Logo Predigt: Gideon's Sieg über die Midianiter



Mit einem verschwindend kleinen Heer nimmt Gideon den Kampf gegen die Midianiter auf...

Richter 7, 1-22

Download als pdf-Datei.

 


Liebe Geschwister,

Im Deutschunterricht haben wir gelernt, daß ein gutes Drama oder eine Komödie immer in mehreren Akten stattfindet. Nach der Einleitung und der Verwicklung kommt es zum Höhepunkt und dann schließlich zum Schluß des Stückes.
Mit dem heutigen Text erreichen wir, das haben wir beim Lesen alle gespürt, den Höhepunkt der Geschichte von Gideon.

32.000 Männer in Israel waren Gideons Aufruf für den Kampf und die Schlacht gegen die Midianiter gefolgt. 32.000 eigentlich ganz schön viele und trotzdem im Grunde genommen nur ein kümmerliches Häufchen gegen das 125.000 Mann starke Herr der Midianiter. 32.000 unerfahrene Bauernkrieger mit Schwertern, Sicheln, Mistgabeln, gegen 125.000 super ausgerüstete, erfolgsverwöhnte Midianiter und ihre Verbündete.

Mit solchen Verhältnissen ist Israel immer wieder angetreten. Schon Abraham, der mit seinen Knechten gegen eine Handvoll Könige und ihr Heer kämpfte. Mose und die unerfahrenen Israeliten gegen das gut ausgerüstete Heer des Pharaos am Schilfmeer, David gegen Goliath und auch in jüngster Zeit ist Israel immer wieder mit ungleichen Kräfteverhältnissen in kriegerische Auseinandersetzungen gegangen.

Die älteren unter uns werden sich erinnern. Als am 14. / 15. Mai 1948 David Ben Gurion den Staat Israel neu ausrief und begründete hatten sich die arabischen Nachbarn geschworen und im Radio Kairo verkündigt: Wenn Israel seine Staatsgründung ausruft marschieren wir eine Minute später ein. So geschah es dann auch: Die arabische Liga griff mit 5 Armeen den lächerlich kleinen Haufen der Israeliten an. 650.000 Juden standen einem Block von 42 Millionen feindlichen Arabern in Palästina und seinen angrenzenden Ländern gegenüber. Damals war es eine 50-fache Übermacht der Araber und auch damals 1948 wurden die arabischen Armeen geschlagen.
Das gleiche wiederholte sich beim Sechstage Krieg im Juni 1967, der zu einer Sensation wurde und die Welt in atemberaubende Spannung hielt. 2,6 Millionen standen wieder einem feindlichen Block haßerfüllter Araber gegenüber. Dieses mal waren es 82,7 Mio. Araber. Die Araber hatten erklärt, wir werden die Juden ins Meer jagen. Und was hat sich in Wirklichkeit ereignet? Innerhalb von sechs Tagen lagen sämtliche arabischen Armeen völlig zerschlagen am Boden.

Den Prototyp solcher Siege finden wir hier in der Gideonsgeschichte. 3 Gedanken dazu:

1. Die Furchtsamen werden heimgeschickt

Jedem Heerführer liegt doch daran, möglichst viele Soldaten zu haben. Der Herr aber läßt 22.000 umkehren. Gott hat eine sehr ungewöhnliche Taktik mit seinem Volk: "Es sind zu viele!" sagt er Gideon und lässt alle zurückkehren, die sich im tiefsten Grunde ihres Herzens vor dem Kampf fürchten. Alleine diese Anweisung reduziert das israelitische Heer um mehr als zwei Drittel, 22.000 Mann!

Nun könnten wir diesen Schritt noch einigermaßen nachvollziehen. Denn im Kriegsgesetz Israels steht:

5. Mose 20, 1- 8    "Wenn du wider deinen Feind in den Krieg ziehst und Rosse und Wagen siehst, ein Volk, das größer ist als du, so fürchte dich nicht vor ihnen; denn der Herr, dein Gott, der dich aus Ägypten heraufgeführt hat, ist mit dir. Wenn es nun zur Schlacht kommen soll, so trete der Priester herzu und rede mit dem Volk und sage zu ihm: Israel, höre zu: Ihr zieht heute in den Kampf wider eure Feinde; euer Herz verzage nicht! Fürchtet euch nicht und erschrecket nicht und lasset euch nicht vor ihnen grauen! Denn der Herr, euer Gott, geht mit euch, dass er für euch mit euren Feinden streite, um euch zu helfen. Auch die Amtleute sollen mit dem Volke reden und sagen: Wer ein neues Haus gebaut und es noch nicht eingeweiht hat, der gehe hin und kehre in sein Haus zurück, damit er nicht im Kriege umkomme und ein anderer es einweihe. Wer einen Weinberg gepflanzt und ihn noch nie abgelesen hat, der gehe und kehre wieder in sein Haus zurück, dass er nicht im Krieg umkomme und ein anderer die erste Lese halte! Wer sich mit einer Frau verlobt und sie noch nicht heimgeführt hat, der gehe hin und kehre wieder in sein Haus zurück, dass er nicht im Krieg umkomme und ein anderer sie heimführe. Und die Amtleute sollen weiter mit dem Volke reden und sagen: Wer sich fürchtet und ein verzagtes Herz hat, der gehe hin und kehre wieder in sein Haus zurück, damit er nicht auch das Herz seiner Brüder so verzagt mache, wie sein Herz ist!" (5.Mose 20:1-8 ).

