Logo Impuls vom 17.04.2009



Denn eine Schwalbe macht noch keinen Frühling und auch keinen Tag; ebenso macht auch ein einziger Tag oder eine kurze Zeit niemanden gesegnet oder glücklich! Aristoteles

War da nicht erst kürzlich Ostern? Schon eine Woche später ist die Erinnerung an das Auferstehungsfest fast wieder verflogen über all den anderen Ereignissen, die so eine Woche unseres Alltags oder auch eine Ferienwoche füllen. Was war nochmal der Inhalt des Osterfestes, was waren die Gedanken der Predigt, die ich hörte? Hat die Botschaft von Ostern Eingang in mein alltägliches Leben gefunden? Wie oft haken wir ein Fest nach dem anderen ab und überlassen uns jeweils wieder dem Getriebe des Alltags ohne dass die Botschaft unser Leben verändert, verbessert, gesegnet und glücklich macht. „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ - heißt das Sprichwort, das aus dem obigen Spruch von Aristoteles geformt wurde. Segen und Glück ergeben sich nicht aus dem Absolvieren von einzelnen christlichen Festtagen im Jahreslauf. Segen und Glück ergeben sich aus der Verinnerlichung der Botschaft Gottes, die in diesen Festen ihren Ausdruck findet. Ostern steht für den Sieg über die Macht des Bösen, die die Menschen in ihrem Bann hält. Jesus schenkt Befreiung wo schlechte Gedanken und böse Taten unser Leben nicht zur Ruhe kommen lassen. Jesus schenkt ewiges Leben, wo ewiges Getrenntsein von Gott das Schlussergebnis eines Lebens ohne Gott markiert. Wenden wir uns täglich an Jesus, dass die Kraft des Auferstandenen unser Alltagsleben durchdringt und Segen und Glück nachhaltig werden.

Erschienen am 17.04.2009