Logo Impuls vom 17.04.1998



Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. (Johannes 3,17)

Wäre ich an Gottes Stelle, ich hätte die Flinte schon lange ins Korn geworfen. Bei den Menschen, die seine gute Schöpfung, die Wälder, Meere, Tiere und Mitmenschen unbarmherzig ausrotten. Ich hätte mir, wäre ich Gott, andere Menschen gesucht, eine andere Erde. Und wenn ich mich denn schon mal höchstpersönlich aufgemacht hatte zu den Menschen, dann hätte ich ihnen gehörig die Leviten gelesen. Irgendwann muß Schluß sein. Irgendwann reißt einem der Geduldsfaden. Doch ich bin nicht wie Gott - zum Glück. Gott schickt seinen Sohn, und den läßt er ausrichten: "Laßt uns neu miteinander anfangen. Gott will euch vergeben. Es kann alles gut werden." Jesus, das ist Gottes Versöhnungsangebot. Jesus, das ist Rettung, nicht Gericht. Davon spricht das ganze Neue Testament.

Uli Limpf

Erschienen am 17.04.1998