Logo Predigt: Orientierung



Orientierung - wo und wie finde ich Orientierung für mein Leben? Predigt mit Anspiel und abschließender Meditation.

Psalm 86, 11

Download als pdf-Datei.

 


Der Predigt voraus geht folgendes Anspiel

Es ist ein Wegweiser aufgebaut mit Wegweiser in verschiedenen Richtungen:
Verschiedene Personen spielen, wie sie mit den Wegzeigern in verschiedene Richtungen umgehen.

2 Personen mit dem Mountainbike
Sehen einen Wegzeiger, der nach oben weist. Unterhalten sich über die Anstrengung, eines steigenden Weges. Lohnt sich die Mühe. Wie stark wird wohl die Steigung werden. Man ist jetzt schon müde, soll man den weiteren Anstieg noch wagen? Der Weg nach oben ist unübersichtlich, Kurven, Serpentinen. Lohnt sich der Blick vom Gipfel, ist dort überhaupt Aussicht?......

Eine Person sitzt unter dem Wegweiser und findet ihn nicht
Wenn ich nur wüßte wohin der Weg geht - Man hat mir gesagt, daß der Weg gut ausgeschildert ist, aber da ist nirgends ein Wegweiser. Hier hat es Wege in so viel verschiedenen Richtungen, welchen Weg soll ich eigentlich nehmen. Ich bin orientierungslos, hilflos. Es ist ja auch echt unverschämt, daß es hier keine ausgeschilderten Wege gibt und auf meine Ratgeber ist auch kein Verlass mehr...

Eine wandernde Familie:
Kommen zu dem Wegzeiger und diskutieren kontrovers, welchen Weg sie jetzt einschlagen sollen. Sie wollen alle in verschiedene Richtungen gehen, die einen nach unten, die anderen nach oben.... Jeder hat Argumente für seinen Weg: Er ist kürzer, weniger anstrengend, sicherer, besser ausgebaut, besser ausgeschildert, weniger Höhenmeter, auf diesem Weg kommt man an einem Gasthaus vorbei....
Am Schluß kann man sich auf keinen Weg einigen, die Gruppe geht verschiedene Wege

Sie bezweifelt die Richtigkeit des Wegweisers:
Ob das auch stimmt, was hier drauf steht. Sie ist schon öfters Wegweisern begegnet, die in die falsche Richtung gewiesen haben. Vielleicht hat jemand den Wegweiser herumgedreht, daß jetzt alle Pfeile in die falsche Richtung weisen. Man weiß ja nie, was Lausbuben alles unternehmen. Zudem sagt ihr ihr Orientierungssinn, daß es eigentlich in eine völlig andere Richtung gehen müßte. Kann man den solchen Wegweisern überhaupt trauen?

Sie leugnet die Notwendigkeit und den Wahrheitsgehalt von Wegweisern:
Zu was brauche ich schon einen Wegweiser, ich weiß ja schon, in welche Richtung ich gehen will. Man weiß ja eh nicht, ob die Wegweiser stimmen. Ich verlasse mich lieber auf meinen Orientierungssinn, lieber auf meine eigene Nase. Zudem ist es viel interessanter und spannender, eigene Wege zu entdecken und zu gehen wie die Wege, die schon ausgelatscht sind und auf denen eben jeder geht. Sie strotzt vor Selbstvertrauen in die Richtigkeit des eigenen Weges und geht am Schluß in eine Richtung, die von keinem Wegweiser vorgegeben ist.

Predigt

Liebe Gemeinde,

Es ist schön, daß sie heute morgen nicht die Orientierung in ihrem Leben verloren haben und den Weg hier herauf zum Waldparkplatz und zu diesem Gottesdienst im Grünen gefunden haben. Nun, der Weg zum Waldparkplatz ist ja relativ einfach zu finden. Man muß ja nur der im Dorf angebrachten Beschilderung folgen und schon findet man den Weg durch die Reben hier hoch.

