Logo Gemeindebrief Februar 2009 - April 2009



Liebe Gemeindebriefleser!
Gemeindeleitungswochenende in Nonnenweier
Da öffnen sich Türen
Silvester
Reichspogromnacht - 70 Jahre danach
WdL-Silvesterfreizeit 2008/09
Silvesterfreizeit am Flensunger Hof
Allianzgebetsabend
Teenagerkreis aktuell
Was macht eigentlich...
Biblischer Unterricht
Alpha - der Kurs
Gemeindeversammlung
Bläserfreizeit
Ski-Freizeit
Alphawochenende
Karmelmission
Mitgliederversammlung
Seniorentag
Jahrmarkt
Teenstreet
Jugendfreizeit

 


Liebe Gemeindebriefleser!

Wenn jemand so waghalsig zwischen Himmel und Erde unterwegs ist, wie ein Gleitschirmflieger, muss er unbedingt eine zusätzliche Sicherheit haben. Einen Rettungsschirm. In seinem Rucksack befindet sich ein Rettungsschirm, der aufgezogen werden kann, wenn der Gleitschirmflieger in Gefahr kommt.
In der aktuellen politischen Diskussion über Maßnahmen des Staates, der Wirtschaftskrise zu begegnen, taucht immer wieder der Begriff „Rettungsschirm“ auf. „Angesichts der Wirtschaftskrise fordern Politiker jetzt einen Rettungsschirm für Unternehmen.“ „Der Rettungsschirm für die Banken ist bereits aufgespannt“ (Spiegel online.de). „Der Rettungsschirm soll neu bespannt werden“ (BZ 23.01.09). Es werden inzwischen 500 bis 1000 Milliarden Euro geschätzt, die bei den Banken als „faule Wertpapiere“ existieren.
Ich denke, es fragen sich viele in unserem Land – und wahrscheinlich auch die Politiker selbst, ob diese Rettungsschirme wirklich tragfähig sind und in der Krise wirksam helfen können.
Als Menschen sind wir alle vor Gott maßlos verschuldet durch unsere Schuld und Sünde. Keiner von uns kann das jemals wieder gut machen.
Gott hat die Not gesehen, dass von unserer Seite nichts zu erwarten ist. Die Regierung hat auch erkannt, dass die Banken und Unternehmen nicht aus eigener Kraft wieder auf die Beine kommen können. Allerdings bleiben auf der politischen Ebene die Möglichkeiten begrenzt und vielleicht auch fraglich.
Das ist im Blick auf Gottes „Rettungsschirm“ nicht so. Seine Rettungsaktion ist einzigartig und vollkommen zuverlässig. Wir können uns auf seine Zusagen verlassen. Wer an Jesus Christus glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern gerettet werden und ewiges Leben empfangen. Für diese Rettungsaktion hat Gott noch mehr investiert als etliche Milliarden Euro. Er hat dafür seinen Sohn: JESUS CHRISTUS geopfert. Denn er starb stellvertretend für unsere Schuld und Sünde am Kreuz von Golgatha. Aber drei Tage später hat Gott ihn wieder von den Toten auferweckt, um seine Gerechtigkeit und Sündlosigkeit zu unterstreichen. Das ist die Grundlage zu unserer Errettung. Dieser „Rettungsschirm“ hält, was er verspricht. „Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.“ (2.Kor. 5,19.21)
Wer es im Glauben annimmt, dass Jesus für seine Schuld und Sünde gestorben ist, der darf Vergebung erfahren und Gottes Gnade erleben, durch die wir vor Gott gerecht werden. Und dadurch sind wir gerettet für alle Ewigkeit.
Gott ist meine Rettung!

