Impuls vom 30.07.2010


  | Das Auge sieht Gott nicht selten nur durch die Brille der Tränen. (Gilbert Keith Chesterton)
Krankheit, Leid und Not möchten wir gerne ganz aus unserem Leben verbannen. Sie gehören nicht zu dem, was Menschen sich für ihr Leben wünschen, weil sie Pläne zunichte machen, Macht einschränken, Freiheit nehmen. Manch einer hat allerdings erlebt, was Chesterton, der englische Krimiautor, in seinem obigen Zitat formulierte. Oftmals werden wir erst durch leidvolle Erfahrungen bereit, Gott zu suchen und ihn zu erkennen. Die Bibel berichtet uns von vielen Kranken, die Jesus begegneten und ihn als ihren Retter erkannten. Wären sie gesund gewesen, hätten sie möglicherweise nie den Kontakt zu ihm gesucht. Bei allem berechtigten Streben nach Glück und Gesundheit ist es gut, Zeiten der Tränen als Chance zu begreifen um Gott zu suchen. Er will sich von uns finden lassen, das hat er zugesagt. Suchet, so werdet ihr finden, klopft an, so wird euch aufgetan! So sagte Jesus. Wir wünschen den Kranken und Leidgeprüften in unserem Dorf diesen erkennenden Blick auf Gott und natürlich auch die ersehnte Erleichterung.
Erschienen am 30.07.2010
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