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Liebe Geschwister,
Im Deutschunterricht haben wir gelernt, daß ein gutes Drama oder
eine Komödie immer in mehreren Akten stattfindet. Nach der Einleitung
und der Verwicklung kommt es zum Höhepunkt und dann schließlich
zum Schluß des Stückes.
Mit dem heutigen Text erreichen wir, das haben wir beim Lesen alle
gespürt, den Höhepunkt der Geschichte von Gideon.
32.000 Männer in Israel waren Gideons Aufruf für den Kampf und
die Schlacht gegen die Midianiter gefolgt. 32.000 eigentlich ganz
schön viele und trotzdem im Grunde genommen nur ein kümmerliches
Häufchen gegen das 125.000 Mann starke Herr der Midianiter. 32.000
unerfahrene Bauernkrieger mit Schwertern, Sicheln, Mistgabeln,
gegen 125.000 super ausgerüstete, erfolgsverwöhnte Midianiter und
ihre Verbündete.
Mit solchen Verhältnissen ist Israel immer wieder angetreten.
Schon Abraham, der mit seinen Knechten gegen eine Handvoll Könige
und ihr Heer kämpfte. Mose und die unerfahrenen Israeliten gegen
das gut ausgerüstete Heer des Pharaos am Schilfmeer, David gegen
Goliath und auch in jüngster Zeit ist Israel immer wieder mit ungleichen
Kräfteverhältnissen in kriegerische Auseinandersetzungen gegangen.
Die älteren unter uns werden sich erinnern. Als am 14. / 15. Mai
1948 David Ben Gurion den Staat Israel neu ausrief und begründete
hatten sich die arabischen Nachbarn geschworen und im Radio Kairo
verkündigt: Wenn Israel seine Staatsgründung ausruft marschieren
wir eine Minute später ein. So geschah es dann auch: Die arabische
Liga griff mit 5 Armeen den lächerlich kleinen Haufen der Israeliten
an. 650.000 Juden standen einem Block von 42 Millionen feindlichen
Arabern in Palästina und seinen angrenzenden Ländern gegenüber.
Damals war es eine 50-fache Übermacht der Araber und auch damals
1948 wurden die arabischen Armeen geschlagen.
Das gleiche wiederholte sich beim Sechstage Krieg im Juni 1967,
der zu einer Sensation wurde und die Welt in atemberaubende Spannung
hielt. 2,6 Millionen standen wieder einem feindlichen Block haßerfüllter
Araber gegenüber. Dieses mal waren es 82,7 Mio. Araber. Die Araber
hatten erklärt, wir werden die Juden ins Meer jagen. Und was hat
sich in Wirklichkeit ereignet? Innerhalb von sechs Tagen lagen
sämtliche arabischen Armeen völlig zerschlagen am Boden.
Den Prototyp solcher Siege finden wir hier in der Gideonsgeschichte.
3 Gedanken dazu:
1. Die Furchtsamen werden heimgeschickt
Jedem Heerführer liegt doch daran, möglichst viele Soldaten zu
haben. Der Herr aber läßt 22.000 umkehren. Gott hat eine sehr ungewöhnliche
Taktik mit seinem Volk: "Es sind zu viele!" sagt er Gideon
und lässt alle zurückkehren, die sich im tiefsten Grunde ihres
Herzens vor dem Kampf fürchten. Alleine diese Anweisung reduziert
das israelitische Heer um mehr als zwei Drittel, 22.000 Mann!
Nun könnten wir diesen Schritt noch einigermaßen nachvollziehen.
Denn im Kriegsgesetz Israels steht:
5. Mose 20, 1- 8 "Wenn du wider deinen
Feind in den Krieg ziehst und Rosse und Wagen siehst, ein Volk,
das größer ist als du, so fürchte dich nicht vor ihnen; denn der
Herr, dein Gott, der dich aus Ägypten heraufgeführt hat, ist mit
dir. Wenn es nun zur Schlacht kommen soll, so trete der Priester
herzu und rede mit dem Volk und sage zu ihm: Israel, höre zu: Ihr
zieht heute in den Kampf wider eure Feinde; euer Herz verzage nicht!
