Impuls vom 07.05.2010


  | Jauchzet dem HERRN, alle Welt!
Dienet dem HERRN mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!
Erkennet, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, / zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen!
Denn der HERR ist freundlich, / und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für. (Psalm 100)
Die Psalmen sind Dichtungen von gottgläubigen Männern zur Zeit des alten Testamentes. Insbesondere König David von Israel hat viele Psalmen gedichtet. Sie sind Ausdruck seines Lebens mit Gott und seines Erlebens in seiner Zeit. Wenn man die Entstehungszeit nicht beachtet, sind deshalb einige Psalmen auch schwierig zu verstehen. Der oben zitierte 100ste Psalm allerdings ist leicht verständlich. Er bringt zum Ausdruck, dass wir Grund genug haben Gott als unseren Schöpfer zu verehren. Dabei denkt David insbesondere an die Gottesdienste im Tempel von Jerusalem, wo man sich in dessen Vorhöfen versammelte. Auch zeigt er uns am zeitgenössischen Beispiel der Schafherde und des Hirten, wie Gott für uns sorgt. Er richtet den Appell an alle Welt, Gott zu dienen, ihn zu ehren und das Tor zu seinem Gottesdienst zu durchschreiten. Gott hat uns Menschen als die Schafe seiner Weide erwählt. Unser Part ist es nun zu seinen Toren einzugehen.
Gott loben, das ist unser Amt! Diese Zeile aus einem Kirchenlied stand vor 25 Jahren über dem 50jährigen Jubiläum des Posaunenchores. Zum 75 jährigen ist es einfach ein Wort: „Halleluja“. Das ist der alte Lobruf, mit dem die Juden und jede christliche Kirche in ihrer jeweiligen Liturgie Gott verehrt. Es setzt sich zusammen aus dem hebräischen „halal“ welches ein lobpreisendes Ausrufen meint und dem „jah“, der hebräischen Kurzform des Gottesnamens. So möchte auch der Posaunenchor Gottes Lob ausrufen und lädt alle ein, darin mitzutun.
Erschienen am 07.05.2010
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