Logo Predigt: Auch wir stehen in der Gefahr vom Glauben abzufallen



Nach dem Sieg vergißt Gideon schnell wem er diesen Sieg zu verdanken hat

Richter 8, 22-27

Download als pdf-Datei.

 


Wie am letzten Sonntag angekündigt kommen wir heute zum letzten Akt der Gideonsgeschichte, die ja mit einer Katastrophe endet. Katastrophe fragt ihr? Was passiert denn jetzt noch nach dem glorreichen Sieg Gideons über die Midianiter? Eigentlich hat das ganze ja die besten Voraussetzungen, um mit einem Happy End zu enden. Wie es bei Gideon weitergeht - Ich möchte es euch vorlesen.

Text lesen Richter 8,22-27

Liebe Geschwister,

versteht ihr das? Ich verstehe das nicht, eigentlich müßte einem der Atem stocken bei dieser Erzählung. Da ruft Gott den Gideon beim Weizen dreschen in der Kelter. Er beweist sich ihm, offenbart sich ihm durch mehrere Wunder, gibt Gideon sichtbare Zeichen seiner Macht. Er beauftragt Gideon, die Götzen im Haus seines Vaters einzureißen und Gideon tut das, mit klopfendem Herzen. Die Katastrophe, die er für den anderen Morgen erwartet hatte bleib aus. Viele in Ophra, seiner Heimatstadt schlossen sich Gideon an und rotten ebenfalls die Götzen in ihren Häusern aus. Der Tag, der zu Gideons Todestag erklärt worden war, wurde zu einem fröhlichen Bußtag für das ganze kleine Städtchen Ophra. Auch Baal blieb stumm, obwohl er abgesägt wurde, er schickte kein Donnerwetter, weil er ja gar keines schicken kann, er hat ja nicht die Kraft dazu.
Um Gideon sammelten sich Männer, die auch wieder Mut und Vertrauen auf den Gott ihrer Väter gesetzt hatten und, das haben wir am letzten Sonntag gehört, mit einer lächerlich kleinen Mannschaft von 300 Männern schenkte Gott ihnen eine triumphalen Sieg über die Midianiter. Ihr 120.000 Mann her wurde vernichtend geschlagen und Gideon gelang es sogar Sebach und Zalmunna, die beiden Midianiterkönige zur Strecke zu bringen. Damit war die Bedrohung durch die Midianiter auf Jahre, ja sogar auf Jahrzehnte hinaus beseitigt. 40 Jahre lang hatte Israel Frieden. Israel konnte wieder aufatmen, aufblühen, auferstehen. Was für eine Stunde für Israel.

Und dann diese Geschichte. Man kriegt die Tür nicht zu. Man fasst sich an den Kopf und fragt sich: Gideon: Wie kannst du nur?
Die Anfrage der Israeliten künftig über sie zu herrschen weist er noch standhaft zurück. Jahwe der Herr soll der Herrscher Israels sein. Damit besteht Gideon eigentlich eine weitere wichtige Nagelprobe. Er weist die Chance, daß er und seine Familie dauerhaft an die Macht in Israel kommen, aus theologischen Gründen ab. Er will, daß nicht ihm, sondern Gott die Ehre für diesen herrlichen Sieg über die Midianiter gehört. Da hat Gideon noch einen klaren Kurs. Aber dann, dann kommen seltsame Verse.
Eine kleine Belohnung hätte er, so fand er, eigentlich schon verdient. Die goldenen Ringe der Midianiter. Kein Problem signalisierten seine Landsleute, die geben wir dir gerne. Ein Mantel wurde ausgebreitet, jeder warf die erbeuteten Ringe darauf. Am Schluß lagen etwa 20 kg reinstes Gold auf dem Mantel. Das war für die damaligen Verhältnisse eine riesige Geldsumme. Und dann heißt es hier ganz lapidar:
Gideon nahm das Gold, machte daraus einen Efod, eine Götzenstatue, stellte sie in seiner Heimatstadt Ofra auf. Ganz Israel betete die Statue an und brach damit dem Herrn, seinem Gott, der sie so wunderbar errettet hatte die Treue. Diese Götzenstatue wurde Gideon und seiner Familie zum Verhängnis oder wie es Luther noch drastischer ausdrückte, zum Fallstrick.
Wenige Verse später heißt es dann noch, daß Gideon viele Frauen und 70 Söhne hatte.