Fürchtet euch nicht und erschrecket nicht und lasset euch nicht
vor ihnen grauen! Denn der Herr, euer Gott, geht mit euch, dass
er für euch mit euren Feinden streite, um euch zu helfen. Auch
die Amtleute sollen mit dem Volke reden und sagen: Wer ein neues
Haus gebaut und es noch nicht eingeweiht hat, der gehe hin und
kehre in sein Haus zurück, damit er nicht im Kriege umkomme und
ein anderer es einweihe. Wer einen Weinberg gepflanzt und ihn noch
nie abgelesen hat, der gehe und kehre wieder in sein Haus zurück,
dass er nicht im Krieg umkomme und ein anderer die erste Lese halte!
Wer sich mit einer Frau verlobt und sie noch nicht heimgeführt
hat, der gehe hin und kehre wieder in sein Haus zurück, dass er
nicht im Krieg umkomme und ein anderer sie heimführe. Und die Amtleute
sollen weiter mit dem Volke reden und sagen: Wer sich fürchtet
und ein verzagtes Herz hat, der gehe hin und kehre wieder in sein
Haus zurück, damit er nicht auch das Herz seiner Brüder so verzagt
mache, wie sein Herz ist!" (5.Mose 20:1-8 ).
Die geistliche Wahrheit in dieser Aufforderung liegt darin, dass
niemand in den Kampf ziehen sollte, der nicht von ganzem Herzen
dabei sein kann. Die Bibel zeigt es im Alten Testament eigentlich
sehr deutlich. Natürlich ging es um Auseinandersetzungen zwischen
bestimmten Volksgruppen oder Menschen, doch im tiefsten Grunde
ist der Kampf eigentlich eine geistliche Angelegenheit.
Es ist wie mit dem faulen Apfel in der Kiste. Ein einzelner kann
alle anderen Anstecken und den gesamten Inhalt verderben. 10 kritische
und pessimistische Kundschafter brachten ein ganzes Volk von fast
2 Millionen derart in Aufruhr und Rebellion, dass sie mit Ausnahme
von Josua und Kaleb, den einzig positiven Kundschaftern, alle 40
Jahre in der Wüste verbringen durften, ohne je das verhießene Land
zu sehen (4.Mose 13&14 ).
Ich denke, das ist eines der großen Probleme unserer heutigen
Zeit als Gemeinde. Wir leben in einer Kultur und Gesellschaft,
die sehr negativ kritisch und pessimistisch eingestellt ist- und
diese Kultur prägt auch die Gemeinde. Da ist sehr wenig positiver
Optimismus, fröhliche Hoffnung und stimmungsvolle Erwartung des
Guten. Statt in Dankbarkeit und Staunen ob all des Guten in und
an uns sind wir ständig darauf bedacht, einander nach Fehlern und
Versagen abzutasten, um ja nichts falsch zu machen oder enttäuscht
zu werden. Wir machen die Enttäuschung und Unzufriedenheit zur
Lebensgrundhaltung, denn wenn ich es schon bin, kann ich es ja
nicht auch noch kriegen! Was für eine Täuschung und Lüge !? Wir
können nicht Bohnen säen und Tomaten ernten. Wir werden nur das
ernten, was wir säen. Kein Wunder, erleben wir dauernd Niederlagen,
Versagen, Enttäuschungen und Unzufriedenheit - wir kriegen exakt
das, was wir gesät haben.
