Gemeindebrief Mai 2009 - Juli 2009


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Liebe Gemeindebriefleser!
„Begeisterung“
lautet das Thema für diesen Gemeindebrief. Am 31. Mai werden wir
das Pfingstfest feiern. Dieser Anlass hat uns zu dem Thema
inspiriert.
Gott hatte damals seinen guten Heiligen Geist in die Welt gegeben. Die
Jünger, die mit anderen Nachfolgern Jesu (ca. 120 Personen) in
Jerusalem auf die Verheißung Jesu warteten, wurden im wahrsten
Sinne des Wortes von Gott beGEISTert. Und das führte nicht nur
zu einer kurzzeitigen Begeisterung, sondern zu einer langfristigen
(wirksamen) Veränderung und einem dauerhaften „BeGEISTertsein“
(nachzulesen in der Apostelgeschichte).
Heute gibt es manche christlichen Events, die viel Begeisterung auslösen.
Dabei stellt sich manchmal schon die Frage, wie lange die
Begeisterung anhält? Ist der Geist wieder weg, wenn es
alltäglich wird? Oder war der Heilige Geist erst gar nicht da?
War es nur eine tolle Stimmung, von der man sich hat mittragen
lassen?
Es gibt einen Unterschied zwischen der spontanen Begeisterung bei einem
Event und der Erfahrung, von Gott „beGEISTert“ zu werden
– d.h. mit dem Geist Gottes erfüllt zu werden. Wen der
Geist Gottes erfüllt, dessen Leben wird auch durch den Geist
Gottes verändert.
Der Heilige Geist will in unserem Herzen Raum finden, um bei uns wohnen
zu können. Er erwartet von uns die Zustimmung, dass er in uns
regieren kann. Er wünscht sich, dass wir ihm und dem Wort Gottes
gehorchen. Er will uns bewegen, mit seiner Kraft beschenken, mit
seinen Gaben ausrüsten und seine Frucht in uns reifen lassen.
Die Bibel redet von den Früchten des Geistes und beschreibt sie in
Galater 5,22: „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe,
Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut,
Selbstbeherrschung.“
Mit den GABEN des Geistes sollen wir einander dienen. Die FRUCHT des
Geistes sollen andere genießen können, d.h. wir sollten
nicht ungenießbar sein. Mit der KRAFT des Geistes will er uns
Mut zum Zeugnis für Jesus geben und die Standhaftigkeit, dem
Teufel und der Versuchung zu widerstehen. Der Heilige Geist will uns
helfen, unsere Gemeinschaft mit Jesus zu vertiefen und die Freude am
Herrn zu erleben. Du Jesus – du beGEISTerst mich!
Jesus beschenke uns alle mit seinem guten Heiligen Geist, damit er uns
gebrauchen kann und wir zu seiner Ehre leben können!
Mit herzlichen Grüßen
Karl-Heinz
Schneider
Infos aus der Gemeindeleitung
Liebe Gemeinde!
Lange habe ich überlegt, was ich an dieser Stelle zu berichten habe.
In den ersten Monaten des Jahres beschäftigten uns die
Gemeindeversammlung, die Zukunft des Christustages und manche
Fragestellungen zur Einrichtung unseres Gemeinschaftshauses. Einiges
davon werden wir in der kommenden Mitgliederversammlung aufgreifen.
Es gibt auch immer wieder Situationen, die uns im Ältestenrat in
besonderer Weise zum Gebet und zu Gesprächen herausfordern. Da
gibt es Dinge, die uns belasten, die wir gemeinsam zu tragen und
unter die wir uns zu beugen haben - und wo wir auch unsere
Unzulänglichkeit erleben.
