Impuls vom 24.07.2009


  | Glaube ist eine lebendige verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade. Martin Luther
In unserem Sprachgebrauch haben wir das Wort „glauben“ entleert. Es steht oft für: „ich vermute …, ich nehme an …, ich weiß es nicht genau“. Entsprechend wird auch der Glaube an Gott bzw. an Jesus Christus als eine fragwürdige Angelegenheit betrachtet. Aber der Glaube will zu einer festen Gewissheit in unserem Leben werden. Der Glaube ist ein tragendes Fundament unseres Lebens.
„Glauben“ bedeutet nicht nur, etwas für wahr halten, sondern das Wort betont das Vertrauen, das ein Mensch Gott gegenüber ausspricht und einnimmt. Gott macht uns Mut, dass wir uns auf das, was er in seinem Wort - in der Bibel - gesagt hat, verlassen können.
Das Zitat von Martin Luther will unterstreichen, dass der Glaube nicht ein theoretisches Gedankengebäude ist, sondern eine persönliche Beziehung zu Gott, die lebendig gestaltet und immer wieder erneuert werden soll. Vor allem soll diese Beziehung von einem mutigen Vertrauen in Gottes Gnade geprägt sein. D.h. wer an Jesus Christus glaubt, kann sich darauf verlassen, dass ihm Gott nicht so begegnet, wie er es verdient hat aufgrund seiner Schuld und Sünde, sondern so wie es Gott in seinem Wort verspricht: „Sie werden ohne Verdienst gerechtfertigt durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus geschehen ist.“ (Römer 3,24) Dieser Glaube entlastet und erfüllt unser Leben mit Frieden.
Erschienen am 24.07.2009
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