Die geistliche Wahrheit in dieser Aufforderung liegt darin, dass niemand in den Kampf ziehen sollte, der nicht von ganzem Herzen dabei sein kann. Die Bibel zeigt es im Alten Testament eigentlich sehr deutlich. Natürlich ging es um Auseinandersetzungen zwischen bestimmten Volksgruppen oder Menschen, doch im tiefsten Grunde ist der Kampf eigentlich eine geistliche Angelegenheit.
Es ist wie mit dem faulen Apfel in der Kiste. Ein einzelner kann alle anderen Anstecken und den gesamten Inhalt verderben. 10 kritische und pessimistische Kundschafter brachten ein ganzes Volk von fast 2 Millionen derart in Aufruhr und Rebellion, dass sie mit Ausnahme von Josua und Kaleb, den einzig positiven Kundschaftern, alle 40 Jahre in der Wüste verbringen durften, ohne je das verhießene Land zu sehen (4.Mose 13&14 ).

Ich denke, das ist eines der großen Probleme unserer heutigen Zeit als Gemeinde. Wir leben in einer Kultur und Gesellschaft, die sehr negativ kritisch und pessimistisch eingestellt ist- und diese Kultur prägt auch die Gemeinde. Da ist sehr wenig positiver Optimismus, fröhliche Hoffnung und stimmungsvolle Erwartung des Guten. Statt in Dankbarkeit und Staunen ob all des Guten in und an uns sind wir ständig darauf bedacht, einander nach Fehlern und Versagen abzutasten, um ja nichts falsch zu machen oder enttäuscht zu werden. Wir machen die Enttäuschung und Unzufriedenheit zur Lebensgrundhaltung, denn wenn ich es schon bin, kann ich es ja nicht auch noch kriegen! Was für eine Täuschung und Lüge !? Wir können nicht Bohnen säen und Tomaten ernten. Wir werden nur das ernten, was wir säen. Kein Wunder, erleben wir dauernd Niederlagen, Versagen, Enttäuschungen und Unzufriedenheit - wir kriegen exakt das, was wir gesät haben.

Wir können den Kampf nicht gewinnen mit verzagten, furchtsamen und zweigeteilten Herzen. Wir versagen als Gemeinde wieder und wieder darin, weil wir diese geistlichen Prinzipien nicht oder zuwenig ernst nehmen. Es mag in deinen Ohren unbequem klingen, doch es ist biblisch: Wenn Du zweifelst, dich fürchtest und sorgst, verzagt oder nicht 100% hingegeben für Gottes Sache bist, dann hast du im Kampf nichts verloren! Das bedeutet keinesfalls, dass du damit ein schlechter oder minderwertiger Christ bist. Die Israeliten, die nachhause zurückkehrten, blieben Israeliten.
Es bedeutet einfach, dass du mit einer solchen Haltung für den Kampf ein Hindernis bist und sogar einen schlechten Einfluss auf den Ausgang nehmen könntest. Und es bedeutet auch, dass du am Sieg keinen Anteil haben wirst, auch wenn du die Früchte dieses Sieges wie alle anderen genießen werden kannst.