Am Karfreitag habe ich ein Wort der Ermutigung vom Herrn erhalten, das
ich Euch gerne weitergeben möchte. Zu den Juden in der
Verbannung in Babylon spricht Gott durch Jeremia in Kap. 29:
„Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe,
spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass
ich euch Zukunft und Hoffnung gebe.“
In aller Not, in der wir uns oft durch eigene oder fremde Schuld
befinden, macht Gott uns Mut, weil er Gedanken des Friedens über
uns hat. Friedensgedanken, die er auf Golgatha blutrot unterstrichen
hat. Lasst uns auf den Mann am Kreuz schauen und dann auf den
Auferstandenen. Dadurch erkennen wir, dass über allen
Niederungen unseres Menschseins sein Sieg leuchtet.
Der diesjährige Alphakurs war sehr eng mit mir und meiner Frau
verknüpft, weil der Kurs in unserer Wohnung stattfand. Die
Freude über seinen Verlauf von Januar bis Ostern war auch ein
Teil unseres Erlebens als Ältestenrat. Wir danken aber auch
allen, die mitgeholfen haben und hoffen, dass der Kurs bei den
Teilnehmern bleibende Veränderungen hervorgerufen hat.
Abschließend möchte ich Euch allen sagen, dass wir Euch gerne in unseren
Herzen tragen und für Euch nach der Kraft, die der Herr uns
schenkt, da sein wollen.
Werner
Wiedemann
Rückblick

ERF - Jubiläumstour zu Gast - ein persönlicher Eindruck
Als "Der Sender für ein ganzes Leben" hatte der ERF in
Zusammenarbeit mit den evangelischen Gemeinschaften am Kaiserstuhl
am Montag, den 20. April, zu einem unterhaltsamen Abend in die
Bötzinger Festhalle eingeladen.
Das zweistündige Programm bestand aus vielen musikalischen
Darbietungen, knappen Infos zum ERF, einem geistlichen Impuls und
einem niedrig schwelligen Quiz.
Im Rückblick bewegt mich die Frage, in welcher Weise der
An-spruch, Sender für ein ganzes Leben zu sein, an diesem Abend
zum Ausdruck kam.
Paul Gerhardt - Lieder und andere alte Choräle erlebten in sehr
moderner musikalischer Fassung, jugendlicher(?) Lautstärke und
agiler Körpersprache eine ungewohnte Neuauflage. Mehr als ein
Versuch, dem ganzen Leben gerecht zu werden?
Die Info - Einschübe skizzierten den Werdegang von der Gründung
des ERF Radioprogramms vor 50 Jahren bis hin zu ERF - Medien (Radio,
Fernsehen, Internet und internationale Projekte) heute. Mit seinem
internationalen Partner Trans World Radio verantwortet der ERF
inzwischen Programme in ca. 225 Sprachen. Finanziert wird die Arbeit
fast ausschließlich durch Spenden.
Mein Eindruck: Da wird viel geleistet. Doch warum so sparsam mit
Berichten und Rückmeldungen über Auswirkungen im (ganzen)
Leben des Empfängerkreises? Quiz und Humoriges lieferten ihren
Beitrag zu leichter, angenehmer Atmosphäre. Die Andacht hat
sich mir eingeprägt: Ein origineller Spaß, den sich zwei
junge Mädchen einmal erlaubt hatten, inspirierte den Referenten
Michael vom Ende zu der Frage nach Ziel, Zielverfehlung und
Korrektur. In der Tat: Ein Thema für ein ganzes Leben!
Die Kollekte für die Arbeit des ERF ergab den Betrag von 1925 EUR.
Allen Gebern einen herzlichen Dank!
Bläserfreizeit

Was wünscht sich ein Bläserherz mehr, als einmal
richtig viel Zeit zum Blasen zu haben und dann auch noch Freizeit zu
genießen?
Die Mitglieder des Posaunenchores, die Jungbläser und einige
Gastbläser erfüllten sich am Fasnet-Wochenende diesen
Wunsch. Von Freitagnachmittag bis zum Rosenmontag trafen wir uns auf
dem abgelegenen Hengsthof bei Oberkirch. Dort fühlten wir uns
so richtig wohl. Schneespaziergänge, ein Hallenbad, Tischtennis
und verschiedene andere Spiele sorgten für schöne
Freizeitbeschäftigungen. Doch die Hauptsache: Unter der Leitung
von Bezirkschorleiter Reinhard Schäfer aus Denzlingen wurde
ausgiebig Musik gemacht.