Mit herzlichen Grüßen
Karl-Heinz Schneider

 

Rückblick

 

Gemeindeleitungswochenende in Nonnenweier



Das Jahr 2009 hat begonnen und die Gremien der Gemeindeleitung bereits eingehend beschäftigt. So wurden Termine und Inhalte der verschiedenen Veranstaltungen abgeklärt und vorbereitet. Unser zentrales Beratungstreffen am Jahresanfang war das Gemeindeleitungswochenende im Diakonissenmutterhaus Nonnenweier bei Lahr. Dieses Mal beschäftigte uns intensiv die Auswertung der Gemeindeumfrage. Wir waren sehr erfreut über den hohen Rücklauf von 43 Fragebögen, zumal das Ausfüllen nicht ohne ein gewisses Engagement möglich war. Indes sind die Ergebnisse so, wie unsere Gemeinde eben ist – sehr vielschichtig und breit gestreut. Wir erkennen einmal mehr, dass es nicht einfach ist, in der heutigen Zeit einer Gemeinde von ganz jung bis ganz alt in ihren verschiedenartigen Bedürfnissen und Vorstellungen gerecht zu werden. Es macht uns aber froh, dass so viele Anregungen formuliert wurden, wenn auch nur wenige Kumulationen aufgetreten sind, die einen eindeutigen Trend anzeigen würden.
Im Jahr 2009 wollen wir versuchen, der Gemeinde erneut und vielleicht noch akzentuierter Hilfestellung für das Glaubensleben im Alltag zu geben. Es kommt darauf an, dass Glaube und Vertrauen zu Gott im Leben ankommen. Nur dann kann der Heilige Geist seine Wirkung in unserem Leben entfalten und Heilung geschehen. Es wird fester Grund unter den Füßen spürbar werden, der uns befähigt, auch größere Blessuren im Miteinander unbeschadet zu überstehen.
Die „Infos aus der Gemeindeleitung“ sind positiv aufgenommen worden. Wir sind dankbar, dass wir nun ein Instrument gefunden haben, das uns hilft, unsere Arbeit in unaufdringlicher Weise für die Gemeinde transparenter zu machen. Wir hoffen weiterhin auf das Vertrauen der Geschwister auch da, wo unsere Entscheidungen nicht für jeden nachvollziehbar sind. Wir laden alle Gemeindeglieder ein, sich mit Anregungen und Problemen an uns zu wenden. Auch bitten wir darum, für die Ressortleiter und den Ältestenrat zu beten.

Werner Wiedemann

 

Da öffnen sich Türen



Unter dem Motto „Da öffnen sich Türen“ führten am Heiligen Abend 30 Kinder und Teenies ein eindrückliches Weihnachtsmusical auf. Nachdem der Vorhang buchstäblich gefallen war, wurden die Zuschauer in die Geschichte von Maria und Josef mit hineingenommen. Das tiefe Erlebnis der Maria mit dem Engel, verknüpft mit der Erkenntnis, dass Gott im Leben manchmal Türen öffnet oder auch schließt, wurde mit der Suche nach einer Herberge in Betlehem anschaulich dargestellt. Dem Dank der Zuschauer, von denen die letzten nur Stehplätze hatten, möchten wir uns gerne anschließen. Es war eine wirklich gelungene Aufführung, an die wir uns noch lange erinnern werden!

 

Silvester

Wählt euch heute, wem ihr dienen wollt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen (aus Josua 24). Über diesen Text predigte Karl-Heinz Schneider zum Abschluss des alten Jahres. Werner Wiedemann ließ anschließend die Ereignisse des vergangenen Jahres in unserer Gemeinde Revue passieren. Außerdem zeigte eine Präsentation des Jugendkreises in gelungener Bilderfolge die Highlights des Jahres 2008. Viele nutzten die Gelegenheit, den Silvesterabend bei leckeren Häppchen, Spiel und Spaß ausklingen zu lassen. Um Mitternacht bildete sich eine kleinere Runde, die das neue Jahr im Gebet begann.

 

