Impuls vom 16.01.2009


  | Sei ein Mensch, der einen Halt hat und nicht nur Haltung bewahrt. Jürgen Werth
Wir geben uns oft viel Mühe vor anderen Menschen einen guten Eindruck zu erwecken. Wir wollen ja nicht schwach sein. Es ist uns peinlich, wenn wir aus der Fassung geraten. Es fällt uns schwer zuzugeben, wenn wir einen Fehler gemacht haben. Vielfach versuchen wir den Eindruck zu erwecken, dass bei uns alles in Ordnung ist.
Haltung bewahren! – gelingt uns das? – hilft uns das weiter?
Sei ein Mensch, der einen Halt hat! Was ist damit gemeint?
In einem Psalm (73,23) steht: „Dennoch bleibe ich stets an Dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand.“ Der Beter dieses Psalmes hatte viele Fragen in Bezug auf sein Leben und das Umfeld, in dem er lebte. Er spricht offen über seine Ängste und Fragen, die ihn umtreiben. Er wird alleine nicht damit fertig. Und er kommt zu dem guten Entschluss: Ich halte mich an Gott; denn ER hält mich. Das gibt auch mir Halt und Geborgenheit, Mut und Zuversicht für mein Leben. In aller Unsicherheit, mit der das neue Jahr begonnen hat ist das ein starker Halt für mich. Jeder Mensch kann sich in jeder Situation Gott anvertrauen und die Erfahrung machen: ER hält, was er verspricht.
Erschienen am 16.01.2009
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