Logo Impuls vom 30.04.2010



Es gibt zwei Arten, Gutes zu tun: geben und vergeben. (Augustinus 354 – 430 n.Chr.)

Viele Menschen sind bereit zu geben. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Geld gespendet wird, wenn irgendwo durch Naturkatastrophen Menschen in Not geraten sind. Wenn unser Herz berührt wird, durch Bilder oder Berichte, dann tut sich oft auch die Hand auf, um aus dem Überfluss zu geben, weiterzugeben, damit Not gelindert und Menschen geholfen werden kann. Vieles in unserer Welt würde nicht funktionieren, wenn nicht viele durch ihre Gaben Gutes tun würden, im Kleinen wie im Großen.
Die zweite Art Gutes zu tun, wird selten in irgendeiner Weise publik gemacht.
Vergeben - darüber kann man kaum etwas in der Zeitung lesen. Und doch ist diese Art Gutes zu tun, für uns alle so notwendig. Zum einen brauchen wir selbst die Vergebung unserer Schuld von Gott. Zum anderen sind wir untereinander auf die gegenseitige Vergebung angewiesen. Haben Sie schon einmal erlebt, dass Ihnen jemand gesagt hat: „Ich vergebe Dir!“ ? Ich hoffe es sehr. Können Sie sich daran erinnern, wie gut es Ihnen getan hat? Viele Menschen würden aufblühen und könnten aufatmen, wenn Vergebung untereinander geschehen würde. Es ist wohl einfacher Geld zu geben, als einem Menschen zu vergeben. Aber Jesus Christus will denen, die seine Vergebung erfahren haben, Kraft und Mut schenken, auch anderen zu vergeben. Vielleicht kommen Sie in eine Situation, wo Sie die Bitte aussprechen sollten: „Bitte, vergib mir!“ Oder Sie haben Gelegenheit einem Menschen zu sagen: „Ich vergebe Dir!“ Solche Erfahrungen wünsche ich Ihnen, denn da kommt Freude auf und es kehrt Friede ein.
Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern,
wie auch Gott euch vergeben hat in Christus. (Epheser 4,32)

Erschienen am 30.04.2010