Reichspogromnacht - 70 Jahre danach

Zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht haben wir uns in zwei Veranstaltungen mit den traurigen Vorgängen befasst, die zur Zerstörung der jüdischen Gemeinde Eichstettens geführt hatten.
Der Gemeindeabend am 8. November nahm uns hinein in die schmerzlichen Geschehnisse vor Ort (z.T. durch Augenzeugen) und in die regimefreundlichen Aufzeichnungen des damaligen Predigers. Horst-Klaus Hofmann, Gründer und langjähriger Leiter der Offensive Junger Christen (OJC), schilderte uns seinen Werdegang vom Hitlerjungen zum Nachfolger Jesu.
Der Abend endete in spürbarer Betroffenheit über das Gehörte. Der Gottesdienst am nächsten Tag - mit der Predigt von Herrn Hofmann - stand unter dem Thema der Aufarbeitung von Schuld: Werner Wiedemann verlas eine Schulderklärung - unterschrieben von den Ältesten, Karl Heinz Schneider und dem Vorbereitungskreis -, welche sich weitgehend auf das tatenlose Zusehen unserer Gemeinde zur damaligen Zeit bezog und mit der Bitte um Wachheit für die Herausforderungen unserer Zeit endete. Im Anschluss an den Gottesdienst bestand die Möglichkeit, sich durch die eigene Unterschrift der Erklärung anzuschließen, um sich damit bewusst zu diesem Teil der Geschichte unserer Gemeinde zu stellen.
Als Vorbereitungsteam hatte uns die Schuldfrage lange Zeit beschäftigt. Alttestamentliche Bekenntnisse zur Schuld von Vorfahren (Daniel 9, Esra 9, Nehemia 9, Hesekiel 31,30) hatten uns zur Klärung verholfen.
Auch wenn uns „Danachgeborene“ keine persönliche Schuld treffen kann, so tragen wir doch - ob wir es wollen oder nicht - die Last eines Erbes, das uns zu besonderer Verantwortung ruft.
Mögen diese Abende zur Erweiterung von Gottes Spielraum in unserer Mitte und zum Aufbau unserer Vertrauenswürdigkeit gegenüber Vertretern des jüdischen Volkes - wo immer wir sie antreffen - beigetragen haben.
Zur Vertiefung des Themas empfiehlt sich die bewegende Geschichte zweier jüdischer Brüder, die mit dem Beispiel persönlicher Versöhnungsarbeit endet: Aus Hoffenheim deportiert - Der Weg zweier jüdischer Brüder (ISBN:978-3-89735-407-4 Verlag Regionalkultur)
Übrigens, der gegenwärtige Hoffenheimer Pfarrer Werner Bär - im Buch kurz erwähnt - kommt aus unserer Gemeinde.

Elisabeth Bär

 

WdL-Silvesterfreizeit 2008/09
„Das Jahr ist zu kurz für einen schlechten Auftakt...“




Diesem Motto folgend beschlossen wir drei Jungs, Boas Haberstroh, Simon Neidhardt und Tobias Jenne, uns aufzumachen und unser diesjähriges Silvester etwas anders zu verbringen.
So erreichten wir nach gut 6 Stunden Autofahrt glücklich den Starnberger See in Bayern und das beeindruckende Gelände von „Wort des Lebens“ (WDL). Wir erlebten eine sehr bereichernde Zeit mit fesselnden Predigten, tollen Lobpreiszeiten, vielen coolen Begegnungen und entspannenden Freizeitaktivitäten.
Das Thema der Woche lautete „Weisheit“ oder andersrum gesagt: „Sei nicht dumm“, worüber uns Sören Koch, der für die fünf Tage die Bibelarbeiten übernahm, so einiges erzählen konnte. Alles in allem war es eine echt geniale Zeit, welche uns vor allem im Glauben vorangebracht hat. Entsprechend schwer fiel uns der Abschied, obwohl es vermutlich nur ein „bisbald“ – Abschied war. ;-)

Tobias Jenne, Simon Neidhardt

 

Silvesterfreizeit am Flensunger Hof

Vom 27.12.08 bis zum 1.1.09 fand am Flensunger Hof in Hessen der KJC (Kurs junger Christen) unter dem Motto „Jesus“ statt. Marco, Hendrik und ich nahmen an dieser Freizeit teil. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit der Bahn kamen Marco und ich (Hendrik konnte krankheitsbedingt erst am 28. kommen) in Flensungen an. Nach einem kurzen Bibelspiel konnten wir unseren Bungalow einrichten. Am Abend hielt Christhard Bidlingmaier (ECJA Jugendreferent) eine kurze, aber sehr gute Andacht. Unsere Leiter Holger und Semmi waren sehr nett und gaben uns viele nützliche Weisheiten mit auf den Weg. Über den Tag verteilt gab es Andachten und Bibelarbeiten. Außerdem wurden Seminare, Geländespiele, Sport und Workshops angeboten. Am 30.12.08 machten wir uns auf, um in Gießen einen Gottesdienst in der Fußgängerzone zu gestalten. Für viele war dies eine gute Erfahrung und eine Herausforderung, da wir aktiv im Gottesdienst mitarbeiteten. An Silvester gab es einen großen Gala-Abend mit einem sehr unterhaltsamen Abendprogramm. Den Jahreswechsel feierten wir alle zusammen mit Gebet, Wunderkerzen an Luftballons und jeder Menge Glückwünschen. Danach konnten wir in der selbstgebauten „Disco“ noch bis spät in die Nacht tanzen oder uns einfach in der Lounge einen gemütlichen Abend machen. Alles in allem gefiel uns diese Freizeit sehr gut und wir werden sie nächstes Jahr auf jeden Fall nicht versäumen.