Die geistliche Zurüstung übernahm Karl-Heinz Schneider.
Für das Gelingen der Freizeit sind wir besonders Richard und Rose Bär
dankbar, die mit viel Liebe und Fleiß für uns alle
gesorgt haben.
Der Herr ist auferstanden!

Diese Botschaft muss hinausposaunt werden. Bei herrlichem Wetter und
netten Begegnungen spielte der Posaunenchor zusammen mit den Bläsern
der Evang. Freikirchlichen Gemeinde am Ostermorgen einige Choräle
für das Dorf.
SKI– Wochenende

Das Ski-Weekend in Gstaad war geprägt durch Teilnehmer aus
verschiedenen Gemeinden. Bei sehr guten Wetter- und
Schneebedingungen kamen Sportbegeisterte und Spaziergänger auf
ihre Kosten. An den Abenden gab es ein leckeres Essen, das Elli und
Alfred Brenn vorbereitet hatten. Nach der Andacht, bei der sich
einige Teilnehmer einbrachten, klang der Abend mit einem gemütlichen
Beisammensein aus. Am Sonntag nach dem Frühstück war
Aufbruchstimmung. Die Wintersportler jedoch verbrachten den Tag noch
gemeinsam auf der Piste.
Karmelmission
Bruder Simson und seine Frau Viola aus Indien kamen am Dienstag, dem 7.
April zusammen mit Herrn Karle von der Karmelmission in unsere
Gemeinde. Sie nahmen uns mit hinein in die verantwortungsvolle und
schwierige Aufgabe der Christen vor Ort, Hindus und Moslems die
Liebe Jesu weiterzugeben. Viele eindrückliche Bilder und
Berichte zeigten uns, wie schwer es ist, in In-dien als Christ zu
leben und welche Isolation gläubige Menschen durch die eigene
nicht gläubige Familie erleben. Wussten Sie schon, dass das
Neue Testament und Teile des Alten Testaments in Tamilisch
(Amtssprache in Indien) übersetzt wurden? Jährlich werden
ca. 300 Bibeln in Tamilisch benötigt. So ist eins der
Gebetsanliegen von Bruder Simson, dafür zu beten, dass der
Bedarf an Bibeln in der Amtssprache gedeckt ist. Ebenfalls bittet er
um Fürbitte für:
– suchende Muslime und Konvertiten
– die Parlamentswahlen bis zum 13.05.2009
– die Möglichkeit, Literatur und Traktate für Muslime zu drucken
– um Bewahrung vor fanatischen Muslimen
Es war bereichernd, die Informationen über Indien, die sonst nur
über die Rundbriefe zu lesen sind, aus erster Hand zu erfahren.
Wir freuen uns auf den nächsten gemeinsamen Abend mit
Mitgliedern der Karmelmission.
Alphakurs 2009
Bereits seit einigen Jahren gehört der Alphakurs zum festen Bestandteil
un-serer Gemeindearbeit. Zum zweiten Mal nutzte ich die Gelegenheit,
daran teilzunehmen. Für mich ist der Alpha-kurs eine besondere
Möglichkeit, mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und
Prägung und unterschiedlichen Vorstellungen vom Leben ins
Gespräch zu kommen. Wir haben es genossen, den Abend mit einem
gemeinsamen Essen zu beginnen (Vielen Dank den zahlreichen Köchinnen
– es war echt lecker!). Auf diese Weise lernten wir uns näher
kennen und die Abende konnten in einer sehr offenen Art und Weise
stattfinden. Es ist gigantisch zu sehen, wie Menschen sich dem
Glau-ben zuwenden und erste Schritte mit Jesus gehen. Nun ist es an
uns als Gemeinde, sie auf diesem Weg zu be-gleiten und zu
unterstützen.
Filzkurs mit Sabina Bombosch-Rentschler

Filzen - ein altes Handwerk und doch so aktuell!
