Logo Impuls vom 09.04.2010



Wenn aber gepredigt wird, dass Christus aus den Toten auferweckt sei, wie sagen einige unter euch, dass es keine Auferstehung der Toten gäbe? (Paulus in 1. Kor. 15, 12)

Letzten Sonntag feierten wir Ostern und damit die Auferstehung von Jesus, dem Sohn Gottes. Nicht mehr für alle unsere Zeitgenossen ist die Auferstehung Jesu allerdings eine ernstzunehmende Option. Sie können sich das nicht vorstellen und verweisen es womöglich als wissenschaftlich nicht erklärbar in den Bereich der Legenden. Damit sind sie durchaus nicht alleine, denn es gab schon immer den Versuch, die wichtigste Wahrheit, die Christen im Laufe eines Kirchenjahres feiern, in Zweifel zu ziehen und auf verschiedenste Weise wegzuerklären. Angefangen von den jüdischen Mächtigen der damaligen Zeit, die per Komplott die Auferstehung vertuschen wollten, über die verschiedensten Relativierungsversuche mancher Kirchengelehrten bis zur atheistischen Einstellung, die sich gar nicht damit befassen will, weil es ja sowieso keinen Gott gibt.
Die Bibel ist in ihrer Aussage klar und vertrauenswürdig. Einige Punkte hierfür:
1.Sie berichtet zum Beispiel, dass das leere Grab von Frauen zuerst entdeckt und bezeugt wurde. Da Frauen in der damaligen jüdischen Tradition keine relevanten Zeugenaussagen machen konnten, ist dies schon ein wichtiger Grund dafür, dass der Auferstehungsbericht echt ist. Wenn die Anhänger Jesu eine erfundene Geschichte glaubhaft hätten machen wollen, hätten sie als erste Zeugen Männer genannt.
2.Die Grabwachen sagten gegen Bestechungsgeld aus, dass der Leichnam Jesu von den Jüngern gestohlen wurde, während sie schliefen. Mit dieser Aussage wollten die jüdischen Führer die Auferstehung in der öffentlichen Meinung vertuschen. Wie aber konnten die Grabwachen wissen, wer den Leichnam gestohlen haben sollte, wenn sie schliefen?
3.Nach dem Zeugnis des neuen Testamentes erschien Jesus nach seiner Auferstehung mehreren Menschen zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten. Einmal sogar mehr als 500 Menschen auf einmal. Dass alle diese Menschen Halluzinationen oder Massenpsychosen zum Opfer fielen, ist relativ unwahrscheinlich.
4.Die Jünger Jesu, die später auch Apostel genannt wurden, haben für die Botschaft von der Auferstehung grausamste Verfolgungen, Folterungen und Tod auf sich genommen (außerbiblische Quellen). Höchst unwahrscheinlich, dass sie dies für eine erfundene Lüge getan hätten.
Der Frankfurter jüdische Theologe Pinchhas Lapide (gest. 1997) sagte, dass das Christentum schwerlich auch nur bis ins zweite Jahrhundert überdauert hätte, wäre die Auferstehung nicht wirklich geschehen.

Paulus meint dasselbe:
Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden. (1. Kor 15, 17)
Gründe genug, die Auferstehung von Jesus zu bekennen und in Anspruch zu nehmen.

Erschienen am 09.04.2010