Nun gibt es zwei Auslegungen zu dieser Geschichte. Die eine ist etwas weicher, die andere härter. Die weichere Auslegung geht davon aus, daß Gideon mit dem Anfertigen der Götzenstatue eigentlich den Blick der Israeliten auf den Herrn ihren Gott richten wollte. Der Efod, sei ein Abbild von Gott gewesen. Wenn das der Fall war, dann hat Gideon gegen das Gebot verstoßen: Du sollst dir kein Bildnis machen. Er hat dem nicht gewehrt, daß diese Götzenstatue in späteren Jahren wie ein Götze verehrt wurde, hat dem Mißbrauch, den die Israeliten damit trieben nicht gewehrt. Die harte Auslegung geht davon aus, daß Gideon von Gott abgefallen ist und den Götzendienst in Israel wieder eingeführt hat.

Ich denke, es spielt eigentlich keine so große Rolle, welche Version denn nun die Richtige dieser Geschichte ist. Tatsache ist, und das bezeugt die Bibel, daß Gideon in späteren Jahren seines Lebens von dem klaren Kurs, den er anfangs hatte abgewichen ist. Klar ist die Beurteilung der Bibel, daß die Geschichte mit dem Efod für Gideon und seine Familie zum Fallstrick wurde. Die weiche Version wäre dann ein kleiner Ungehorsam Gideons, der sich immer mehr ausdehnte, eine kleines Körnchen, das wie bei einer Blutvergiftung zum Tod der Seele geführt hat. Die harte Version wäre ein offener Abfall von Gott. Das Endergebnis ist jedoch das Gleiche. Diese Geschichte wurde Gideon zum Fallstrick.
Gideon, der die Macht der Götzen in Israel gebrochen hatte, führt wieder den Götzendienst in Israel ein und lebt in ethisch unklaren, unguten Verhältnissen, hat Frauengeschichten am laufenden Band.

Und beides kennen wir doch auch heute, daß einer langsam vom Glauben von Jesus abdriftet und auch das andere, daß manche einen radikalen Bruch vollziehen und nicht mehr bei der Gemeinde Jesu dabei sind.

2 Beobachtungen, 2 Beispiele, die Namen nenne ich nicht, weil ich mir kein Urteil über diese Menschen erlauben darf.
Ein Schriftsteller aus dem christlichen Bereich, der Anfangs sehr gute Bildbände mit guten, auf Gott hinweisenden Texten herausbrachte. Und jetzt beobachte ich von Bildband zu Bildband, den er herausbringt, wie seine Gedanken immer esoterischer werden, er von Jesus alleine abdriftet. Weicher Ausstieg
Das andere Beispiel, das ich mit Traurigkeit beobachtet habe, war ein gesegneter Evangelist in Deutschland: Zwanzig Jahre lang war er als Evangelist in ganz Deutschland unterwegs und hielt Abende zu biblischen Themen in vielen Gemeinden. Und heute...
Heute ist er nicht mehr dabei, ich konnte das kaum fassen, als ich das hörte, hatte ich ihn doch selber gehört, wie er Jesus bezeugte.
Beispiele: Erfolgreiche amerikanische Fernsehevangelisten - sie leben im Ehebruch mit ihren Sekretärinnen
Ein Pfarrer der Hannoverschen Landeskirche hat mit dem, daß er in den Ruhestand gegangen ist erklärt, alles was in der Bibel stehe sei reiner Humbuck, er glaubt nicht mehr daran, er warnt davor, er hätte es nur noch verkündigt, weil er beruflich keine andere Chance mehr gehabt hätte. Ihm wurden seine Ordinationsrechte entzogen.
Wie mancher hat einen guten Anfang im Glauben genommen, aber er ist nicht dabei geblieben, ist vom Weg abgekommen. Wie mancher, der in Jugendjahren eine Entscheidung für Jesus getroffen hat. Dann kamen andere Geschichte, andere Wege, andere Ehepartner und heute, heute sind sie nicht mehr dabei. Und ginge ich durch unsere Reihen, jeder von uns könnte auf anhieb drei oder vier Lebensgeschichten erzählen.
Eine Statistik aus dem Evangelikalen Bereich, die ich neulich gelesen habe belegt: Wir können heute nur ca. 30 - 50 % des biologischen Nachwuchses unserer Gemeinden in unsere Gemeinden integrieren. D.h. von 10 frommen Kindern bleiben 3 - 5 in der Gemeinde. So lauten die aktuellen Zahlen