Andi Schneider

 

Allianzgebetsabend

Im Rahmen der Allianzgebetswoche trafen wir uns am 13. Januar gemeinsam mit Gliedern der evangelischen Kirche im Altweg 43. Zum Thema
„Durch den Glauben… handeln wir mutig“ stellte uns Karl-Heinz Schneider drei mutige Männer der Bibel vor: Noah, der ein Schiff baute, obwohl nicht absehbar war, wofür. Abraham, der in ein unbekanntes Land zog ohne zu wissen, wo er hinkommt und Petrus, der auf Jesus Anweisung hin am Tag fischen ging und den größten Fang seines Lebens machte. Können uns solche Glaubensvorbilder motivieren, unseren Blick mutig auf Jesus zu lenken? In der anschließenden Gebetszeit hatten wir in unterschiedlichen Räumen die Möglichkeit, auf vielfältige Weise Gott anzubeten, ihm die Ehre zu geben und für bestimmte Bereiche des Lebens vor Gott zu treten. In einem Raum der Stille konnte jeder persönlich mit Gott ins Gespräch kommen. In einem weiteren Raum wurde für Anliegen aus unserem Dorf gebetet. Wir konnten auch gemeinsam für Menschen einstehen, die in der Mission und der evangelistischen Arbeit tätig sind. Im Singen von Lob- und Annbetungsliedern durften wir die Größe Gottes ganz neu erleben. Jeder konnte wählen, auf welche Art er vor Gott treten wollte. Diese Vielfältigkeit des Gebets war eine große Bereicherung für alle Anwesenden.

 

Teenagerkreis aktuell



Im Teenagerkreis (TK) hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Da im Oktober letzten Jahres viele Jungscharler in den Teenagerkreis wechselten, hat sich der Kreis merklich vergrößert – worüber wir uns sehr freuen! Mittlerweile sind wir eine Gruppe von 20 - 30 Teilnehmern im Alter von 12 bis 16 Jahren!
Seit einiger Zeit werden die bisherigen Leiter Jonathan Dinger, Sebastian Stein und Thomas Rinklin von Larissa Rinklin und Miriam Bär unterstützt, was nicht nur für das Leiter-Team eine große Bereicherung ist! Miriam hat zuvor in der Mädchen-Jungschar mitgearbeitet und konnte die älteren Jungscharlerinnen auf ihrem „Weg“ in den Teenager-Kreis begleiten. Für viele unserer Teenager-Mädels war dieser gemeinsame Wechsel sehr hilfreich, sich in dem neuen Kreis einzuleben.
Die Abende laufen in der Regel wie folgt ab: Wir treffen uns jeden Montag um 18:30 Uhr im Jugendraum und beginnen meistens mit einer stimmungsvollen Lobpreis-Runde. Der weitere Abend verläuft recht bunt mit verschiedenen Spielen, spannenden Andachten und viel Action.
Da das Programm um ca. 20:00 Uhr endet, bleibt im Anschluss daran noch Zeit zum Quatschen, Abhängen oder (Tisch-) Fußball-Spielen. Es ist schön zu sehen, dass auch einige Teens dabei sind, die vorher noch nie unsere Gemeinde besucht haben. Dankbar sind wir zudem für die Bewahrung der Teilnehmer bei Aktionen inner- und außerhalb unseres Gemeindehauses. Vielen Dank, dass Ihr auch weiterhin für die Jugendarbeit betet!

