Logo Impuls vom 23.10.2009



Gott, deine Stimme ist leise geworden – zu leise für den Donner unserer Zeit. Wir können dich nicht mehr hören. Wolfgang Borchert

Als ich dieses Zitat gelesen habe, hat es mich sehr getroffen. Ist es nicht tatsächlich so? Wir sind so in Beschlag genommen mit Aktivitäten dass es keine Ruhe mehr gibt, sich auf die leise Stimme Gottes zu konzentrieren. Auch in der christlichen Gemeinde ist so viel los, dass die Stille sehr rar geworden ist. Wir finden kaum Gelegenheit uns auf Gottes Reden für den Alltag konzentrieren zu können.
Wie gebraucht Gott eigentlich seine Stimme?
Die Bibel ist die wichtigste Offenbarung von Gottes Stimme. Sie spricht von seinem Wesen und dem, was er grundsätzlich für die Menschen für gut hält. Sich an dem hier offenbarten Wort von Gott zu orientieren ist die Grundlage des Hörens auf Gott. Um dieses Gotteswort zu verstehen, brauchen wir Menschen allerdings die Hilfe des Heiligen Geistes, damit wir die Aussagen der Bibel gewinnbringend verstehen können. Der Heilige Geist ist ein Teil von Gott, der in den Menschen wirkt, die nach ihm fragen. Er ist es auch, der in den verschiedensten Situationen unseres Lebens zu unserem Herzen spricht. Selten tut er dies aber in übertönender Weise, sodass wirschon Räume der Stille brauchen um auf Gott zu hören. Wir sollten uns im Getriebe dieser Welt Zeiten der Stille nicht nehmen lassen. Die ursprünglich stillere Jahreszeit bricht jetzt an. Am Sonntag haben wir wieder Winterzeit. Wir möchten die zur Stille ermutigen, die Gottes Stimme gerne hören wollen.


Erschienen am 23.10.2009