Impuls vom 16.12.2011


  | Weihnachten kann man nur von Ostern her feiern!
Was ist eigentlich Besonderes dran, dass da in Bethlehem ein Junge geboren wurde? Gewiss, die Umstände seiner Zeugung waren ungewöhnlich und die überlieferten Prophezeiungen passten auf ihn. Dennoch, warum feiern Milliarden von Menschen jedes Jahr seine Geburt? Dass Jesus als Sohn Gottes in die Welt gekommen ist, ist eine interessante Episode in der Geschichte. Einmalig und ungewöhnlich. Welcher der Götter hat sich den Menschen schon so hautnah zu erkennen gegeben? Allein, die Auswirkungen dieses Besuches dürften sich wohl sehr in Grenzen gehalten haben, wenn nicht das Ende genauso ungewöhnlich gewesen wäre wie der Anfang. Entscheidende Geschehnisse können nur von ihrem Ende her beurteilt werden. Dass Jesus als Sohn Gottes sein Erdenwirken mit Tod und Auferstehung abschließt, das ist es, was die Welt und vor allem das Leben von unzähligen Menschen beeinflusst und positiv verändert hat. Denn in dem stellvertretenden Leiden und Sterben des Gottessohnes für die Schuld jedes einzelnen Menschen haben sie für sich persönlich die Rettung, die Gott uns anbietet, erkannt. Dies ist der Grund, warum sie seine Ankunft in dieser Welt feiern. Alles andere ist einfach nur eine Fete mehr im Jahreslauf. Nur wer das Geschehen von Karfreitag und Ostern für sein Leben erfasst hat, kann mit der Geburt des Sohnes Gottes in dieser Welt erst richtig etwas anfangen.
Erschienen am 16.12.2011
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