Aber wir gehen fehl, wenn wir diese Geschichte nur für andere hören. Sie geht mich an und sagt dann: Es ist nicht selbstverständlich, daß ich gläubig bleibe. Es ist nicht das allernatürlichste auf dieser Welt, daß ich bei Jesus bleibe. Jeder von uns steht in der Gefahr, daß er vom Glauben abdriftet und selbst moderne Gotteshelden, die Gottes Macht und Kraft in überwältigender Weise erlebt haben, sind nicht davor gefeit, dem Götzendienst zu verfallen.

Wie kann man denn von Gott abdriften? Wie kommt es denn dazu, daß Menschen im Laufe ihres Lebens sich wieder aus der Gottesbeziehung herauslösen? Wie kann ein Gideon den Götzendienst in Ophra wieder einführen?
Wir wollen einmal, jeder für sich selbst hören.

Ich bin einmal die Bibel zu diesem Thema durchgegangen und habe geprüft, was mit den Menschen geschehen ist, die im Lauf ihrer Lebensbahn vom Glauben abgekommen sind:

1. Kleine Ursache, große Wirkung

Da wird uns z.B. von Salomo berichtet, daß er einen guten Anfang hatte. Ihn brachten die vielen Frauen und ihre fremden Götter davon ab, Gott allein zu dienen. Es begann damit, daß Salomo das Gebot Gottes, keine Ehen mit heidnischen Frauen zu schließen, mißachtete. Oder er überschätzte sich selbst, er dachte, er kann Gott schon treu bleiben auch wenn seine Frauen andere Götter anbeten würden. Aber er hatte sich selbst dabei überschätzt, er hatte dem Götzendienst in seinem Haus einen Spalt geöffnet und der Flut nicht standgehalten. Bald stand die Tür schon weit offen. Am Schluß von Salomos Leben heißt es sogar:

1Kö 11,4    Und als er nun alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, so daß sein Herz nicht ungeteilt bei dem HERRN, seinem Gott, war, wie das Herz seines Vaters David.

Abfall von Gott fängt oft im Kleinen an, dadurch, daß man tolerant wird gegenüber den Geboten Gottes, daß man oft nach großen Erfolgen nachlässig wird. Gib dem Teufel den kleinen Finger und er nimmt die ganze Hand. Deshalb: Nicht umsonst mahnt uns das NT ständig zur Wachsamkeit. Es ist tatsächlich so. Wir dürfen nicht anfangen, in kleinen Dingen von Gott abzuweichen. Zu leicht weiten sich diese Dinge aus und reißen uns in einen unguten Sog. Den Jüngeren will ich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich es sagen. Es ist wichtig einen Ehepartner zu heiraten, der auch an Jesus glaubt. Die Gefahr, andernfalls vom Weg abzukommen ist zu groß.

