Impuls vom 19.06.2009


  | Auch in den unbedeutenden Dingen des Lebens steht uns die unendliche Fülle der Liebe und der Kraft Gottes zur Verfügung. Corrie ten Boom
Wie erleben Sie ihren Alltag? Vieles wird sich jeden Tag mehr oder weniger gleichbleibend wiederholen. Aufstehen, frühstücken, sich zur Arbeitsstelle begeben, seinen Job machen, nach Feierabend noch ein wenig Familie erleben, Fernsehprogramm, Schlafen gehen, aufstehen … Für die meisten Menschen ist das nichts besonderes und sie bewältigen den Alltag ohne größere Probleme und ohne Gottes Hilfe.
Üblicherweise fragt man erst nach Gottes Hilfe, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Ein plötzlicher Trauerfall oder eine besorgniserregende Diagnose können Anlass sein, bei Gott Hilfe zu suchen. Manche Menschen machen aber dann die Erfahrung, dass sie gar keine Beziehung zu Gott haben und es ihnen schwer fällt, von einem Gott, den sie sonst ignoriert haben, auf einmal persönliche Hilfe zu erwarten und zu erbitten.
Ich erlebe es als ein großes Vorrecht, nicht nur für die außergewöhnlichen Dinge meines Lebens, sondern auch für die kleinen unscheinbaren Dinge Gottes Hilfe und Kraft zu erbitten. Ich kann ihn bitten für seinen Schutz auf der Fahrt, um die richtigen Worte bei dem bevorstehenden Gespräch, um gutes Gelingen bei meiner täglichen Arbeit und vieles mehr.
Der Glaube an Gott durch Jesus Christus ist alltagstauglich, weil uns Jesus ermöglicht, alles mit ihm zu erleben – die unbedeutenden und die außergewöhnlichen Dinge unseres Lebens. Wer Jesus im Alltag vertrauen lernt, für den ist es keine Frage, IHM in allem das Vertrauen zu schenken. Das gibt Zuversicht und Hoffnung in den Krisen des Lebens.
Erschienen am 19.06.2009
|
|