Impuls vom 20.11.2009


  | Wasser oder Bier trinken ist ein Mittel gegen den Durst, ein Stück Brot vertreibt den Hunger, Christus ist ein Mittel gegen den Tod. Martin Luther
Keine Frage! In aller Regel werden wir unsere Existenz auf dieser Erde mit dem Tod beenden. Der Tod ist in vielfältiger Weise präsent und fordert seinen Tribut auf unterschiedlichste Weise. Das Leben wehrt sich gegen den Tod und kann ihm doch letztlich nicht entrinnen. Wir Menschen haben im Kampf gegen den Tod schon viel erreicht. Neulich las ich in der Zeitung eine Meldung, dass die Ursache für das Altern der Zellen entdeckt wurde. Es könnte irgendwann möglich sein das Altern zu verhindern. Eine Horrorvorstellung, wie ich finde. Dennoch, wir alle sind froh um Medikamente und medizinische Behandlungen, die uns neben körperlichen Erleichterungen auch ermöglichen, ein paar Jahre länger leben zu können. Weil aber das physische Leben nur einen kleinen Teil unserer Existenz abbildet, gilt es, das Augenmerk auf unsere Seele zu richten. Wenn die Seele in diesem Leben getrennt von Gott gelebt hat, wird sie auch nach unserem Ableben getrennt von Gott existieren. Dies bezeichnet die Bibel als den ewigen Tod. Martin Luther hat ganz pragmatisch formuliert wie das zu verhindern ist. Christus ist das Mittel gegen diesen ewigen Tod. Und er verhindert ihn dauerhaft, weil er die Ursache des Todes beseitigt. Ja es heißt in der Bibel sogar, dass der Tod nicht mehr sein wird. Dies ist dann, im Gegensatz zum Erfolg unserer menschlichen Bemühungen, keine Horrorvorstellung. Der Ewigkeitssonntag fordert uns auf, unserer Toten zu gedenken. Ebenso wichtig, ja vielleicht noch wichtiger ist es, unseres Todes zu gedenken. Durch Christus wird die Seele zu ewigem Leben bei Gott geführt.
Erschienen am 20.11.2009
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