2. Kleine Ehre - große Versuchung

Judas kam vom Weg ab, weil ihm der kurzfristige Erfolg und Ruhm verlockender erschien wie die Verheißungen auf die Herrschaft mit Jesus in seinem Reich. Er ging mit Jesus. Als er merkte, daß Jesus ihm nicht zu Reichtum und irdischem Erfolg verhelfen würde versuchte er bei den Gegnern von Jesus erfolgreich zu sein, indem er ihnen Jesus verriet. Schnell können auch uns die kurzfristigen Erfolgsversprechen dieses Lebens zum Fallstrick des Glaubens werden:

1Tim 6,9    Denn die reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Verstrickung und in viele törichte und schädliche Begierden, welche die Menschen versinken lassen in Verderben und Verdammnis.

3. Kleine Unwahrheit - große Verführung

Eine dritte Gefahr vom Glauben abzudriften habe ich in der Bibel darin gefunden, daß man irgendwelchen sektiererischen Sonderlehren, die oft genug sehr fromm daher kommen anhängt.
Paulus schreibt im 2. Timotheusbrief von einem Hymenäus, der vom Glauben abgeirrt ist und behauptet, die Auferstehung habe schon stattgefunden. Dieses Geschwätz, so sagt Paulus, ist wie ein Krebsgeschwür, das um sich frißt.

4. Kleine Liebe - große Worte

Eine Vierte Gefahr, die nicht unbedingt ein abdriften, aber zumindest eine Schieflage des Glaubens bewirkt ist die, daß man den Glauben nicht mehr lebt, sondern ihn nur noch für wahr hält. Was meine ich damit? Irgendwann im Leben hat man Jesus erlebt, hat man ihn erfahren. Das war der Anfang des Glaubens, den ja auch Gideon so überwältigend erlebt hat. Man ist bereit für Gott großes zu tun, das Feuer in einem brennt, aber das verliert sich im Laufe der Zeit. Es ist auch normal und natürlich, daß sich dieses Feuer verliert, ich muß es immer wieder nachschüren. Und dann kommt es dazu, daß der Glaube immer mehr vom Herz in den Kopf rutscht. Man hält die Glaubenssätze der Bibel noch für wahr und richtig, aber sie sagen einem nichts mehr. Man tritt lautstark für die ethischen Maßstäbe der Bibel ein, versucht auch selber danach zu leben, aber man neigt dazu, daß man sich dabei verkrampft. Solche Menschen driften äußerlich nicht vom Glauben ab, sie halten die Maßstäbe des Christseins hoch, fordern sie lautstark von anderen ein, aber in ihnen lebt es nicht mehr. Ist das auch ein abdriften, diese Leute bekennen sich doch zu Christus, sie beten doch auch nicht andere Götzen an?
Ist das auch ein abdriften? Das weiß ich nicht, aber ich denke es ist zumindest eine Schieflage des Christseins. Man kann äußerlich am Glauben fest halten, und trotzdem findet keine Begegnung mit Jesus statt. Christsein ist nicht eine Religion des für wahr Haltens, ist nicht eine Religion der sturen Glaubenssätze, sondern ist eine Beziehungsreligion. Gott will Beziehung, das war von Anbeginn der Schöpfung an sein Wunsch.
Wie bleibt den Glaube lebendig, wie wehrt man denn dieser Erkaltung? Indem man eng bei der Gemeinde bleibt, indem man persönlich eng am Wort Gottes bleibt, indem man immer wieder Holz nachlegt, d.h. für Ereignisse sorgt, die die Glut des Glaubens zu neuer Flamme anfachen. Konferenzen - Freizeiten - Begegnungen mit anderen Christen. Das alles kann einem wieder solche Impulse geben
Das, so denke ich, ist für viele, die schon lange dabei sind, eine große Gefahr: Ich bitte euch, streckt euch danach aus, daß Jesus in euch lebt. Man muß dabei keine berauschenden Erlebnisse haben, aber seid wachsam, daß die Beziehung zu Jesus intakt bleibt.

5. Kleine Schar - großer Abfall

Als letztes nennt die Bibel noch die besondere Gefahr der Endzeit: Sie redet offen davon, daß in der endzeitlichen Verfolgung viele vom Glauben abfallen. Darüber will ich nicht viele Worte verlieren. Gegen diese Gefahr können wir wohl am wenigsten machen. Denn wer von uns will heute garantieren, daß er dann treu bleibt? Aber wir müssen um diese Gefahr wissen. Dazu gehört auch das Wissen, daß uns Jesus gerade dann bewahren kann.

