde im Auftrag unseres Herrn.
In den vergangenen Monaten fanden bei uns zahlreiche Veranstaltungen
statt, bei denen sich viele Mitarbeiter unserer Gemeinde sehr
engagiert haben. Deshalb war es der Gemeindeleitung wichtig, ein
Mitarbeiterfest zu organisieren, zu dem alle Mitarbeiter aus der
Gemeinde herzlich eingeladen wurden. Es war ein sehr gelungenes Fest.
Wir sind uns jedoch bewusst, dass noch wesentlich mehr Mitarbeiter am
Gelingen der Gemeindearbeit beteiligt sind, als zu diesem Fest
gekommen waren.
Beschäftigt
hat uns auch die Planung des Küchenumbaus. Wir danken allen, die
zu einer einvernehmlichen Lösung beigetragen haben.
Es freut uns, dass sich viele bei uns in der Gemeinde wohl fühlen.
So durften wir Christel Schmidt am Sonntag, dem 22. Juni, wieder als
Mitglied in die Gemeinde aufnehmen. Wir freuen uns, dass sie wieder
regelmäßig am Gemeindeleben teilnehmen kann und wünschen
ihr weiterhin Gottes Segen und seine Hilfe vor allem auch in Bezug
auf ihre gesundheitliche Situation.
Unsere Gemeindearbeit hat ein großes Ziel, nämlich die
Verherrlichung Jesu in unsrer Mitte. Das fordert uns immer wieder neu
heraus.
Chrischonabesuchstag
Acht Gemeinden folgten der Einladung zum Besuch des Theologischen Seminars
St. Chrischona. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst nahm sich die
Leitung des Werkes viel Zeit, ihren Gästen Einblicke in das
Leben auf dem Berg zu geben. Es wurden Führungen angeboten und
Informationseinheiten über verschiedene Bereiche der Arbeit
vorgestellt.
Familien- und Gemeindetag

Am 8. Juni nutzten viele die Gelegenheit, sich in der
„Gemeindefamilie“ zu begegnen. Wegen der schlechten
Wetterverhältnisse fand dieser Tag in unseren Gemeinderäumen
statt. Wir erlebten einen fröhlichen Tag mit
Familiengottesdienst, gemeinsamem Essen, einer Spielstraße für
Jung und Alt, Singen und wertvollen Begegnungen. Vielen Dank allen,
die diesen schönen Tag vorbereitet haben.
die aussteiger

Eine sehr gelungene Theateraufführung wurde am 30. Juni in der
Festhalle von den aussteigern gezeigt. Der Inhalt: Zum Tod
verurteilt, doch aus Liebe gerettet. Die Theatergruppe aus dem Raum
Nürnberg folgte schon zum zweiten Mal unserer Einladung. Viele
der rund 220 Besucher waren sich sicher, dass eine weitere Aufführung
folgen sollte.
Jungschartag


Am 5. Juli fand in Vörstetten der EC-Jungschartag unter
dem Motto „Ab ins All“ statt. Diesen Höhepunkt
ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Unsere Jungschar
war mit 21 Mädels und 9 Jungs dabei! Um 10:00 Uhr startete das
Programm. Wir wurden vom Smiley-man willkommen geheißen, haben
viel gesungen und die Geschichte von Gideon miterlebt, der die
Erfahrung gemacht hat: „Gott ist stärker als meine Angst“.
Diese Botschaft können auch wir mit in unseren Alltag nehmen!
Mittags durften wir uns im Spiele-Parcour austoben, bei dem wir jede Menge
Aufgaben zum Thema „Weltall“ zu
bewältigen hatten. Außerdem durfte jede Jungschargruppe
eine Rakete bauen, die später gezündet wurde.
Der spannende Höhepunkt des Tages war für unsere Mädels
die Siegerehrung, bei der sie den Pokal für den 2. Platz
entgegennehmen durften. Insgesamt waren 400 Kinder aus 44 Jungscharen
in Vörstetten zu Gast.
Elfriede Jenne
Ballon-Aktion im TK

Am Anfang waren es nur riesige Zeitungsstapel und keiner
glaubte, dass daraus einmal ein Heißluftballon entstehen
sollte. Doch nachdem die erste Zeitungsbahn erst einmal geklebt war,
konnte man die ungefähre Größe des Ballons schon
erkennen. An vielen weiteren Montagen wurde fleißig geklebt und
gearbeitet. Danach folgte eine lange Zeit des Wartens auf gutes und
windstilles Wetter. Am 23. Juni war es endlich so weit, wir konnten
unseren Ballon auf der Schelinger Matte steigen lassen, was für
alle ein besonderes Erlebnis war.
Willi Bär
Abschluss des Erziehungsseminars

