Logo Impuls vom 17.07.2009



Freude ist nicht die Abwesenheit von Schmerz, sondern die Gegenwart Gottes. Teilhard de Chardin

„Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich euch, freuet euch!“ schreibt Paulus der Gemeinde in Philippi im ersten Jahrhundert nach Christi Geburt. Wenn Paulus die Menschen auffordert sich in allen Wegen zu freuen, dann hat er vielleicht vergessen, dass es nicht nur schöne Wege gibt. Manche unserer Wege sind nicht gerade angetan, unsere Freude hervorzurufen. Der Grund der Freude soll allerdings auch nicht unser Weg sein, sondern Gott, in dem wir uns freuen können. Aus welchem Grunde sollten wir uns in Gott freuen? Menschen freuen sich normalerweise an Dingen, die ihnen gut tun, die Sorgen vergessen lassen, die angenehm sind, die sie als schön empfinden, die Hoffnung signalisieren, die das Leben leichter machen u.v.m.
Wenn man mal genau darüber nachdenkt, finden wir in Gott genau diese Dinge, nur auf einem viel höheren und unvergänglichen Niveau. Gott tröstet, er schafft schöne Dinge, er ist Ansprechpartner in Zeiten der Not und der Freude, er redet Worte der Liebe und der Hoffnung, er schafft ewiges Heil, er gibt Zukunftsperspektive und Kraft die Gegenwart zu meistern.
Aus diesem Grunde ist Freude nicht von angenehmen Wegen abhängig, sondern von Gottes Wegbegleitung.

Erschienen am 17.07.2009