Wir können den Kampf nicht gewinnen mit verzagten, furchtsamen
und zweigeteilten Herzen. Wir versagen als Gemeinde wieder und
wieder darin, weil wir diese geistlichen Prinzipien nicht oder
zuwenig ernst nehmen. Es mag in deinen Ohren unbequem klingen,
doch es ist biblisch: Wenn Du zweifelst, dich fürchtest und sorgst,
verzagt oder nicht 100% hingegeben für Gottes Sache bist, dann
hast du im Kampf nichts verloren! Das bedeutet keinesfalls, dass
du damit ein schlechter oder minderwertiger Christ bist. Die Israeliten,
die nachhause zurückkehrten, blieben Israeliten.
Es bedeutet einfach, dass du mit einer solchen Haltung für den
Kampf ein Hindernis bist und sogar einen schlechten Einfluss auf
den Ausgang nehmen könntest. Und es bedeutet auch, dass du am Sieg
keinen Anteil haben wirst, auch wenn du die Früchte dieses Sieges
wie alle anderen genießen werden kannst.
2. Die Vielen sind Gott ungeschickt
Des Volks ist immer noch zu viel, dieser Satz aus Gottes Mund
verwundert uns. Das ist dann doch ein etwas starkes Stück! Gideon
ist herausgefordert, nochmals eine Reduktion vorzunehmen und Gott
gibt ihm klare Anweisungen dazu. Nach einem Marsch in der brennenden
Spätsommerhitze Israels führt er sein Herr an eine Quelle und beobachtet,
wie die Männer ihren Durst stillen. Die Männer, die stehend mit
ihrer Zunge Wasser aus ihrer hohlen Hand lecken wie ein Hund, sollen
separat beiseite gestellt werden. Zu diesem etwas kuriosen Text
gibt es unterschiedliche Auslegungen und ich möchte euch die zwei
gängigsten davon präsentieren:
Nach der jüdischen Auslegung sollte die Lebenshaltung der israelitischen
Krieger getestet werden. Die Männer, welche Götzendiener gewesen
waren, hatten es sich angewöhnt, vor dem Götzen Baal zu knien.
Unbewusst taten sie nun auch hier, beim Wassertrinken - sie knieten
sich an der Quelle, um ihren Durst zu stillen. Nur die 300 Männer,
welche ihre Knie nie vor einem Götzen gebeugt hatten, blieben auch
unbewusst stehen, um zu trinken.
Die andere, übliche Auslegung hat auch mit der Haltung der Krieger
zu tun. Die Israeliten waren eigentliche keine Soldaten. Sie waren
Bauern und Handwerker. Nach einem längeren Marsch melden sich elementare
Lebensbedürfnisse wie eben der Durst. Und als sie Gideon nun an
die Quelle führten, vergaßen 9'700 von ihnen jede Disziplin und
Vorsicht und knieten am Wasser nieder, um den Durst zu stillen.
Wäre an dieser Quelle ein feindlicher Hinterhalt gewesen, das israelitische
Heer wäre eine leichte Beute für den Feind geworden. Nur 300 Mann
hatten die Disziplin, sich nicht ihren Bedürfnissen einfach hinzugeben,
sondern mit der nötigen Vorsicht und Wachsamkeit den schlimmsten
Durst zu stillen.
So oder so, das Heer von Gideon schrumpfte auf eine lächerlich
kleine Anzahl von 300 Kriegern! Und das gegen eine Übermacht von
120'000 bis 150'000 Feinden! Doch dahinter steckte erneut ein geistliches
Prinzip Gottes. Was Er tut, soll Ihn und ausnahmsweise Ihn verherrlichen.
Uns imponieren eher die Massen. Wir meinen wo Zehntausende dafür
sind, da muß doch die Wahrheit und der Erfolg sein. Gott denkt
anders, wir müssen uns frei machen dem Zauber der großen Zahlen.
In Johannes 6, 66 - 68 wird uns eine wunderschöne Geschichte erzählt.