Sebastian Stein

 

Was macht eigentlich…

Von 1995 bis 2004 war Uli Limpf als Prediger bei uns in Eichstetten eingesetzt. Heute arbeitete er in der Stadtmission in Pforzheim. Auf unsere Frage, wie es ihm und seiner Familie heute geht, hat er uns folgende Zeilen geschrieben:




Liebe Eichstetter,
in diesem Sommer werden es schon fünf Jahre, dass wir von Eichstetten nach Pforzheim gezogen sind. Manchmal können wir das selbst nicht glauben, dass das schon so lange her ist. Noch im vergangenen Jahr wurden wir immer wieder gefragt, ob wir uns denn so langsam gut eingelebt hätten. Das können wir in der Zwischenzeit bestätigen. Wie die Zeit vergeht, merkt man am besten an den Kindern.
Als wir von Eichstetten weggingen, war Hannes noch im Kindergarten. Im September wurde er dann in Pforzheim eingeschult und in der Zwischenzeit versucht er sich in der 5. Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Pforzheim. Hannes ist seiner in Eichstetten entdeckten Leidenschaft, dem Fußballspielen, treu geblieben. Er spielt in seiner Freizeit in der E-Jugend des SV Büchenbronn. Vermutlich werdet ihr noch viel von ihm hören, denn er hat als Berufswunsch nach wie vor das Ziel, Profifußballer zu werden (allerdings nicht beim SC Freiburg, sondern beim VfB ).
Jonas ist jetzt schon 12 Jahre alt und besucht die 6. Klasse der Realschule. Seit einigen Monaten ist er dem Jungscharalter entwachsen und geht gerne in den Teen-Treff der EC-Jugend in unserer Gemeinde. Nach wie vor trifft er sich an den Nachmittagen gerne mit Freunden. Allerdings sind die Wege hier in der „Großstadt Pforzheim“ weiter, als das in Eichstetten der Fall war. Trotzdem sind wir sehr dankbar, dass unsere Jungs hier gute Beziehungen gefunden haben und sie sich auch in der Gemeinde zu Hause fühlen.
Gabi bekam vor 2 ½ Jahren die Möglichkeit, „vor unserer Haustür“ wieder in den Schuldienst einzusteigen. Nach reichlichen Überlegungen hat sie diesen Schritt gewagt. Sie hat einen halben Lehrauftrag an einer kleinen Grundschule in einem Stadtviertel in unserer Nähe und ist im Augenblick Klassenlehrerin einer 3. Klasse. In der Stadtmission ist sie im Kindergottesdienst, im Begrüßungsteam und im Theaterteam tätig. Außerdem ist sie Mitarbeiterin in unserem ADHS-Elterntraining. Alles in allem ist es aber schon ein Spagat zwischen Familie, Gemeinde und Schule. Die Suche nach den Erholungslücken gestaltet sich schwierig.


Ulis Arbeit in der Stadtmission ist trotz zwei weiterer Kollegen nicht gerade weniger geworden. Die Stadtmission ist in der Zwischenzeit eine recht große Gemeinde mit 400 – 450 Gottesdienstbesuchern am Sonntag. Neben Predigtdiensten liegen Ulis Schwerpunkte in der Seelsorge, der Gemeindeleitung, der Alphakursarbeit (zwei Kurse jedes Jahr) und der Seniorenarbeit der Stadtmission. Besonders der Bereich der Seelsorge liegt uns am Herzen und wir merken, dass auch bei Christen oft große Nöte da sind. Die wachsende Gemeinde erfordert darüber hinaus viele Veränderungsprozesse. So gibt es zahllose Besprechungen und Sitzungen. Unter Umständen können wir von der Stadtmission im Lauf des Jahres die Trägerschaft für ein städtisches Familienzentrum übernehmen – das wird wieder viele Veränderungen mit sich bringen. Unsere Arbeit ist intensiv, aber es ist auch schön zu sehen, wie sich Dinge bewegen.
So hat uns nach vielen neuen Anfängen auch hier in Pforzheim der Alltag richtig eingeholt. Der Alltag, in dem wir manches Schöne erleben und wo wir manches Mal kämpfen. Der Alltag, wo wir manches Mal Gottes Hilfe erfahren und Tage erleben, wo wir meinen, er ist ferne. Was in Pforzheim wie in Eichstetten das Gleiche ist, ist das Ringen um eine lebendige Beziehung zu unserem Herrn und die Herausforderung, ihm zu vertrauen. Euch wünschen wir, dass ihr euch immer wieder gegenseitig ermutigt, den Weg mit Jesus weiterzugehen.