Aber wir alle wissen, daß das mit der Orientierung im Leben nicht immer so einfach ist, wie an diesem Morgen. Es gibt Zeiten in unserem Leben, da wissen wir nicht wohin wir gehen sollen. Es gibt Zeiten in unserem Leben, da wissen wir nicht wie es weitergeht. Und es gibt Zeiten, da kommen wir an solche Wegeschilder, wie wir hier eines sehen, und wir wissen nicht, was wir davon halten sollen. Haben sie sich in diesem Anspiel an irgendeiner Stelle wieder gefunden? Gehören sie zu denjenigen, die sich fragen, ob sich die Anstrengung mancher Wege auch lohnt? Gehören sie zu denen, die nach Orientierung für ihr Leben suchen und einfach keine erkennen können? Und wohl alle haben schon die Erfahrung gemacht, daß man sich über den richtigen Weg streiten kann, ja, daß man sich gründlich in die Haare kommen kann.

Orientierung im Leben zu finden ist heute gar nicht so einfach, denn sehr oft erfahren wir das Leben so, daß wir an Weggabelungen unseres Lebens kommen und nicht wissen, welchen Weg wir nehmen sollen. Orientierung im Leben zu finden ist heute gar nicht so einfach, weil, um im Bild des Wegweisers zu bleiben, auf allen Schildern dieses Wegweisers: "Leben" steht. Auf dem Schild das nach links zeigt steht Leben und auf dem Schild das nach rechts zeigt steht Leben. Viele Schilder sagen uns heute: Schlag diesen Weg ein und du findest Leben. Uns stellt sich dann die Frage: Stimmt das?
Es gibt so viele Stimmen, so viele Wegweiser in verschiedene Richtungen, oft wissen wir nicht mehr, wo uns der Kopf steht.
Trendforscher und Soziologen bestätigen uns heute: Unsere Gesellschaft leidet an einem Orientierungsverlust und einem Werteverlust. Es wird uns heute nicht mehr, wie es in früheren Zeiten noch üblich war, gesagt, was richtig ist. Unsere Gesellschaft hat einen äußerst geringen Anteil an Minimalkonsens, d.h. es gibt in unserer Gesellschaft sehr wenige Themen wo man sich gesellschaftlich einig ist: Das ist richtig und das ist falsch. Zu diesem Minimalkonsens gehört z.B. die Verneinung von Gewalttaten, seien sie von rechts oder von links. Zu diesem Minimalkonsens gehört, zumindest von Seiten des Gesetzgebers noch der Schutz des Eigentums.
Aber ansonsten ist vieles offen:
Wir sind uns gesellschaftlich gesehen nicht einmal darüber einig, ob die Tötung ungeborenen Lebens richtig oder falsch ist. Wir sind uns nicht darüber einig, wie weit die Genforschung gehen darf. Und auch in der Frage, wie Sexualität gelebt wird, entscheidet heute jeder selber.
Wir leben als Hedonisten: Richtig ist das, was Spaß macht.
In dieser Hinsicht hatten es die Generationen vor uns einfacher. Sie lebten wahrscheinlich eingeengter, aber sie hatte es einfacher zu entscheiden, was richtig und falsch ist. Sie wußten, was man zu tun und was zu lassen hatte. Sie hatten nicht die Vielzahl der Optionen im Blick auf die Berufswahl, im Blick auf das, was sie einkaufen konnten.

Junge Leute müssen sich heute entscheiden, ob sie mit grünen, roten, blonden oder schwarzen Haaren durchs Leben gehen. Früher war das schlicht und ergreifend keine Entscheidung.
Junge Leute sehen sich heute mit einer Vielzahl möglicher Berufsausbildungen konfrontiert und keiner kann ihnen garantieren, ob die von ihnen gewählte Ausbildung in 10 Jahren überhaupt noch gebraucht wird.
Früher hat ein Landwirt einfach produziert. Heute braucht ein Landwirt bald einen Unternehmensberater, um entscheiden zu können, wie er überhaupt im engen und kaputten Markt überlebt.
Früher mussten Ehepaare, die keine Kinder bekommen konnten akzeptieren, daß ihre Biologie einfach so ist. Heute müssen sie sich mit einer Vielzahl von Möglichkeiten künstlicher Befruchtung auseinandersetzen und es scheint so, wie wenn wir hier erst am Anfang wären.
Früher schaute man im Fernsehen entweder das erste oder das zweite Programm. Heute braucht man eine Fernsehzeitschrift von gut und gern 100 Seiten, um sich in der Vielzahl der Programme zurechtzufinden und auch das, so sagen uns Techniker, sei erst der Anfang.
Die Entdeckung und Nutzung des Internets hat unsere Möglichkeit, an Informationen zu kommen, noch einmal potenziert.