Bis dahin waren große Massen mit Jesus gezogen. Als aber der Herr
nun ernste Worte sprach, wandten sich viele von ihm. Immer mehr
gingen weg. Es wurde einsam um Jesus. Schließlich stand er allein
mit seinen Jüngern. Wenn es im Reich Gottes zuginge wie in der
Welt, dann hätte der Herr Jesus, wie es vielleicht ein verzweifelter
Vereinsführer getan hätte - seine Jünger bitten und beschwören
müssen: Nun bleibt ihr doch wenigstens bei der Stange!" Jesus
aber tut genau das Gegenteil. Er stößt seinen Jüngern die Tür auf,
ja ermuntert sie geradezu: Wollt ihr nicht auch weggehen? Damals
hat Petrus das bekannte Wort gesprochen: Herr, wohin sollen wir
gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.
Wir müssen frei werden von dem Zauber der großen Zahlen. Es gibt
wohl kein besseres Mittel davon frei zu werden, als daß wir einmal
nachdenken über das Wort, ein ernstes Wort Jesu, indem er uns sagt,
wo die Massen ist und wo die wenigen sind. Das steht in Matth.
7, 13 und heißt:
Mt 7,13 Geht hinein durch die enge Pforte. Denn
die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis
führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen.
Mt 7,14 Wie eng ist die Pforte und wie schmal
der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden!
Es ist ein geistliches Prinzip und Gesetz, daß Gott nicht viel
braucht, um mit ihnen zu handeln
Sacharja 4,6: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch
meinen Geist geschehen, spricht Gott der Herr.
Als Jesus seine Gemeinde gegründet hat, hat er sie nicht den Spitzenfunktionären
der damaligen Weltmacht anvertraut, sondern einigen Fischern, Zöllnern
und Zeloten in einer entfernten und aufrührerischen Provinz des
damaligen Weltreiches. Und Gottes Geist hat dazu verholfen, daß das
Zeugnis dieser Wenigen so große Kraft gewonnen hat.
Die Reformation und viele andere geistliche Aufbrüche hat Gott
durch Einzelne oder durch kleine erweckte Gruppen geschenkt.
Gott ist ein Gott, der große Zahlen erreichen will, aber er ist
nicht ein Gott, der große Zahlen dazu braucht, weil es bei ihm
ein eisernes Gesetz ist, daß die Ehre allein ihm gehören soll.
Wir sollen über Gott staunen und nicht über das, was Menschen tun.
Mit 300 Kriegern war Gideon vollständig auf Gott angewiesen und
von ihm abhängig. Du wunderst dich, warum Gott dir mehr und mehr
eigene Mittel und Kraft entzieht? Warum dir menschliche Hilfe entzogen
und immer weniger zuteil wird? Statt dich darüber aufzuregen, zu ärgern
und zu motzen, freue dich! Gott sieht in dir wie in Gideon einen
streitbaren Helden, den er mehr und mehr von sich abhängig macht,
bis nur noch Gott selbst durch dich wirken kann! Das ist eigentlich
eine Auszeichnung. Nur hast du das bisher noch nicht so gesehen.
Ich weiß. Unsere Kraft, unser Heer ist oft klein, aber wir wollen
uns dennoch nicht fürchten sondern Menschen sein, die vertrauen.
Das ist der entscheidende Unterschied.
Nun weiß und glaub ich feste, Ich rühm´s auch ohne Scheu. Daß Gott
der Höchst und Beste, mein Freund und Vater sei. Und daß in allen
Fällen er mir zur Rechten steh. Und dämpfet Sturm und Wellen und
was mir bringet Weh.
3. Ein seltsamer Sieg
Was diese 300 wohl gedacht haben, als sie so um dieses feindliche
Heer herum stehen? Ob bei ihnen der Verstand ganz ausgesetzt hat
oder ob sie so voller Vertrauen waren? Ob sie die Botschaft, die
Gideon aus dem Lager der Midianiter mitbrachte, sie so mutig und
stark machte? Ich würde etwas darum geben, mit einem dieser Männer
mich unterhalten zu können, aber das wird wohl erst im Himmel möglich
sein.