Seid herzlich gegrüßt
Eure Familie Limpf

P.S.:
Nach wie vor liegt Pforzheim direkt an der A8 und ein Abstecher zu uns nach Büchenbronn könnte eine ideale Reisepause sein. Ihr seid herzlich eingeladen.

 

Geplant

ERF zu Gast bei uns am Kaiserstuhl
Bundesweite ERF Infotour 2009 - Special guest: Sarah Kaiser




Vom 20. - 26. April 2009 ist der ERF in seinem Jubiläumsjahr bundesweit zu seiner jährlichen Infotour unterwegs.
Diese Infotour startet am 20. April um 20:00 Uhr in der Festhalle in Bötzingen. Im Jubiläumsjahr „50 Jahre ERF“ veranstaltet ERF-Medien eine unterhaltsame und informative Veranstaltungsreihe. Besonderer Gast dabei ist neben dem ERF-Team die Sängerin Sarah Kaiser mit Band. Begegnungen mit ERF-Mitarbeitern, Musik von Sarah Kaiser, ein geistlicher Impuls, ein Streifzug durch verschiedene Pro-grammangebote des ERF, ein Quiz und eine Verlosung erwarten die Besucher. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Jubiläumsspende gebeten.
Die Veranstaltung wird von den Gemeinschaften Bötzingen und Eichstetten durchgeführt. Als Träger der Veranstaltung haben sich zusätzlich auch die Gemeinschaften aus Ihringen und Bahlingen bereiterklärt.
Wir möchten Sie sehr herzlich zu dieser Veranstaltung einladen.

 

Biblischer Unterricht

Mit einem gemeinsamen Wochenende vom 13. bis 15. März 2009 beginnt wieder ein Kurs für Biblischen Unterricht, der von den Gemeinschaften des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes in Südbaden durchgeführt wird. An sechs Samstagvormittagen und zwei Wochenenden werden folgende Themen bearbeitet: Gott, Mensch, Bibel, Okkultismus, Glaube praktisch, Gemeinde, Religionen und Zukunft. Am 13. November findet ein Abschlussfest zusammen mit den Eltern statt. Wir möchten uns als Gemeinde dieser Gruppe wieder anschließen und hoffen auf rege Beteiligung der Teens der Jahrgänge 1995/1996. Weitere Informationen und Anmeldeformulare sind bei Karl-Heinz Schneider, Tel.: 07663/4709 erhältlich.

 

Alpha - der Kurs

steht für:
Alle Neugierigen
und Interessierten sind willkommen. Es werden keine Vorkenntnisse erwartet, auch keine Kirchenmitgliedschaft oder Ähnliches.
Lachen und lernen
gehören zusammen. Es geht ja um eine gute Botschaft. Entsprechend unverkrampft soll auch der Kurs gestaltet sein.
Pizza und Pasta
gibt es nicht jedes Mal, aber wir beginnen immer mit einer gemeinsamen Mahlzeit. So kommen auch Gaumen und Gemüt auf ihre Kosten.
Hilfen und Informationen
enthält der Kurs reichlich. In den Referaten werden grundlegende Themen erläutert und im Gespräch weiter vertieft.
Absolut keine Tabus
Christsein betrifft den ganzen Menschen und alle Lebensbereiche. Wir klammern nichts aus - auch dann nicht, wenn es keine einfachen Antworten gibt.

ist für...

alle, die:
  • Informationen über den christlichen Glauben suchen
  • Jesus Christus besser kennenlernen wollen
  • Fragen über Gott und die Welt loswerden möchten
  • Die Grundlagen ihres Glaubens auffrischen möchten


Mitmachen ...
Zehn Abende jeweils mittwochs 19:30 Uhr in der Zeit von 28. Januar bis 8. April 2009 mit Themen wie:
  • Wer ist Jesus?
  • Wie führt uns Gott?
  • Wer ist der Heilige Geist?
  • Wie mache ich das Beste aus meinem Leben?