2. Die Vielen sind Gott ungeschickt

Des Volks ist immer noch zu viel, dieser Satz aus Gottes Mund verwundert uns. Das ist dann doch ein etwas starkes Stück! Gideon ist herausgefordert, nochmals eine Reduktion vorzunehmen und Gott gibt ihm klare Anweisungen dazu. Nach einem Marsch in der brennenden Spätsommerhitze Israels führt er sein Herr an eine Quelle und beobachtet, wie die Männer ihren Durst stillen. Die Männer, die stehend mit ihrer Zunge Wasser aus ihrer hohlen Hand lecken wie ein Hund, sollen separat beiseite gestellt werden. Zu diesem etwas kuriosen Text gibt es unterschiedliche Auslegungen und ich möchte euch die zwei gängigsten davon präsentieren:
Nach der jüdischen Auslegung sollte die Lebenshaltung der israelitischen Krieger getestet werden. Die Männer, welche Götzendiener gewesen waren, hatten es sich angewöhnt, vor dem Götzen Baal zu knien. Unbewusst taten sie nun auch hier, beim Wassertrinken - sie knieten sich an der Quelle, um ihren Durst zu stillen. Nur die 300 Männer, welche ihre Knie nie vor einem Götzen gebeugt hatten, blieben auch unbewusst stehen, um zu trinken.
Die andere, übliche Auslegung hat auch mit der Haltung der Krieger zu tun. Die Israeliten waren eigentliche keine Soldaten. Sie waren Bauern und Handwerker. Nach einem längeren Marsch melden sich elementare Lebensbedürfnisse wie eben der Durst. Und als sie Gideon nun an die Quelle führten, vergaßen 9'700 von ihnen jede Disziplin und Vorsicht und knieten am Wasser nieder, um den Durst zu stillen. Wäre an dieser Quelle ein feindlicher Hinterhalt gewesen, das israelitische Heer wäre eine leichte Beute für den Feind geworden. Nur 300 Mann hatten die Disziplin, sich nicht ihren Bedürfnissen einfach hinzugeben, sondern mit der nötigen Vorsicht und Wachsamkeit den schlimmsten Durst zu stillen.
So oder so, das Heer von Gideon schrumpfte auf eine lächerlich kleine Anzahl von 300 Kriegern! Und das gegen eine Übermacht von 120'000 bis 150'000 Feinden! Doch dahinter steckte erneut ein geistliches Prinzip Gottes. Was Er tut, soll Ihn und ausnahmsweise Ihn verherrlichen.

Uns imponieren eher die Massen. Wir meinen wo Zehntausende dafür sind, da muß doch die Wahrheit und der Erfolg sein. Gott denkt anders, wir müssen uns frei machen dem Zauber der großen Zahlen.
In Johannes 6, 66 - 68 wird uns eine wunderschöne Geschichte erzählt. Bis dahin waren große Massen mit Jesus gezogen. Als aber der Herr nun ernste Worte sprach, wandten sich viele von ihm. Immer mehr gingen weg. Es wurde einsam um Jesus. Schließlich stand er allein mit seinen Jüngern. Wenn es im Reich Gottes zuginge wie in der Welt, dann hätte der Herr Jesus, wie es vielleicht ein verzweifelter Vereinsführer getan hätte - seine Jünger bitten und beschwören müssen: Nun bleibt ihr doch wenigstens bei der Stange!" Jesus aber tut genau das Gegenteil. Er stößt seinen Jüngern die Tür auf, ja ermuntert sie geradezu: Wollt ihr nicht auch weggehen? Damals hat Petrus das bekannte Wort gesprochen: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.
Wir müssen frei werden von dem Zauber der großen Zahlen. Es gibt wohl kein besseres Mittel davon frei zu werden, als daß wir einmal nachdenken über das Wort, ein ernstes Wort Jesu, indem er uns sagt, wo die Massen ist und wo die wenigen sind. Das steht in Matth. 7, 13 und heißt:

Mt 7,13    Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen.

Mt 7,14    Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden!

Es ist ein geistliches Prinzip und Gesetz, daß Gott nicht viel braucht, um mit ihnen zu handeln

Sacharja 4,6: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht Gott der Herr.

Als Jesus seine Gemeinde gegründet hat, hat er sie nicht den Spitzenfunktionären der damaligen Weltmacht anvertraut, sondern einigen Fischern, Zöllnern und Zeloten in einer entfernten und aufrührerischen Provinz des damaligen Weltreiches. Und Gottes Geist hat dazu verholfen, daß das Zeugnis dieser Wenigen so große Kraft gewonnen hat.
Die Reformation und viele andere geistliche Aufbrüche hat Gott durch Einzelne oder durch kleine erweckte Gruppen geschenkt.
Gott ist ein Gott, der große Zahlen erreichen will, aber er ist nicht ein Gott, der große Zahlen dazu braucht, weil es bei ihm ein eisernes Gesetz ist, daß die Ehre allein ihm gehören soll. Wir sollen über Gott staunen und nicht über das, was Menschen tun.
Mit 300 Kriegern war Gideon vollständig auf Gott angewiesen und von ihm abhängig. Du wunderst dich, warum Gott dir mehr und mehr eigene Mittel und Kraft entzieht? Warum dir menschliche Hilfe entzogen und immer weniger zuteil wird? Statt dich darüber aufzuregen, zu ärgern und zu motzen, freue dich! Gott sieht in dir wie in Gideon einen streitbaren Helden, den er mehr und mehr von sich abhängig macht, bis nur noch Gott selbst durch dich wirken kann! Das ist eigentlich eine Auszeichnung. Nur hast du das bisher noch nicht so gesehen. Ich weiß. Unsere Kraft, unser Heer ist oft klein, aber wir wollen uns dennoch nicht fürchten sondern Menschen sein, die vertrauen. Das ist der entscheidende Unterschied.

