Logo Impuls vom 04.04.2008



Niemand ist so taub wie der, der nicht hören will. C.H. Spurgeon

Der hört auch nur was er will“- sagen wir, wenn ein Mensch geflissentlich überhört, was eigentlich für seine Ohren bestimmt ist, ihm in der Konsequenz aber ein bestimmtes, für ihn ungewünschtes, Handeln abverlangt. Eine Art der selektiven Wahrnehmung, die uns erlaubt zu tun was wir wollen, uns also einer Fremdbestimmung zu entziehen. Wir wollen ja gerne das tun, was unserem Willen entspricht oder zumindest, was uns einen Vorteil bringt. Das ist nur natürlich. Kann es aber sein, dass wir uns manches nur nicht vorstellen können, und wir deshalb eine ablehnende Haltung einnehmen?
Charles Haddon Spurgeon hat als englischer Baptistenpastor tausende Menschen zum ewigen Heil in Christus geführt. Innerhalb weniger Jahre seines Wirkens, wuchs die Zahl seiner Gottesdienstbesucher auf mehrere Tausend an. Seine Predigten fanden auf der ganzen Welt ihre Verbreitung. Aber auch er hat die Erfahrung gemacht, dass es Menschen gibt, die einfach nicht hören wollen. Gott drängt sich keinem auf, aber sein Angebot soll jedem bekannt sein. Es ist natürlich schon eine Herausforderung, sich mal auf den Weg in eine der christlichen Gemeinden in Eichstetten zu machen um eine Vorstellung von dem zu bekommen, was Gott unserem Leben anbietet. Aber wir Eichstetter scheuen ja Herausforderungen nicht - oder?

Erschienen am 04.04.2008