Der Kurs beinhaltet außerdem ein Alpha-Wochenende. Da die Themen des Kurses aufeinander abgestimmt sind, ist eine regelmäßige Teilnahme sinnvoll. Die Treffen beginnen mit einem gemeinsamen Abendessen. Nach einem Referat ist Zeit für vertiefende Gespräche und Fragen in kleiner Gruppe.

Mitkommen ...
Ein Höhepunkt des Kurses ist das Alpha-Wochenende am 21. und 22. März 2009. In entspannter und angenehmer Atmosphäre finden wir hier ausgiebig Zeit, um über einige zentrale Themen des Kurses nachzudenken und zu sprechen.

Kontakt und Anmeldung:

Evang. Gemeinschaft Altweg 43
79356 Eichstetten
Prediger: Karl-Heinz Schneider
Tel.: 07663/4709
Fax.: 07663/605912
E-Mail: info@chrischona-eichstetten.de


Kursleitung:
Werner Wiedemann 07663/6905

 

Kurz notiert

 

Gemeindeversammlung

Am 18. Februar um 20:00 Uhr lädt die Gemeindeleitung alle Gemeindeglieder zur nächsten Gemeindeversammlung ein. Auf der Tagesordnung stehen u. a. der Finanzbericht, die Vorstellung des Jahresprogrammes der Gemeinde, Erkenntnisse aus der Fragebogenaktion und Infos vom Chrischonawerk.

 

Bläserfreizeit

Unserem Posaunenchor wünschen wir für die Bläserfreizeit, über Fastnacht, auf dem Hengsthof eine gesegnete Zeit. Als Gemeinde freuen wir uns auf die Klänge, die dort eingeübt werden.

 

Ski-Freizeit

Den Teilnehmern der Skifreizeit vom 13. bis 15. März wünschen wir einen gesegneten Verlauf und eine gesunde Rückkehr.

 

Alphawochenende

Der Alphakurs nimmt sich ein Wochenende Zeit, um wichtige Themen zu behandeln. Die Freizeit findet am 21. und 22. März statt.

 

Karmelmission

Einen besonderen Missionsabend werden wir am Dienstag, dem 7. April, um 20:00 Uhr erleben. Ein Referent der Karmelmission wird als Gast Bruder Simson aus Indien mitbringen. Wir möchten herzlich zu diesem spannenden Abend einladen.

 

Mitgliederversammlung

Am 29. April sind alle Mitglieder um 20:00 Uhr zur Mitgliederversammlung eingeladen. Dabei geht es zunächst um den Jahresabschluss des vergangenen Jahres. Ebenso werden uns Anträge über Mitgliederaufnahmen und die Zukunft des Christustages beschäftigen.

 

Seniorentag

Am 5. Mai lädt Chrischona alle Senioren zum Seniorentag ein. Interessierte können sich bei Otto Meier anmelden. Er gibt die Anmeldungen weiter und regelt die Fahrgemeinschaften. Tel. 07663/2920

 

Jahrmarkt

Ebenfalls am 5. Mai findet der traditionelle Jahrmarkt statt. Das Team vom Büchertisch, freut sich über jeden, der diesen Markt nutzt, um einzukaufen oder auch um einfach nur ein Schwätzchen zu halten.

 

Teenstreet

Der ultimative Teenager-Kongress von OM findet in diesem Jahr in der Zeit vom 1. bis 8. August in Offenburg statt. Der Veranstalter schreibt: „Unser Ziel ist es, christliche Teenager für eine echte Freundschaft mit Jesus zu motivieren und auszurüsten und sie fähig zu machen, diese in ihrer Welt widerzuspiegeln.“

 

Jugendfreizeit

Der Jugendkreis nutzt die Sommerzeit zu einer Freizeit. Vom 21. bis zum 30. August sind alle Jugendlichen ab 15 Jahren eingeladen, mit an die Ardèche zu fahren. Neben dem Studium in der Bibel soll auch genug Zeit sein, um den Fluss mit einem Kanu zu erforschen, im Meer zu baden oder Ausflüge zu unternehmen. Ein Flyer mit der Anmeldung liegt bereits im Schriftenständer aus.