Impuls vom 17.09.2010


  | Vor allem sei du ihnen in jeder Hinsicht ein gutes Vorbild. (Titus 2,7a)
Was Eltern nicht möglich ist
Eltern sind für ihre Kinder in allem Vorbilder – sei es, wie sie reden, miteinander umgehen und wie sie arbeiten, ja in ihrer ganzen Lebensgestaltung – auch in der Art und Weise, wie sie ihren Glauben praktizieren.
Es ist Eltern nicht möglich nicht Vorbilder zu sein.
Da Kinder ihre Eltern beobachten und oft auch nachahmen, ist das Verhalten von Vater und Mutter von entscheidender Bedeutung. Es ist sicher gut, im Bereich der Erziehung gute Ratschläge zu berücksichtigen. Doch nichts ersetzt das vorbildliche Verhalten. Damit Eltern ein vorbildliches Leben führen können, brauchen sie die Hilfe Jesu Christi, um die sie immer wieder bitten sollten. In einem vorbildlichen Leben wird aber auch trotzdem Versagen sichtbar. Auf Christus ausgerichtete Eltern versuchen, Fehler nicht zu vertuschen, sondern zu ihnen zu stehen. Zunächst bekennen sie Jesus ihr Versagen und nehmen dankend die Vergebung an. Anschließend bereinigen sie aber auch das, was sie falsch gemacht haben, noch im zwischenmenschlichen Bereich. Sind sie an einem Kind schuldig geworden, weil sie es angeschrien haben, entschuldigen sie sich bei ihm. Haben sie sich vor den Kindern mit dem Ehepartner gestritten, entschuldigen sie sich bei den Kindern gemeinsam dafür. Kinder von vorbildlich lebenden Eltern sind bereit, sich dem Glauben ihrer Eltern, in dem ja ihr ganzes Verhalten verwurzelt ist, zu öffnen.
IDEA–Spektrum Nr. 28/29 „Die kleine Kanzel“ von Dr. Armin Mauerhofer
Erschienen am 17.09.2010
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