Impuls vom 29.01.2010


  | Erst als ich Gott wirklich suchen wollte, wurde die Stille für mich interessant. (Ulrich Eggers)
Wir befinden uns im „Jahr der Stille“. Ob wir das merken oder schon gemerkt haben?
Wahrscheinlich fliegt das Jahr an uns vorüber, wie die vergangenen Jahre auch, wenn wir uns nicht bewusst Zeit für die Stille reservieren. Aber was macht man in der Stille? Schon diese Frage kann zum falschen Ansatz führen. Es geht nicht um ein neues Programm, die Stille zu gestalten, um Aufgaben zu erfüllen, wo wir am Anfang schon wissen, was am Ende dabei rauskommen soll.
Ich wünsche Ihnen und mir Zeiten der Stille, um Gott zu begegnen. Stunden, die wir im Hören auf IHN verbringen. Zeiten in denen wir die Bibel zur Hand nehmen und mit der Bereitschaft lesen, Neues zu entdecken. Augenblicke der Stille im Gebet vor dem lebendigen Gott, wo wir nicht nur unsere Sorgen los werden wollen, sondern auch fragend hören, was ER mir wohl sagen möchte.
Er ist unser Schöpfer und durch den Glauben an Jesus Christus wird dieser ewige allmächtige Gott unser Vater. Und es wird für uns interessant und wertvoll, wenn wir Zeit mit ihm verbringen. Zeit, die nicht durch andere gestört wird. Zeit, in der wir Orientierung und Wegweisung von dem empfangen, der das Ziel unseres Lebens und auch den nächsten Schritt kennt. Er gibt uns die Chance, die Welt aus seinem Blickwinkel zu sehen. „In der Stille angekommen, werd ich ruhig zum Gebet. Große Worte sind nicht nötig, denn Gott weiß ja, wie´s mir geht. In der Stille angekommen, nehm ich dankbar, was er gibt. Ich darf zu ihm Vater sagen, weil er mich unendlich liebt.“ (Christoph Zehendner)
Erschienen am 29.01.2010
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