Im Rahmen der „Atempause“ fand in den letzten
Monaten ein Erziehungsseminar statt. In vertrauensvoller Atmosphäre
ermutigte uns Ute Henkel, Erzieherin und vierfache Pflegemutter aus
Nimburg, über Erziehung nachzudenken und das Gelernte auch in
die Tat umzusetzen. Zentrale Themen des Kurses waren unter anderem:
Erziehungsstile, Geschwisterkonstellation, logische Konsequenzen,
erfolgreich ermutigen, Familienkonferenz. Frau Henkel bereicherte
ihre Ausführungen mit vielen Beispielen aus der eigenen Familie
und griff auch aktuelle Probleme aus unserer Runde auf, um die
Theorie besser verständlich zu machen.
Während
uns neun Müttern die Köpfe rauchten, waren unsere Kinder in
der Kinderbetreuung gut aufgehoben. Ein großes Dankeschön
nochmals an unsere „Babysitter“. Wir haben von diesem
Kurs echt profitiert und können ihn nur weiterempfehlen.
Daniela Konstanzer und Agnes Wittek
Sommerfest der „Flohkiste“

Am 12. Juli verbrachten 13 Familien einen sehr schönen
Nachmittag in der Gemeinde. Während des Sommerfestes, das die
Flohkiste veranstaltete, konnten sich Kinder und Erwachsene auf einer
Spielstraße vergnügen. Diese stand unter dem Motto: "Ja,
Gott hat alle Kinder lieb...." An fünf Stationen in
verschiedenen Ländern konnten die Kinder basteln, puzzeln,
Schätze suchen, knobeln, Indianer spielen und vieles mehr.
Anschließend ließen es sich alle am Salatbuffet und mit
Steaks vom Grill richtig gut schmecken. Es war ein gelungenes Fest,
an dem sich alle wohl fühlten.
Ramona Schmidt
Mitarbeiterfest

Frei nach dem Motto „wer mitarbeitet, soll auch feiern“
trafen sich am 28. Juni zahlreiche Mitarbeiter der Gemeinde zu einem
Fest, das der Mitarbeiterrat mit viel Liebe und Kreativität
vorbereitet hatte.
Mit Ortsplan und Nahaufnahmen von verschiedenen Objekten bewaffnet,
starteten wir zunächst zu einer Tour durch den Ort und die
Reben, wo es die fotografierten Dinge wieder zu entdecken galt. Mit
einem Lösungssatz und großem Appetit kamen wir zurück
in die Gemeinde und freuten uns über ein leckeres Salatbuffet
sowie Wurst und Fleisch vom Grill. Ein geistlicher Impuls von
Karl-Heinz und einige gemeinsame Lieder rundeten den gelungenen Abend
ab. Vielen Dank dem Mitarbeiterrat für das tolle Fest!
Ute Neidhardt
Infoabend zum Umgang mit dem Internet

Darf man eine CD brennen oder Dateien aus dem Internet
runterladen und an Freunde und Bekannte weitergeben? Um diese und
ähnliche Fragen ging es am Freitagabend (20.06). Interessiert
folgten die überwiegend jugendlichen Zuhörer den
Ausführungen Uli Schneiders von der Polizeidienststelle Lörrach.
Das anschließende gemeinsame Fußballschauen rundete einen
lehrreichen und gelungenen Abend ab, von dem jeder Teilnehmer sich
sicherlich ein Wissensscheibchen abschneiden konnte.
Sebastian Finger
Was macht eigentlich…
Matthias Dinger lebte ein Jahr in Kanada. Auf die Frage, wie es ihm dort
ergangen ist und wie es ihm heute geht, hat er uns folgende Zeilen
geschrieben:

