Impuls vom 16.04.1999


  | Euer Wandel sei ohne Geiz; lasset euch genügen an dem, was da ist. Denn Gott hat gesagt: Ich will dich nicht verlassen noch versäumen! (Hebräer 13,5)
Nach einem Missionsfest ist der Pfarrer bei einer Landwirtsfamilie eingeladen. Nach dem Essen nimmt die Frau den Pfarrer zur Seite, gibt ihm 100 Mark für die Mission und sagt dazu: "Lassen Sie es meinen Mann nicht wissen. Er ist ein bißchen geizig!" Als später der Mann dem Pfarrer das Vieh und die Anlagen zeigt, gibt er ihm 100 Mark für die Mission und meint: "sagen sie es nicht meiner Frau. Sie ist ein bißchen geizig!" so ein bißchen Geiz mag noch gehen, aber in seiner wirklichen Form ist der Geiz ein Grundübel des Lebens. Geiz will das behalten, was man mit anderen zur Vermehrung des Lebens teilen könnte. Eng verwandt damit ist der Neid, der das besitzen möchte, was andere empfangen haben. Vor diesen beiden schlimmen Brüdern muß man sich hüten. Sie zerstören viel und richten großen Schaden an.
Uli Limpf
Erschienen am 16.04.1999
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