Am 27. und 28. März fand in unserer Gemeinde ein Filzkurs statt.
Sabina Bombosch-Rentschler (Schwägerin von Christel Schneider
und langjährige Filzkursleiterin) führte die
Kursteilnehmerinnen zunächst in die Geheimnisse des Filzens
ein. Danach hatte jeder die Möglichkeit, verschiedene Dinge
selber aus Filzwolle herzustellen. Wir gingen an die Verarbeitung
der Wolle und waren von der Entstehung unserer „Kunstwerke“
begeistert. Topflappen, Kerzenhalter, Schals, Schuhe, Ketten und
Blumen kamen zum Vorschein. Am Schluss buchten wir Sabina gleich
wieder für ein weiteres Filzwochenende. Jeder, der sich noch
nichts unter dem Thema „Filzen“ vorstellen kann, ist
eingeladen, sich das nächste Mal von dieser kreativen Tätigkeit
an-stecken zu lassen. Vielen Dank an Sabina, die überall
gleichzeitig geholfen und uns mit vielen Tipps zur Seite gestanden
hat.
Frauenfrühstück am 22. April

Zum Frauenfrühstück hatten die Mitarbeiterinnen der Atempause
eingeladen. Der Einladung folgten über 30 Frauen mit ca. zehn
Kindern. Nach der Begrüßung und einem gemeinsamen Lied
gab es ein leckeres Frühstücksbuffet mit allem, was das
Herz begehrt. Anschließend hielt die Referentin Ute Henkel aus
Nimburg einen Vortrag über Ermutigung. Oft werden wir durch die
Einflüsterungen Satans entmutigt. Dann dürfen wir ihn in
seine Schranken weisen und Jesus bitten, dass er uns hilft.
„Du bist vollkommen, zu jedem guten Werk geschickt.“
Dieser Vers aus 2. Timotheus 3, 17
beschäftigte uns. Wer von uns kann schon behaupten, dass er
vollkommen wäre? Wir dürfen mit unseren Fehlern zu Gott
gehen und ihn bitten, dass er unsere Unvollkommenheit vollkommen
macht. Mit diesen und noch einigen anderen mutmachenden Worten
stärkten wir uns für den Alltag und ich bin gespannt, was
wir noch mit Gott erleben werden. Vielen Dank an das Team der
Atempause für diesen ermutigenden Vormittag.
Chrischona-Sonntag mit Dr. Andreas Loos
Am 15. März erlebten wir in Eichstetten einen Gottesdienst mit
Chrischona-Besuch. Dr. Andreas Loos, Dozent für Dogmatik am
Theologischen Seminar St. Chrischona (TSC), berichtete von seiner
Arbeit am TSC und nahm uns mit hinein in das Leben auf dem
Chrischona-Berg. In vielen Beispielen schilderte er uns, wie Gott in
sein Leben und das der Chrischona-Bewohner hineinwirkt. Die
anschließende Predigt, die Andreas Loos über den Heiligen
Geist hielt, war eine sehr große Bereicherung für alle
Gottesdienst-Besucher. Nachfolgend konnten wir Gott in Liedern und
Gebeten sagen, was er uns bedeutet.
Dr. Andreas Loos lud uns während des Gottesdienstes ein, die
„Summer School“ auf dem Chrischonaberg im Juli/August
2009 zu besuchen. Nähere Informationen dazu erhaltet Ihr unten.

Summer School ist für Christen, die etwas lernen wollen
für sich persönlich und ihre Aufgaben in Familie, Gemeinde
und Beruf. Dazu bieten wir dieses Jahr unterschiedliche
Module an.
