Logo Impuls vom 19.02.1999



Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühme sich nicht seiner Stärke. Sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, daß er klug sei und mich kenne, daß ich der HERR bin. (Jeremia 9,22-23)

Die Zeitschrift "Psychologie heute" veröffentlichte in einer ihrer letzten Ausgabe folgenden Beitrag:

"Im letzten Jahrzehnt wurde soviel Wissen produziert und gespeichert wie in 2500 Jahren zuvor. Theoretisch könnten wir die bestinformierten Menschen in der Geschichte sein. Doch wir sind es nicht. Statt klüger werden wir immer verwirrter."

Diese Zahl hat mich beeindruckt. Wie rasant verändert sich doch unsere Welt. Auch der Eindruck, daß wir verwirrter statt klüger werden, scheint mir richtig zu sein. Was vor wenigen Jahren wissenschaftlich bewiesen war, z.B. daß zuviel Butter ungesund ist, wurde in der Zwischenzeit bereits widerlegt. Was stimmt denn eigentlich und was gilt noch im Wirrwarr der Stimmen und des Wissens unserer Zeit?

Die Bibel sagt, daß es bleibende Weisheit und Klugheit ist Gott, den Herrn zu kennen. Diese Botschaft hat der Prophet Jeremia schon vor 2500 Jahren gewußt und es scheint mir so, daß sie auch heute noch Gültigkeit hat.

Uli Limpf

Erschienen am 19.02.1999