Impuls vom 15.05.1998


  | Vergeßt nicht, daß Christus selbst uns aufgetragen hat: Wer Gott liebt, der muß auch seinen Bruder lieben. (1. Johannes 4,21)
Nichts kann so beglückend, aber auch nichts so schwierig sein, wie zwischenmenschliche Beziehungen. Kein Patentrezept aber Appetit auf gute Beziehungen macht der folgende Vorschlag: Man nehme 400 gr Wertachtung und schütte 3 dl Hoffnung und Glauben an jemandes Möglichkeiten hinein. Man streue eine starke Prise Aufmerksamke, gepaart mit Augenkontakt darüber, nehme einen Suppenlöffel voll Toleranz, um die andere Person so gelten zu lassen, wie sie ist. Man addiere einen Teelöffel voll Vergebung, um Rückschläge zu verkraften und lasse das Ganze unter möglichst viel Geduld in der Schüssel der Liebe aufgehen.
Uli Limpf
Erschienen am 15.05.1998
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