Logo Impuls vom 05.09.2008



Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott. Werner Heisenberg

Die Ferien sind zuende Jetzt geht es wieder an die Arbeit und in die Schule, und damit vielfach in eine, von Forschung und Wissenschaft geprägte technische Welt, auf deren Grund ein großer Teil unseres Wohlstandes aufgebaut ist. Wie wissenschaftsgläubig sind wir? Gibt es auch andere Dimensionen als die rein messtechnisch erfassbaren? Ja können wir überhaupt so viele Daten sammeln und korrekt verarbeiten, damit alles erklärbar wird. 40% der Forscher glauben an einen persönlichen Gott, offensichtlich sind Naturwissenschaftler viel gläubiger als die Gesellschaft im Allgemeinen. So sagte der französische Philosoph in einem Interview mit dem Spiegel: „Wer nicht besonders viel weiß, ist oft überzeugt, dass die Wissenschaft die Religion widerlegt. Wer hingegen wirklich viel weiß, der sieht, dass er sich mit jedem weiteren Schritt einer Konzeption nähert, die der der Religion entspricht.“
Wissenschaft und Glaube müssen sich nicht widersprechen. Sie sind in Wirklichkeit zwei unterschiedliche Wege um an den Grund des Bechers zu gelangen. Christen wissen nicht nur aus philosophischen Überlegungen dass Gott existiert, sie leben und reden täglich mit ihm weil, Gott zwar nicht messbar aber erfahrbar ist.

Erschienen am 05.09.2008