Impuls vom 30.09.2011


  | Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (1. Petrus 5,7)
Es ist Nacht, ca. 01:00 Uhr. Ich kann nicht schlafen. Die Aufgaben, Arbeiten und Herausforderungen vom letzten Tag lassen mich nicht los. Immer wieder kommen sie in mir hoch und es scheint, als stände mein Bett mitten am Handlungsort. Was hat man früher gelernt, damit man einschlafen kann? Wie wäre es mit Schäfchen zählen. Als meine Herde eine Zahl erreicht die ich mir eigentlich gar nicht vorstellen kann, schlafe ich endlich ein.
Am nächsten Morgen begegnet mir ein Kommilitone mit einem T-Shirt. Die Aufschrift fällt mir sofort ins Auge: „Kannst du nicht schlafen? Zähl nicht die Schafe, rede mit dem Hirten!“ Das bringt mich ins Nachdenken. Daran habe ich gar nicht gedacht. Ich kenne ja jemand, dem ich alle meine Sorgen sagen darf und das ist Jesus Christus, der sich in der Bibel als der gute Hirte vorstellt. Sorgen machen sich zurzeit viele Menschen. Wie sicher ist mein Arbeitsplatz? Was wird mit der Wirtschaft in Europa? Was wird werden, wenn ich älter werde?
Jesus kümmert sich um uns, wie ein Hirte um seine Schafe. Er will unsere Sorgen tragen und uns versorgen. Dazu möchte uns der Apostel Petrus in seinem Brief ermutigen. Ich darf Jesus meine Sorgen im Gebet sagen und muss so die Last der Sorge nicht alleine tragen. Wenn ich Jesus meine Sorgen sage, wird es für mich leichter, auch wenn die Angst nicht gleich verschwindet oder das Problem nicht sofort gelöst wird. Aber ich bekomme neuen Mut, weil ich weiß, dass ich nicht alleine bin. Wenn ich also mal wieder nicht schlafen kann und überlege was ich machen soll, dann will ich mich an den Hirten wenden und nicht erst Schäfchen zählen. Bei Jesus sind unsere Sorgen gut aufgehoben und er hat immer ein offenes Ohr für uns!
Erschienen am 30.09.2011
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