Programm:
Woche vom 27. - 31. Juli 2009
"Einführung in die Philosophie" mit Heinzpeter Hempelmann
„Griechisch mal ganz anders" mit Eckhard Hagedorn
Woche vom 3. - 7. August 2009
"Seelsorge" mit Christoph Ehrat
Woche vom 10. - 14. August 2009
"Theologie der Evangelisation: Eine gute Theorie für eine gute Praxis"
mit Martin Werth
"Psychologie" mit Ruth E. Kohli
"Der Gender-Wahn: Vom Zwang sich selber zu erschaffen" mit Andreas Loos
Was macht eigentlich…

Rudi Pieper war 1985 als Predigerpraktikant in Freiburg und
Eichstetten
eingesetzt. Heute arbeitet er unter den Sinti in Hamburg. Auf unsere
Frage, wie es ihm und seiner Familie geht, hat er uns folgende
Zeilen geschrieben:
Ihr lieben Eichstetter!
Immer schon lagen uns Menschen am Rande unserer Gesellschaft am Herzen, ob
bei der Heilsarmee in St. Pauli, bei Drogen- und Alkoholabhängigen
oder nun bei den Sinti (Zigeuner).
Im Sommer 1985 waren wir zum Praktikum von Chrischona aus für drei
Monate in Freiburg und Eichstetten. Besonders in Eichstetten war ich
mit großer Freude und jahrelang gab es noch manchen Kontakt zu
einigen aus dem damaligen Jugendkreis, mit Ruth Meier bis heute.
Zu dieser Zeit waren wir eine „niedliche Familie“ mit drei
Kindern, so nannten es die Sinti, als wir ein Jahr später in
die Sintimission nach Hamburg gerufen wurden. Nachdem das 5. Kind da
war, sagten die Sinti: „So, nun seid ihr eine richtige
Familie!“ Nun bin ich seit 23 Jahren in Hamburg bei den Sinti
und betreue neben der Muttergemeinde auf der Veddel viele Hauskreise
und Bibelstunden in den verschiedenen Stadtteilen Hamburgs und
darüber hinaus.
Seit vielen Jahren fahren wir Sommer für Sommer mit unseren Sinti
auf Reisen und zu missionarischen Diensten. Dadurch durften wir oft
das Wunder erleben, dass Sinti zum lebendigen Glauben an den Herrn
Jesus kommen und heute mit einem brennenden Herzen Missionare unter
den deutschen, den ausländischen Mitbürgern und ihrem Volk
sind.
„Habt ihr auch schon erkannt, dass wir eine Seele haben?“ fragte ein
älterer Sinti die Missionarin, die vor über 50 Jahren zu
den Sinti in Hamburg kam. Ja, wir wollen alle Menschen mit den Augen
Gottes sehen und nicht nur durch die Brille unserer Vorurteile. Denn
auch diese Angehörigen eines ungeliebten Volkes werden von Gott
geliebt und ER will auch sie zu sich ziehen.
Soweit dieses kleine Streiflicht für heute. Wir freuen uns, wenn es
(vielleicht im Sommer) zu einem persönlichen Wiedersehen kommt.
Eure
Ruth und Rudi Pieper
Eine Gemeinde feiert ihren 100. Geburtstag
Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde lädt herzlich zu ihrem Fest ein
Wir feiern als Gemeinde unseren besonderen Geburtstag, nicht weil es
modern ist, sondern weil es um unseren HERRN geht. Es erfüllt
unsere Herzen ihm gegenüber mit Dank, weil der HERR uns als
Gemeinde 100 Jahre bis zur 5. Generation geführt und gesegnet
hat. Geht man in Gedanken zurück bis an die Anfänge, ist
man beschämt über den Glaubensmut der Männer der
ersten Stunde! Der HERR hat ihren schlichten Gehorsam bei aller
menschlichen Unzulänglichkeit gesegnet. Dies spornt uns an!
Unsere gemeinsamen Wurzeln mit Euch verbinden uns bis heute!
Die Veranstaltung verfolgt eine dreifache Zielsetzung:
1. Lob und Dank gegenüber unserem HERRN – es geht um IHN
allein!
2. Rückbesinnung und Standortbe-stimmung für uns, gemäß dem
biblischen Motto „Bis hierher hat der HERR geholfen“
3. Wir sind „in die Welt“, in unser Dorf und in die Umgebung
hineingestellt - sie haben Anspruch darauf, etwas davon zu
erfahren, wer wir sind!