Matthias Horx, der Trendforscher aus Hamburg, sagte einmal:
"Unsere Welt ist eine Werkbank der Wünsche und Möglichkeiten geworden: Wir fragen nicht mehr nach dem Sinn des Ganzen, denn wir haben gelernt, daß es kein absolut gültiges Prinzip geben kann."
Und deshalb mischt der moderne Mensch heute alles was er finden kann zusammen und bastelt sich seine Welt, die für ihn o.k. ist
Er ist Christ und praktiziert buddhistische Meditationsübungen
Er plädiert politisch für grün und macht Urlaub in der Dominikanischen Republik
Er geht ins Fitnessstudio, um Kalorien zu verbrennen und macht auf dem Heimweg eine Abstecher bei Mac Donalds.
Das ist unsere Welt, die heute sehr wenig Orientierung kennt und deren oberstes Prinzip heißt: Gelobt ist, was Spaß macht.
Wo jeder sich seine Welt zusammenbasteln will und muß ist auch klar, daß unser Leben anstrengend und kompliziert geworden ist, weil jeder von uns täglich eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen hat.
Die Vielzahl der Möglichkeiten, das Heer der Wegzeiger: "Hier geht's zum Leben" haben unser Leben anstrengend gemacht und es gibt ja auch nicht wenige, die mit ihrem Lebensschiff in der Orientierungslosigkeit unserer Zeit Schiffbruch erlitten haben.

Fast naiv scheint uns vielleicht manchmal in unserer komplizierten Welt die Worte der Bibel zu sein. Da höre ich z.B. den Propheten Jesaja weissagen:

Jes 30,21 Deine Ohren werden hinter dir das Wort hören: »Dies ist der Weg; den geht! Sonst weder zur Rechten noch zur Linken!«

Und fast ist man geneigt zu sagen: Ach ja, schön wär´s, wenn Gottes Führung und Leitung, wenn Gottes Orientierung für unser Leben immer so klar und eindeutig wäre.

Wie leicht hatten es doch die Israeliten bei ihrem Zug durch die Wüste, denn sie hatten, so der Bericht des Mose, eine Wolkensäule am Tag und eine Feuersäule bei der Nacht, die ihnen den Weg wies. Und wo die Wolkensäule sich niederließ, da lagerten sie sich und wenn sie weiterzog, brachen sie wieder auf.

Doch wir würden die Bibel falsch verstehen, wenn wir ihr unterstellen, daß sie auf die Frage der Orientierung unseres Lebens nur billige Pauschal-Antworten geben würde. Menschen der Bibel kannten sehr wohl, das Ringen um den richtigen Weg in ihrem Leben. So begegnet uns zum Beispiel im Buch der Psalmen das dringliche Gebet eines Davids:

Ps 86,11 Weise mir, HERR, deinen Weg, / daß ich wandle in deiner Wahrheit; / erhalte mein Herz bei dem einen, / daß ich deinen Namen fürchte.

Hier begegnet uns David, der König Israels, als ein Mensch, der Gott bietet: "Stelle du doch einen Wegzeiger in mein Leben. Zeige mir doch, wo es lang gehen soll in meinem Leben." Und an anderen Stellen bezeugt David dankbar, daß er Gott als einen Gott erfahren hat, der ihm den Weg des Lebens gewiesen hat:

Ps 16,11 Du tust mir kund den Weg zum Leben:

Liebe Gemeinde, Orientierung im Leben sucht heute jeder. Keiner wird hier sitzen, der nicht versucht sich hier oder dort zu orientieren, wie er sein Leben gestalten soll. Jeder von uns sammelt Informationen, um daraus heraus Entscheidungen für sein Leben zu treffen.
Fragt sich nur: Ist Gott für uns noch ein aktueller Ratgeber? Trauen wir es ihm überhaupt noch zu, daß er im Gewirr der heutigen Zeit etwas zu sagen hat? Ist er heute überhaupt noch zuständig, wenn sich in unserem Leben die Frage stellt: Wohin soll ich gehen?
Was tun wir, wenn wir vor einer beruflichen Neuorientierung stehen?
Wie beten wir, wenn wir entscheiden müssen, auf welche Schule wir unsere Kinder schicken?
Und tiefer gefragt: Wer prägt die Grundwerte unseres Lebens? Gibt es für uns noch einen Maßstab, an dem wir uns orientieren, der für uns Gültigkeit hat?