Welche Ausrüstung hatte den Gideon und seine Männer, mit welchen
Waffen kämpften sie, wie werden denn die Siege im Reich Gottes
erfochten?
Sie hatten eine Fackel bei sich. Die Fackel bringt Licht in die
Nacht und Licht ist ein Symbol der Wahrheit
Ihr seid das Licht der Welt! (Matthäus 5:14 ) hat uns Jesus in
der Bergpredigt zugerufen. Aber es ist gar nicht so einfach, eine
brennende Fackel zu sein und auch zu bleiben. Denn da gibt es mehr
als genug warnende Stimmen: "Vorsicht mit offenem Feuer!" und
Feuerwehraktionen um uns herum, die diese brennende Fackel auslöschen
wollen. Wie bleiben wir brennend für Jesus Christus? Wie können
wir uns die Leidenschaft und Radikalität für Gottes Reich bewahren?
Es ist ein Kampf.
Auch ein Schwert trugen die Streiter Gideons bei sich. Auch die
Gemeinde des Neuen Testamentes hat ein Schwert bei sich. Paulus
sagt das so:
Eph 6,17 und nehmt den Helm des Heils und das
Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.
Als drittes hatten sie die Posaunen bei sich. Aus 1. Korinther
4,18 hören wir, daß die Posaune ein Symbol ist für das Zeugnis
der Gemeinde. Dort spricht Paulus davon, daß die Posaune der Gemeinde
einen deutlichen Ton geben soll. So gehört das Zeugnis und das
Bekenntnis der Gemeinde zu ihrer Ausrüstung. Die Gemeinde Jesu
hat nicht den Auftrag, mit der Welt zu diskutieren. Sie hat vielmehr
den Auftrag, das Heil Gottes mit klarem Posaunenton zu bezeugen.
Und dann hatten sie noch leere Tonkrüge bei sich. Leere Gefäße
sind in der Bibel immer ein Symbol dafür, daß es nicht um unsere
menschliche Kraft und Fülle geht, sondern darum, daß Gott uns die
leeren Hände füllt. Leere Hände, das haben wir oft genug - sie
sind dazu da, daß Gott sie uns füllt.
Neben diesen Waffen hatten sie eine Taktik. Gideon rief: Seht
auf mich und tut, was ich tue. Wenn wir das aufs Neue Testament übertragen,
so heißt der Heerführer des NT nicht Gideon, sondern Jesus. Auf
ihn sollen wir sehen. Er geht uns in dem geistlichen Kampf, denn
nichts anderes ist ja unser Christenleben, er geht uns in dem geistlichen
Kampf voran.
Mir nach spricht Christus unser Held, mir nach ihr Christen alle....
Und dann kommt es zum entscheidenden und schönsten Satz in dieser
Geschichte: Mit dieser seltsamen Ausrüstung und durch diese paar
Soldaten schuf Gott
Ri 7,22 Und während die dreihundert Mann die
Posaunen bliesen, schaffte der HERR, daß im ganzen Heerlager eines
jeden Schwert gegen den andern war.
Der Herr schaffte, das ist das schönste Wort in diesem Text. Sieg
im Reich Gottes kommt zustande, indem der Herr ihn selber schafft.
Ich habe den Eindruck, manchmal wollen wir viel zu viel selber
schaffen. Den Herrn schaffen lassen, das ist kein Ausdruck von
Gotteslästerung, sondern Ausdruck eines starken Gottvertrauens.
Du Herr unser Gott, du weißt wie die kommende Woche für mich aussieht.
Hilf mir in ihr zu bestehen, nicht nur als Mensch, sondern auch
als Christ. Schaffe uns den Sieg in allem geistlichen Kampf.
So dürfen wir beten und bitten. Dann schlägt Gott die Schlacht,
dann schafft der Herr den Sieg.
Amen |