Entsprechend unserer Zielsetzung wird die Feier nicht eine Selbstdarstellung
sein, sondern den Charakter eines Bekenntnisses für Jesus
haben. Höhepunkt wird die Veranstaltung am Samstagabend, 16.
Mai um 19:30 Uhr in der Festhalle sein. Dabei wird der Vortrag von
Hartmut Jaeger „Ohne Werte ist das Leben wertlos“
und ein Film über unsere Geschichte von einem musikalischen
Programm umrahmt werden. Unter dem Thema „Das geistliche Lied“
möchten wir die Entwicklung unseres Liedgutes der vergangenen
100 Jahre darstellen. Die Veranstaltung ist als
Benefizver-anstaltung vorgesehen, was bedeutet, dass sie einem
„guten Zweck“ dient. Den Erlös durch Spenden
verwenden wir für die Mission und einen sozialen Zweck in
unserem Dorf.
Am Festsonntag wird um 14:00 Uhr ein Gästegottesdienst mit Hartmut
Jaeger und anschließendem gemeinsamen Kaffee stattfinden.
Besonderheit ist der Sonntagnachmittag, an dem wir unsere
Gemeinderäume für die Allgemeinheit im Sinne eines „Tages
der offenen Tür“ öffnen.
Wir möchten die Gelegenheit nutzen und Euch als Evangelische
Gemein-schaft zu unserem Fest ganz herzlich einladen.
Mitarbeiterfest
Auch dieses Jahr möchten wir wieder ein Mitarbeiterfest durchführen,
um auf diesem Wege allen Mitarbeitern „Danke“ zu sagen.
Deshalb werden wir uns am 9. Mai ab 15:00 Uhr an der Castellberghütte
bei Achkarren treffen.
Nach verschiedenen gemeinsamen Aktionen werden wir den Nachmittag mit
gemeinsamem Grillen ausklingen lassen.
Gemeinde und Familientag
Nachdem im letzten Jahr der Gemeinde- und Familientag so gut angekommen war,
haben wir gleich für dieses Jahr einen neuen Termin
festgesetzt. Am 21. Juni wollen wir uns mit der ganzen Gemeinde an
der Waldhütte treffen. Ähnlich wie im vergangenen Jahr
beginnen wir den Tag mit einem Gottesdienst, werden zusammen
Mittagessen (Grillen) und am Nachmittag Familienspiele unternehmen.
Als besonderer Gast wird Jos Tromp mit uns den Tag verbringen und
uns die Predigt halten.
Eheseminar
Wir zwei halten zusammen – was unsere Ehe stark macht
Alles beginnt so hoffnungsvoll. Man ist verliebt, die Welt erscheint in
rosarotem
Licht. Dann aber wird vieles, was vorher prickelnd und aufregend
war, normal. Der Traum vom gemeinsamen Leben wird zum Alltag. Viele
Beziehungen werden „alltäglich“, obwohl sie doch
etwas Besonderes sind. Manches Mal werden plötzlich unerfüllte
Wünsche und Sehnsüchte in uns lebendig. Und dann?
Wir lernen in diesem Seminar ein paar grundlegende Gesetzmäßigkeiten
gemeinsamen Lebens kennen. Über Phasen der Ehe sprechen wir
genauso wie über zentrale Lernfelder, häufige
Stolpersteine oder Wünsche und Erwartungen.
Ein Teilnehmerecho:
„Wir hatten unsere Ehe eigentlich schon aufgegeben. Jetzt empfinden wir
wieder neu Liebe füreinander. Vieles ist noch wie früher,
aber es wächst auch etwas, das wir früher nicht mehr für
möglich gehalten hätten.“
Eheleute S.
In unserer Gemeinde findet am Freitag, 26. Juni, ab 20 Uhr und am
Samstag, 27. Juni, ab 10 Uhr ein Eheseminar mit Bernhard Kuhl statt.