Hallo ihr Lieben,
seit ungefähr vier Wochen bin ich wieder in Deutschland,
habe mich gut eingelebt und der Alltag ist auch schon wieder
eingekehrt.
Ich habe schon öfters festgestellt, dass immer, wenn man etwas
Schönes erlebt, es schnell vorbeigeht. So ging auch mein
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), das ich mit der Liebenzeller
Mission in Kanada gemacht habe, wie im Flug vorüber.
Es war jedoch nicht immer einfach, so ganz alleine 6.300 km weit weg von
Zuhause zu sein, wo man anfangs niemanden kennt, keine Freunde hat,
keiner Deutsch spricht und alle „anders ticken“ als man
selbst.
Mein FSJ hat im Juli 2007 mit 20 Tagen Vorbereitungsseminar angefangen.
Dann ging es auch schon los nach Kanada, wo ich die erste Zeit beim
Zentrum der Liebenzell Mission of Canada in Moffat untergebracht war,
um die Missionare vor Ort zu unterstützen. Ich half z.B. eine
Küche einzubauen oder arbeitete im Haushalt mit. Im Sommer kam
ich dann zur Muskoka Baptist Conference (MBC), wo ich bis zum Ende
meines FSJs blieb.
MBC ist ein christliches Freizeit- und Konferenzzentrum, in dem Gemeinden
Freizeiten veranstalten, Seminare (u.a. Worship-Seminare) und
Predigerfortbildungen stattfinden. Außerdem gehören auch
noch ein Camp für Kinder (Camp Widjiitiwin), ein Trailor Park
und eine Bibelschule (SUMMIT College) dazu. Den ganzen Sommer über
findet bei MBC jeden Tag zweimal Gottesdienst statt. Da MBC abseits
von der Stadt liegt und sich direkt an dem See Mary Lake befindet,
gehört auch ein kleiner Yachthafen dazu. Dort habe ich dann auch
bis zum Ende des Sommers gearbeitet: Rettungswesten, Kanus, Kajaks,
Tretboote, Segelboote usw. an die Gäste von MBC verliehen.
Manchmal hatte ich auch die Möglichkeit beim Kinderprogramm
mitzuhelfen.
Im Herbst kam dann auch Verstärkung aus der Heimat, zwei deutsche
FSJler: Johannes und Raphael. Nun wurde ich in Maintenance
(Instandhaltung) eingeteilt. Dazu gehören alle Arten von
handwerklichen Arbeiten.
Auf dem großen MBC-Gelände gibt es sehr viele Bäume. So
war meine Aufgabe für den ganzen Herbst, Laub zu fegen, sie mit
einem „Blower“ (Laubbläser) wegzupusten, mit dem
Traktor in den Kipper zu schaufeln und schließlich die Unmengen
von Blättern wegzufahren. Wichtig war auch das Holzspalten für
den Winter.
Einmal pro Woche war ich in Housekeeping (Hauswirtschaft) eingeteilt, das
heißt die Betten der Gäste beziehen, die Möbel
polieren, staubsaugen und die Badezimmer putzen. Ab und zu half ich
in der Küche beim Abwasch und Kartoffelschälen.
Im Winter, der fast ein halbes Jahr lang dauerte, waren Schneeschippen
und Feuermachen (auch nachts) meine Hauptbeschäftigungen. Einmal
pro Woche half ich dem Mechaniker in der Werkstatt Autos zu
reparieren. Da wir FSJler im selben Haus wohnten wie die
Bibelschüler, konnten wir manches gemeinsam unternehmen. So war
es auch einfacher, den langen Winter zu überstehen.
Als dann endlich der Frühling kam, standen eine Menge Aufräum-
und Renovierungsarbeiten an. Alle Gebäude mussten neu
gestrichen, die Schäden des Winters repariert und alles für
den nächsten Sommer vorbereitet werden.
Wir FSJler und unser Supervisor Jesse hatten wöchentlich Hauskreis
und danach haben wir manchmal noch Eishockey geschaut, wie es sich
gehört als richtiger Kanadier.
Zurück in Deutschland hatte ich noch ein einwöchiges Abschluss-Seminar
in Beienbach.
Ich kann sagen, dass ich in diesem Jahr viel gelernt habe, handwerklich,
wie auch im Glauben. Ich konnte erfahren, wie Gott mich durch schwere
Zeiten getragen und wie Er mich in dieser Zeit gesegnet hat. Ich habe
ganz neu gelernt, auf Ihn zu vertrauen. God is great!
Momentan arbeite ich in der IT-Abteilung beim Fraunhofer Institut für
Angewandte Festkörperphysik in Freiburg. Im Oktober beginnt mein
Studium für Angewandte Informatik an der FH in Offenburg.
Liebe Grüße,
Matthias
Bläserseinsatz mit der Süd-Ost-Europa-Mission
Es ist der 9. Juni morgens um 4:00 Uhr. Wir kehren erschöpft, aber
erfüllt von dem Erlebten von unserer Reise durch Rumänien
nach Eichstetten zurück.