Nun weiß und glaub ich feste, Ich rühm´s auch ohne Scheu. Daß Gott der Höchst und Beste, mein Freund und Vater sei. Und daß in allen Fällen er mir zur Rechten steh. Und dämpfet Sturm und Wellen und was mir bringet Weh.

3. Ein seltsamer Sieg

Was diese 300 wohl gedacht haben, als sie so um dieses feindliche Heer herum stehen? Ob bei ihnen der Verstand ganz ausgesetzt hat oder ob sie so voller Vertrauen waren? Ob sie die Botschaft, die Gideon aus dem Lager der Midianiter mitbrachte, sie so mutig und stark machte? Ich würde etwas darum geben, mit einem dieser Männer mich unterhalten zu können, aber das wird wohl erst im Himmel möglich sein.

Welche Ausrüstung hatte den Gideon und seine Männer, mit welchen Waffen kämpften sie, wie werden denn die Siege im Reich Gottes erfochten?

Sie hatten eine Fackel bei sich. Die Fackel bringt Licht in die Nacht und Licht ist ein Symbol der Wahrheit
Ihr seid das Licht der Welt! (Matthäus 5:14 ) hat uns Jesus in der Bergpredigt zugerufen. Aber es ist gar nicht so einfach, eine brennende Fackel zu sein und auch zu bleiben. Denn da gibt es mehr als genug warnende Stimmen: "Vorsicht mit offenem Feuer!" und Feuerwehraktionen um uns herum, die diese brennende Fackel auslöschen wollen. Wie bleiben wir brennend für Jesus Christus? Wie können wir uns die Leidenschaft und Radikalität für Gottes Reich bewahren? Es ist ein Kampf.

Auch ein Schwert trugen die Streiter Gideons bei sich. Auch die Gemeinde des Neuen Testamentes hat ein Schwert bei sich. Paulus sagt das so:

Eph 6,17    und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

Als drittes hatten sie die Posaunen bei sich. Aus 1. Korinther 4,18 hören wir, daß die Posaune ein Symbol ist für das Zeugnis der Gemeinde. Dort spricht Paulus davon, daß die Posaune der Gemeinde einen deutlichen Ton geben soll. So gehört das Zeugnis und das Bekenntnis der Gemeinde zu ihrer Ausrüstung. Die Gemeinde Jesu hat nicht den Auftrag, mit der Welt zu diskutieren. Sie hat vielmehr den Auftrag, das Heil Gottes mit klarem Posaunenton zu bezeugen.

Und dann hatten sie noch leere Tonkrüge bei sich. Leere Gefäße sind in der Bibel immer ein Symbol dafür, daß es nicht um unsere menschliche Kraft und Fülle geht, sondern darum, daß Gott uns die leeren Hände füllt. Leere Hände, das haben wir oft genug - sie sind dazu da, daß Gott sie uns füllt.

Neben diesen Waffen hatten sie eine Taktik. Gideon rief: Seht auf mich und tut, was ich tue. Wenn wir das aufs Neue Testament übertragen, so heißt der Heerführer des NT nicht Gideon, sondern Jesus. Auf ihn sollen wir sehen. Er geht uns in dem geistlichen Kampf, denn nichts anderes ist ja unser Christenleben, er geht uns in dem geistlichen Kampf voran.
Mir nach spricht Christus unser Held, mir nach ihr Christen alle....
Und dann kommt es zum entscheidenden und schönsten Satz in dieser Geschichte: Mit dieser seltsamen Ausrüstung und durch diese paar Soldaten schuf Gott

Ri 7,22    Und während die dreihundert Mann die Posaunen bliesen, schaffte der HERR, daß im ganzen Heerlager eines jeden Schwert gegen den andern war.

Der Herr schaffte, das ist das schönste Wort in diesem Text. Sieg im Reich Gottes kommt zustande, indem der Herr ihn selber schafft. Ich habe den Eindruck, manchmal wollen wir viel zu viel selber schaffen. Den Herrn schaffen lassen, das ist kein Ausdruck von Gotteslästerung, sondern Ausdruck eines starken Gottvertrauens. Du Herr unser Gott, du weißt wie die kommende Woche für mich aussieht. Hilf mir in ihr zu bestehen, nicht nur als Mensch, sondern auch als Christ. Schaffe uns den Sieg in allem geistlichen Kampf.
So dürfen wir beten und bitten. Dann schlägt Gott die Schlacht, dann schafft der Herr den Sieg.

Amen