Impuls vom 27.03.2009


  | „Wer nicht betet, beraubt sich selbst der Hilfe Gottes.“ E. McKendree Bounds
Viele Menschen beten. Gehören Sie auch dazu? Besonders in kritischen Situationen ist es oft wie ein Reflex, dass man sich bewusst oder unbewusst an Gott wendet. Vielleicht mit einem „Gott sei Dank!“ oder auch mit einem Hilferuf: „O Gott hilf mir doch!“. In notvollen Erfahrungen, wie nach dem Amoklauf in Winnenden, suchen wir Trost und Hilfe bei Gott.
Beten ist aber noch mehr. Beten kann zu einem vertrauten Umgang mit Gott führen. Jesus Christus hat einmal gesagt: „Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er es euch geben. Bittet, so werdet ihr nehmen, dass eure Freude vollkommen sei. Denn er selbst der Vater hat euch lieb, weil ihr mich liebt und an mich glaubt.“ Das bedeutet nicht, dass Gott alle unsere Wünsche erfüllt. Aber wir dürfen alles, was unser Leben betrifft, vertrauensvoll Gott anvertrauen und damit rechnen, dass er der Schöpfer Himmels und der Erde auch unsere ganz persönlichen Angelegenheiten zu seinen Anliegen macht und für uns sorgt.
In Psalm 13 hat David gesagt: „Ich traue darauf, dass du so gnädig bist; mein Herz freut sich, dass so gerne hilfst. Ich will dem Herrn singen, dass er so wohl an mir tut.“
Erschienen am 27.03.2009
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