In 14 Tagen, vom 27. Mai bis 9. Juni, verkündigten wir in
27 Einsätzen die frohe Botschaft von Jesus Christus in Wort,
Anspiel und Lied. Mit dabei waren: Cornelius Nagy, Alexander Seidel,
Rudi Wolf und 17 Bläser aus ganz Deutschland.
Wir besuchten überwiegend rumänische und ungarisch-rumänische
Baptistengemeinden.
Unsere Reise führte uns bis nach Constanza am Schwarzen Meer. Von dort
ging es weiter zum Donaudelta. Nach einem eintägigen
Schiffsausflug, einschließlich eines Bläsereinsatzes in
einem Arbeitslager, führte uns Alexan-der Seidel, der diesen
Missionseinsatz geplant hatte, über die Karpaten in
ungarisch-rumänische Gebiete, nach Siebenbürgen.
In Ungarn angekommen absolvierten wir unseren letzten Bläserdienst,
bevor wir die 15-stündige Heimreise nach Eichstetten antraten.
Richard Bär und Guido Wittek
Rumänien-Hilfstransport Mai 2008
Diesen Bericht erhielten wir von Daniel Danzeisen, Irmgard und Werner
Danzeisen, die im Rahmen ihres Engagements für CMO (Christliche
Missionshilfe Osteuropa) einen weiteren Hilfstransport nach Rumänien
begleiteten:

Am Freitag vor Pfingsten war es wieder soweit: Der LKW stand
voll beladen zur Abfahrt bereit und wir traten die Fahrt nach
Rumänien an. Nach 30 Stunden reiner Fahrtzeit erreichten wir
unseren Zielort Rădăuţi.
Am Sonntag besuchten wir dort die Gemeinde und konnten mit den
Geschwistern Gemeinschaft haben. Trotz mancher Sprachbarrieren
spürten wir dennoch die innige Verbundenheit in unserem Herrn
Jesus Christus.
Seit Rumäniens Beitritt in die EU ist zum Entladen des LKWs keine
Genehmigung mehr erforderlich; so konnten wir gleich am Montagmorgen
beginnen, unsere Hilfsgüter zu verteilen: etwa 550
Kleiderkartons, landwirtschaftliche Geräte und vieles mehr.
Ein großer Teil der Ladung war für das Krankenhaus in Suceava
bestimmt. Aus drei verschiedenen Krankenhäusern in Freiburg und
Umgebung hatten wir 13 ausgesonderte Betten, eine Menge Decken und
Kissen, Bettwäsche, Schutzbekleidung und vieles mehr erhalten.
All diese Dinge wurden mit sehr großer Dankbarkeit entgegen
genommen. Bei einem Rundgang durch eine der Stationen konnten wir uns
auch davon überzeugen, dass unsere Güter alle gebraucht
werden.
Mit dieser Hilfe wollen wir den Menschen dort ein Zeugnis sein.
Bedanken möchten wir uns bei all denen, die uns durch ihre Mitarbeit in
irgendeiner Form unterstützt haben. Danke für alle Gebete,
die uns während dieser Zeit getragen und gestärkt haben.
Weltgrößter Posaunenchor

OhrenBlickmal war das Motto des deutschen evangelischen
Posaunentages (DEPT) vom 30.5.-1.6.2008 in Leipzig, an dem ich
zusammen mit Jochen Schüler, Chorleiter der freien Versammlung,
teilgenommen habe. OhrenBlickmal ist ein Wortspiel, das u.a.
auf das sächsische "Ochenblickmal" zielt. Damit ist
gemeint, einen Augen(Ohren)blick innezuhalten und auf die Musik und
ihre Botschaft und damit letztlich auch auf Gott zu hören.
OhrenBlickmal, das waren 26 Stunden volles Programm, beginnend
am Samstagmittag mit der gemeinsamen Probe auf dem Augustusplatz, bis
zum Ende des Abschlussgottesdienstes am Sonntagnachmittag im
Leipziger Zentralstadion, lediglich unterbrochen durch ein paar
Stunden Schlaf. Waren die Samstagsveranstaltungen auf dem
Augustusplatz schon beeindruckend, ob der gewaltigen Masse von Blech
und den daraus resultierenden Optik- und Soundeindrücken, so war
der Abschlussgottesdienst im Zentralstadion nochmals eine Steigerung
davon. Hier hatte ich den Eindruck, dass sich der Klang im
Stadionrund richtig "zentriert" und trotz der weit
verteilten Bläser die Klänge sehr nah beieinander waren.
Wer die Atmosphäre eines solchen Stadions bei einem Fußballspiel
kennt, kann sich sicher gut vorstellen, dass man hier beim
gemeinsamen Blasen und Singen eine Gänsehaut bekommt. Jedenfalls
ging es mir so, besonders bei Mendelsohns "Jauchzet dem Herrn
alle Welt" und dem gesungenen Bittlinger-Lied: "Aufstehn,
aufeinander zugehn". Zwischen diesen beiden Eckpunkten des DEPT
war die Zeit ausgefüllt mit der Präsentation der 25
Mitgliedsverbände des EPiD in der Innenstadt, einer abendlichen
Serenade, 25 Abendkonzerten in der ganzen Stadt, einem Nachtkonzert
und der Morgenmusik an 100 verschiedenen Plätzen. Rückblickend
kann ich sagen, dass es ein einmaliges Erlebnis war, im größten
Bläserchor aller Zeiten dabei zu sein, zusammen mit über
16.000 Bläsern. Dies ist übrigens auch offizieller
Guinness-Weltrekord.
Weitere
Infos unter www.ohrenblickmal.de und einige Videos unter
www.YouTube.de
Manfred Schmidt
Adonia Juniorcamp

