Impuls vom 25.09.2009


  | Es gibt Augenblicke in unserem Leben, die endgültig sind, und wer bestimmte Entscheidungen immer wieder aufschiebt, für den kann es eines Tages unerbittlich heißen: zu spät! Eugen Drewermann
Am Wahlsonntag ist unsere Entscheidung gefragt. Jeder einzelne von uns Deutschen entscheidet darüber wer ihn in Zukunft regieren wird. Diese Entscheidung ist allerdings eine demokratische Entscheidung. Das heißt, es ist nicht sicher, dass die Mehrheit der Menschen sich so entscheidet wie ich es tue. Somit kann es sein, dass meine Wahlentscheidung nicht das erhoffte Ergebnis erzielt. Die meisten Entscheidungen treffen wir allerdings für uns persönlich. Wir geben damit unserem Leben eine Richtung und haben bestimmte Ziele vor Augen. Manchmal ist es schwer sich zu entscheiden, weil man Sorge hat, dass sich hinterher herausstellen könnte, dass der andere Weg der bessere gewesen wäre. Auch der Zeitpunkt, an dem wir eine Entscheidung treffen können steht uns nicht beliebig lange zur Verfügung. Ich weiß nun nicht, um welche Entscheidung es Eugen Drewermann in dem Zitat aus einer seiner Predigten gegangen ist, mir wurde jedenfalls wieder mal bewusst, dass Entscheidung gefragt ist. Ganz besonders die Entscheidung die ich in Bezug auf Gott zu treffen habe. Die Entscheidung für Gott als höchste Instanz für mein Leben und die Entscheidung für die Vergebung meiner Schuld durch Jesus Christus ist keine demokratische Entscheidung. Es geht hier ganz klar nur um mich persönlich. Gott erkennt hier die Hoheit eines jeden Individuums an. Er sucht die Herzensentscheidung jedes einzelnen Menschen für ihn und spricht in Jesus die Vergebung der Lebensschuld zu, wie groß diese auch immer sein mag. Der Zeitpunkt für diese Entscheidung ist vielleicht gerade jetzt. Jedenfalls wird es auch hier ein „zu spät“ geben. „Es gibt Augenblicke in unserem Leben die endgültig sind.“ Schieben Sie Ihre Entscheidung für Jesus nicht auf die lange Bank, keiner von uns weiß, wie lang die Bank ist!
Erschienen am 25.09.2009
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