Wer noch teilnehmen möchte (nur Paare), sollte sich schnell bei
Karl-Heinz Schneider anmelden.
Tel.: 07663/4709
AdoniaKino
Am 10. Mai werden wir zusammen mit der Ev. Kirchengemeinde eine
Adonia-Informationsveran-staltung
durchführen. Im Gemeindehaus der Ev. Kirche wird ein
Livemitschnitt des Musicals „Der verlorene Sohn“
gezeigt. Diese Veranstaltung richtet sich an alle Fans von Adonia
und an Interessierte, welche die Arbeit von Adonia näher
kennenlernen möchten.
Adonia JuniorCamp
Die Adonia Juniors, das sind die 9-12 jährigen Kids, präsentieren
das neue Adonia Kindermusical „ZACHÄUS“. Die 65
Kinder begeistern durch ihre Fröhlichkeit und durch die
Qualität des Kinderchors.
Der kleine Zöllner Zachäus erfährt, dass Jesus in die
Stadt kommt. Er will ihn auch sehen, doch er ist zu klein. Deshalb
klettert er auf einen Maulbeerbaum. Jesus sieht ihn, bittet ihn vom
Baum herunter und lädt sich gleich selber zum Essen bei ihm
ein. Dabei wird Zachäus von der Ausstrahlung dieses Mannes mehr
als nur beeindruckt. 75 Minuten Musicalerlebnis für die ganze
Familie! Einer dieser Chöre kommt am 8. August in unsere Gegend
nach Sexau. Anna-Lea Bär wirkt in einem anderen Chor mit und
hat am 15. August ihren Auftritt in Rheinfelden. Wir wünschen
ihr eine gute Zeit, gutes Gelingen und Gottes Segen für diesen
Einsatz.
Adonia Megakonzert
500 Teenager auf einer Bühne.
Habt Ihr schon einmal ein Musical mit mehr als 500 Mitwirkenden erlebt?
Diese einmalige Chance bietet sich Euch am 20. Juni 2009, an dem 10
Adonia-Chöre, die im Frühjahr unterwegs wa-ren, das
Musical „DER VERLORENE SOHN“ gemeinsam aufführen.
Eine unglaubliche Wucht, Gänsehaut pur!
Nicht verpassen: Samstag, 20. Juni, 16:00 Uhr, Kongresszentrum Harmonie,
Heilbronn, Eintritt frei - Kollekte erbeten.
Missionsgottesdienst
Ein besonderer Gottesdienst ist für Sonntag, den 28. Juni um 15:00
Uhr geplant. Siegfried Eheler von der Stadtmission Windhoek wird uns
besuchen und die Predigt halten. Wir möchten herzlich zu diesem
spannenden Nachmittag einladen.
Gemeindegebet
Am Dienstag, dem 7. Juli möchten wir die Gelegenheit nutzen, als
Gemeinde besondere Familiensituationen, Gemeindeanlässe, die
Gemeindeleitung und die Missionsarbeit im Gebet vor unseren Gott zu
bringen. Jedes Gemeindeglied ist dazu herzlich eingeladen.
Waldgottesdienst
Am 12. Juli werden wir zusammen mit der Kirchengemeinde den
Gottesdienst am Waldparkplatz feiern. Traditionell schließt
sich daran das gemeinsame Mittagessen mit Grillen an.
Für diese Veranstaltung gibt es am 22. Juni um 20:00 Uhr ein
Vorbereitungstreffen. Wer mithelfen möchte, ist dazu herzlich
eingeladen.
Teenstreet
Die dynamischen, interaktiven und kreativen TeenStreet-Kongresse von OM
haben Tausende von jungen Christen inspiriert und herausgefordert,
eine echte Freundschaft mit Jesus zu leben und ihn in ihrer Welt
widerzuspiegeln. Auch in diesem Jahr werden einige Jugendliche aus
unserer Gemeinde beim Kongress vom 1. bis 8. August in Offenburg
dabei sein.