Die Sommerferien sind wieder eine gute Gelegenheit, bei einem
Adonia Konzert teilzunehmen. Dieses Mal teilen sich sechs Mädels
und ein Junge auf zwei unterschiedliche Camps auf. Anna-Lea Bär
und Daniela Bär werden vom 27. Juli bis 2. August in
Lenzkirch-Kappel das Musical Jona einstudieren. Eine Woche später
fahren Lea Jenne, Janika Kälble, Kerstin Meier, Birte Reichhold
und Daniel Sierra ebenfalls nach Lenzkirch. Auch sie werden sich mit
dem großen Wal und der Stadt Ninive beschäftigen. Am 1.
bzw. 9. August können wir uns dann von den musikalischen
Fähigkeiten unserer jüngeren Gemeindeglieder überzeugen.
Folgende Veranstaltungen finden in der Nähe statt:
1. August: Malterdingen, Ev. Kirche 19:00 Uhr
9. August: Rheinfelden, Bürgersaal Rathaus 16:00 Uhr
Wir wünschen allen Kids eine tolle Zeit, viele wertvolle Erfahrungen
und gutes Gelingen des Musicals.
TeenStreet: „Blindsight – lebe lieber
ungewöhnlich“ vom 2. bis 9. August
Es ist wieder soweit! Am 2. August beginnt TeenStreet, der
Jugendkongress von OM, in Oldenburg. Sechs Jugendliche unserer
Gemeinde werden sich gemeinsam mit einigen jungen Leuten aus der FEG
Freiburg und einer Gruppe aus Neuenburg auf den Weg in den Norden
machen. Unter dem Motto „Blindsight – lebe lieber
ungewöhnlich“ werden sie hoffentlich eine tolle Woche
voller Action und Spaß, aber vor allem intensiver Begegnung mit
Gott erleben. Wir wünschen unseren Jugendlichen eine gesegnete
Zeit und hoffen, dass sie auch nach Ende des Kongresses ungewöhnliche
Erfahrungen im Glauben machen werden. Die ganze Gemeinde ist herzlich
eingeladen, für TeenStreet sowie speziell für unsere
Jugendlichen zu beten.
Hochzeit Marianne und Pierre

