Logo Impuls vom 27.08.1999



Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! (Offenbarung 21,4-5a)

Folgende Geschichte hat sich in Amerika vor einigen Jahren wirklich so ereignet.

Einer Frau wurde eine unheilbare Krankheit diagnostiziert. Der Arzt sagte, sie hätte nur noch drei Monate zu leben. Sie fing also an, alles in Ordnung zu bringen. Sie rief auch den Pfarrer an, und bat ihn zu ihr zu kommen, um ihre Wünsche für die Beerdigung abzusprechen. Sie sagte ihm, welche Lieder gesungen werden sollten, welche Bibeltexte gelesen werden sollten. Als der Pfarrer gehen wollte, erinnerte sich die Frau an ein wichtiges Detail, das sie vergessen hatte.

"Herr Pfarrer, eins noch:", sagte sie aufgeregt. "Das ist auch noch sehr wichtig für mich! Ich möchte, daß ich eine Gabel in meiner rechten Hand halte, wenn ich im Sarg aufgebahrt werde." Dem Pfarrer fehlten buchstäblich die Worte. Das überrascht sie sicher." Fuhr die Frau ruhig fort. "Oh ja!", stammelte der Geistliche.

Die Frau fing an zu erklären: "In all den Jahren, in denen ich an vielen Empfängen teilnahm, wurde ich immer daran erinnert, meine Gabel zu behalten, wenn das Geschirr abgeräumt wurde. 'Behalten Sie ihre Gabel' - irgendeiner sagte es bestimmt. Und ich freute mich dann immer, denn ich wußte, daß noch etwas Besseres kommen würde! Leckere Schokoladendesserts, Kuchen, Apfelstrudel oder Eis.

"Ich möchte," fuhr die Frau fort, "daß die Leute, die mich im Sarg sehen, sich wundern, warum ich die Gabel in der Hand halte. Und ich will, daß Sie ihnen sagen: 'Behalten Sie ihre Gabel - das Beste kommt erst noch!'"

Während der Predigt, berichtete der Pfarrer von der Unterhaltung, die er vor kurzem noch mit der Frau hatte. Er erklärte, was die Gabel in der Hand sollte. Das schlug bei den Leuten ein! Sie erzählen sie sich noch heute.

Beim nächsten Mal, wenn Sie nach ihrer Gabel greifen, denken sie dran: Das Beste kommt erst noch!

Uli Limpf

Erschienen am 27.08.1999