Geplant: Kinderwoche 2010
Für alle Kinder wird es im nächsten Jahr eine Kinderwoche geben. In
der Zeit vom 8. bis 12. März steht uns ein EC-Team für
diese Veranstaltung zur Seite.
Familienshow mit Daniel Kallauch
Mit einer Familienshow gestaltet Daniel Kallauch den Abschluss der
Kinderwoche. Sie findet am 13. März 2010 in der Festhalle
statt.
Virtueller Rundgang auf St. Chrischona im Internet
Ein Spaziergang auf St. Chrischona bei strahlendem Sonnenschein -
einfach herrlich. Und dabei können Sie bequem vor dem PC sitzen
bleiben. Wie das geht? Ganz einfach: Mit der virtuellen
Tour über den Campus,
einem neuen Angebot auf der Internetseite des Theologischen Seminars St. Chrischona.
Begeben Sie sich auf einen Rundgang über den Berg - vorbei am
Chrischona-Zentrum und Brüderhaus - hinauf zur Kirche, um dort
die herrliche Aussicht zu genießen. An manchen Standorten des
virtuellen Rundgangs erscheint eine Schneeflocke auf dem Bild. Ein
Klick darauf und es ist Winter. Lassen Sie sich überraschen.
Viel Spaß beim Erkunden des Berges.
Aus der Mission

70 Jahre Missionswerk Werner Heukelbach
Es war einmal – so beginnen normalerweise nur Märchen.
Doch die Geschichte von Werner Heukelbach klingt
tatsächlich wie ein Märchen. 1898 wurde er in Wiedenest
geboren. Bereits mit 16 Jahren war Werner Heukelbach Beamter der
Deutschen Reichsbahn und wurde zwei Jahre später Soldat.
Mehrere Monate verbrachte er im Lazarett und warf nach und nach
seinen Kinderglauben über Bord. Nach dem Krieg wurde er zum
Gottesleugner und verbrachte seine Nächte in Kneipen und
Tanzlokalen. Durch einen Kollegen wurde er mit dem Evangelium
konfrontiert und schloss Frieden mit Gott. So begann für ihn
mit 30 Jahren ein neues Leben und Werner Heukelbach erzählte
bei jeder Gelegenheit mit Feuereifer, was er erlebt hatte. Aufgrund
seiner Herzkrankheit wurde er bereits mit 35 Jahren pensioniert und
widmete sich nun ausgiebig seiner neuen Leidenschaft. In den
folgenden Jahren ging Werner Heukelbach von Haus zu Haus und
erzählte den Menschen die gute Nachricht von Jesus Christus.
1937 startete er seine Zeltarbeit, hielt Vorträge in ganz
Deutschland und sein Motto „Gerade du brauchst Jesus!“
verbreitete sich über Deutschland. Im Dritten Reich
erhielt er absolutes Redeverbot und so verbreitete er die gute
Nachricht per Handzettel. Millionen Schriften fanden den Weg in die
Häuser der Menschen. Nach dem 2. Weltkrieg
verstärkte Werner Heukelbach seine Bemühungen noch, wobei
er oft ungewöhnliche Wege ging. So schaltete er in mehr als 25
Millionen Zeitungen eine Anzeige mit dem Hinweis „Gerade du
brauchst Jesus!“, verbreitete übers Radio die gute
Nachricht von Jesus Christus, richtete in über 50 Städten
eine Telefon-Hotline mit Andachten ein und ließ sogar
Flugzeuge einen Banner hinter sich herziehen mit dem Slogan „Gerade
du brauchst Jesus!“. Mitte der 60er Jahre war sein
Missionswerk das größte Literatur-Missionswerk Europas.
1968 starb Werner Heukelbach, doch seine Arbeit wird bis heute in
seinem Sinne weitergeführt. Heute steht Rudi Joas an der Spitze
dieses großen Missionswerks. Das Ziel hat sich nicht verändert
– die gute Nachricht von Jesus Christus soll hinausgetragen
werden in alle Welt.
Aus: 70 Jahre Werner Heukelbach |
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