6. Kleine Stiche - dumpfer Schlag oder Kleiner (leiser) Anfang - dumpfer Schlag

Wo liegen denn die Gefahren des abdriftens? Eine Gefahr besteht für mich darin, wenn man über seine Schwierigkeiten mit dem Glauben nicht spricht. Die meisten Kündigungen des Glaubens sind innerlich schon lange erfolgt, bis sie nach außen sichtbar werden. Und dann, wenn sie nach außen sichtbar werden, ist es in aller Regel schon zu spät. Was meine ich damit? Da bekommt einer Zweifel, macht einer auch enttäuschende Erfahrungen mit Gott oder mit anderen Christen. Gott hilft nicht so, wie man erhofft, andere Christen sind nicht so, wie man denkt, daß sie sein sollen und man ist von ihnen enttäuscht. Und innerlich fängt es an, daß der Glaube in ihnen abbröckelt. Aber nach außen sieht man nichts. Nach wie vor ist man in der Gemeinde, sei's aus Tradition, sei's, weil die anderen nicht merken sollen, wie es in einem aussieht, sei's weil man sich für seine Zweifel und auch seine Enttäuschungen schämt. Aber auf die Dauer wird solch ein Lebensstil nicht durchgehalten. Auf die Dauer hält man das nicht aus. Man fehlt immer öfter in der Gemeinde und kommt es dann zu einem Gespräch ist die Kluft oft schon so groß, daß ein zurückkommen oft nicht mehr möglich ist. An dieser Stelle gilt: Zum eigenen Schutz früh anfangen über Schwierigkeiten im Glauben zu sprechen. Und wenn man das abdriften bei anderen beobachtet: Nicht lange zusehen, sondern den Anfängen wehren.

Ich komme zum Schluß:

7.    Kleine Kraft - große Bewahrung

Es gibt Predigtreihen über Gideon, die mit dem siegreichen Kapitel 7, dem Sieg Gideons über die Midianiter zu Ende gehen. Aber ich denke, es ist unehrlich an dieser Stelle die Gideonsgeschichte aufhören zu lassen. Deshalb habe ich heute über Gideon 8 und das Alter und Ende von Gideon gesprochen. Ich denke, wir tun gut daran, über diese Möglichkeit und Gefahr vom Glauben abzudriften auch offen zu sprechen. Aber dann ist es auch so, daß ich diese Predigt nicht schließen möchte ohne auf den Anfang dieses Gottesdienstes zurückzukommen.
Wir haben in der Schriftlesung gehört:

Phil 1,6    und ich bin darin guter Zuversicht, daß der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.

Gott kann uns bei sich bewahren. Er will, daß das gute Werk, das er mit unserem Leben begonnen hat, zu einem guten Ziel kommt. Und keiner von uns kommt ans Ziel, wenn Gott ihn nicht festhält und bewahrt, nicht durchbringt und bei sich hält. Und wer von uns am Ende seines Lebens auch an das Ziel seines Glaubens gekommen ist, den hat Gott bewahrt. Ich will, daß wir uns dessen bewußt sind. Ich will, daß keiner von uns in falscher Überheblichkeit lebt und sich sicher wähnt. Und ich will, daß jeder von uns sich neu in die Arme Jesu wirft und ihn bittet:
Herr halte mich nah bei dir jeden Tag, daß ich nicht fallen und abirren mag. Wenn ich in Not oder Anfechtung bin, hilf daß aus allem ich Gutes gewinn.
Herr mach aus mir ein Gefäß wie du willst, laß alle sehen, daß du mich erfüllst. Lehr mich zu lieben daß jeder es sieht Jesus mein Heiland, dies ist mein Gebet.

Phil 1,6    und ich bin darin guter Zuversicht, daß der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.

Amen