Gleich
zweimal feierten Marianne Bär-Gendron und Pierre Gendron den
Start in ihr Eheleben. Am 26. Juli 2008 konnten auch wir als Gemeinde
dem Brautpaar zujubeln. Wir wünschen den beiden für ihre
gemeinsame Zukunft Gottes Segen.
Hochzeit Britta und Markus
Am 3. Oktober 2008 werden Britta Wiedemann und Markus Guggenmoser den
Bund fürs Leben schließen. Die Trauung findet um 13:30 Uhr
in der evangelischen Kirche in Neuenburg am Rhein statt. Wir sind als
Gemeinde zu der Trauung und dem anschließenden Stehcafé
herzlich eingeladen. Dem Brautpaar wünschen wir gutes Gelingen
bei den Vorbereitungen und Gottes Segen für ihren gemeinsamen
Lebensweg.
Verlobung Evi und Sebastian
Für Sebastian Stein und Evi Bär hat eine ganz besondere Zeit in
ihrem Leben begonnen. Denn am 1. Mai diesen Jahres haben sie sich
unter dem Maibaum verlobt und werden nun für das nächste
Jahr ihre Hochzeit planen.
Geburtstag
Hilde Wiedemann feiert am 10. Oktober ihren 80. Geburtstag. Wir wünschen
ihr Gottes Segen, Freude und Kraft für ihren Alltag.
Segnung Joshua
„Kleiner Stein mit großer Wirkung“ - mit diesen Worten eröffnete
Karl Bär den Gottesdienst, in dem Joshua Stein gesegnet wurde.
Wir freuen uns mit den Eltern Annely und Wolfgang Stein und den
Geschwistern Nora und Rahel und wünschen der Familie Gottes
Segen.
Taufgottesdienst
Vor einigen Wochen hat Simone Walter den Wunsch geäußert, dass
sie sich taufen lassen möchte. Die Ältesten haben nach
einem seelsorgerlichen Gespräch diesem Wunsch zugestimmt.
Es ist vorgesehen, dass wir am 28. September um 15:00 Uhr einen
Taufgottesdienst im Gemeindehaus der Freien Evangelischen Versammlung
in der Marienstraße 15 durchführen.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir diejenigen ermutigen, die noch
nicht getauft sind, darüber nachzudenken, ob für sie die
Entscheidung zur Taufe auch dran sein könnte. Sprecht einen der
Ältesten oder Karl-Heinz Schneider an.
Abschied
Abschied nehmen mussten wir von Emilie Hertenstein, die am 6. Juni 2008
überraschend verstorben war. Der Trauer-Gottesdienst stand unter
dem Vers aus Jesaja 43,1: „Fürchte Dich nicht, denn ich
habe Dich erlöst; ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen; Du
bist mein!“ Wir freuen uns für Emilie, die nun sehen darf,
was sie geglaubt hat.
Der Küchenumbau
Die Spülsituation der Gemeindeküche soll grundlegend verbessert
werden. Nachdem die bisherige Spülmaschine ihren Dienst
aufgegeben hatte, waren neue Überlegungen notwendig. Beim Suchen
nach einer guten Lösung wurde deutlich, dass ein geordneter
Ablauf des Spülvorgangs bei großen Spülmengen
entscheidend ist. Natürlich ist bei den engen Platzverhältnissen
keine große Auswahl an Einbaumöglichkeiten gegeben.
Schließlich fiel die Entscheidung für eine Durchlaufspüle,
die über Eck platziert werden kann. Dazu wird das Spülbecken
an die Flurwand verlegt. Somit dient das Spülbecken als Vorspüle
für die Spülmaschine sowie als Spüle für
Kleinmengen.
Zur Verwirklichung dieses Projektes sind größere
Umbaumaßnahmen erforderlich. Die Anschlüsse für Strom
und Wasser müssen neu in der Wand verlegt werden. Die
Wandflächen müssen teilweise neu gefliest und schließlich
die Küchenschränke angepasst werden. Das Küchenteam,
wie auch die einzelnen Gruppen, wurden in die Planungen mit
einbezogen. Was jetzt noch fehlt, sind die nötigen Finanzmittel.
Diese belaufen sich voraussichtlich auf 10.000 Euro.
Impulsabende mit Stefan Heeß vom 19. – 22. Oktober
Stefan Heeß, Prediger der Evangelischen Stadtmission Lörrach,
wird sich im Oktober vier Abende Zeit nehmen, um mit uns über
unser Gemeindemotto nachzudenken. Was bedeutet es – ganz
praktisch, „mit Gott in Bewegung“ zu sein? Es ist sicher
sehr interessant, wie jemand von außen unser Gemeindemotto
wahrnimmt und welche Impulse er uns dazu vermittelt.
Mit Gott in Bewegung
-Auf Gott schauen
Empfangen und ausstrahlen
-Einander vertrauen
Gemeinschaft leben
-Gemeinde bauen
Wurzeln schlagen
Früchte tragen
Wir laden alle zu diesen Abenden sehr herzlich ein! Bitte haltet Euch
diese Termine frei. Wir bitten, die Hauskreistermine in dieser Woche
zugunsten der Gemeindeabende ausfallen zu lassen.
Aktuelle Einladungen für diese Abende werden rechtzeitig in der Gemeinde
verteilt.
Jungscharfreizeit
Vom 10. bis 12. Oktober plant die Mädchenjungschar eine Freizeit in
Hinterzarten. Bitte merkt diesen Termin schon mal vor. Weitere Infos
und Anmeldeträger werden noch folgen und in der Jungschar
verteilt. |
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