Impuls vom 20.03.1998


  | Wer für seine Familie nicht Sorge tragen will, hat damit den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger. (1.Timotheus 5,8)
Ein italienischer Schriftsteller will ein Buch über die Jugendkriminalität schreiben. Er ruft gegen 23.00 Uhr zwölf wohlhabende Familien an, um dort die Eltern zu fragen, ob sie wüßten, wo ihre Kinder jetzt seien. Bei seinen ersten sechs Anrufen melden sich Kinder, die keine Ahnung haben, wo sich ihre Eltern befinden. Ein chinesisches Sprichwort sagt: "Wer für ein Jahr sorgen will, muß Korn säen. Wer für zehn Jahre sorgen will, muß Bäume pflanzen. Wer aber für hundert Jahre vorausdenkt, muß sich um seine Familie kümmern!"
Uli Limpf
Erschienen am 20.03.1998
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