Gott sagt uns an diesem Morgen ganz unverblümt, daß er gerne der Maßstab unseres Leben sein würde. Gott sagt uns an diesem Morgen, daß er gerne die Orientierungspunkte, die Wegweiser in unserem Leben aufstellen würde. Gott sagt uns heute morgen, daß er auch im Internet-Zeitalter den Überblick nicht verloren hat und bestens durchblickt, was unserem Leben gut tut und was unserem Leben schadet.

Das tut Gott sicherlich nicht dadurch, daß er uns alle Entscheidungen unseres Lebens abnimmt. Er wird uns äußerst selten den berühmten Zettel auf den Nachttisch legen. Er sagt uns nicht, ob wir das Brötchen mit Nutella oder Marmelade bestreichen sollen. Er läßt uns die Freiheit, ob wir einen Opel oder einen VW kaufen. Er ermutigt uns, unseren Verstand einzusetzen auch aufgrund menschlicher Wegweiser die verschiedenen Optionen zu prüfen.
Aber er will uns im Blick auf die Grundrichtung, im Blick auf die Ausrichtung unseres Leben leiten und führen. Er freut sich, wenn wir ihn einladen: Komm sei du der Kompass meines Lebens. Er freut sich, wenn wir beten: Weise mir Herr deinen Weg, erhalte mein Herz bei dem einen, daß ich deinen Namen fürchte.
Gott will, daß unsere Grundausrichtung auf ihn stimmt. Diese Grundausrichtung für unser Leben finden wir in seinem Wort, in der Bibel. Da zeigt er uns den Weg, da macht er uns klar, wo es lang geht.
Gottes Bereitschaft uns zu führen und zu leiten geht so weit, daß er auch dazu in der Lage ist, uns in konkreten Situationen zu zeigen, welche Schritte wir tun sollen. Wir haben vorher gesagt: In der Regel wird er uns nicht sagen, ob wir Nutella oder Marmelade aufs Brötchen schmieren und doch dürfen wir es erleben, wie wir auch in konkreten Fragen des Lebens Wegweisung Gottes erhalten können.

Bericht von Stefan, wie er das erlebt hat

Ein großes Passagierschiff gelangte einmal vor den Hafen und wartete auf die Einfahrt in die Flußmündung. Der alte Kapitän begrüßte den Lotsen, einen ganz jungen Mann, der gerade sein Examen bestanden hatte. Etwas besorgt fragte der Kapitän den jungen Lotsen: "Kennen sie denn auch alle die Klippen und gefahren, die Sandbänke und die flachen Stellen im Fluß?
Der junge Lotse antwortete: Nein, ich kennen nicht alle gefährlichen Stellen des Flusses, aber ich kenne die Fahrrinne ganz genau, durch die hindurch ich ihr Schiff sicher in den Hafen leiten kann.
Wir müssen nicht erst alle Gefahren des Lebens bestanden, alle Klippen und Abgründe durchlebt haben, um richtig zu leben. Besser ist es, wenn wir den guten Weg zum Ziel wissen. Der Kapitän eines Schiffes bestimmt den Kurs nach der Seekarte und dem Kompass.
Wonach richten wir den Kurs unseres Lebens? Nach den Wellen der Begeisterung, den Winden des Zeitgeistes, den Strömungen der Mode und dem Wohlbefinden der Menschen, nach Lust und Laune, nach Denken und Erfahrung:
Ein kluger Mensch richtet sein Leben nach dem Wort Gottes. Das ist unsere Seekarte. Darin sind die Lebenswege, aber auch die Gefahren und Klippen eingezeichnet.
Liebe Gemeinde, wenn wir heute nach der Orientierung für unser Leben fragen, dann muß uns die Bibel, Gottes Wort, neu wichtig werden für unser Leben. Ich kenne keinen besseren Führer durch das Leben als dieses Wort und ich mache ihnen heute morgen einmal einen ganz praktischen Vorschlag.
Zwacken sie doch in den kommenden vier Wochen täglich eine Viertelstunde von ihrer Fernsehzeit ab und lassen sie es zu einer Zeit mit ihrer Bibel werden. 15 min weniger Krimi oder Nachrichten, dafür 15 min mehr Orientierung von Gott für unser persönliches Leben. Machen sie die Probe aufs Exempel, probieren sie es aus. Gott wird sich nicht lumpen lassen, sondern ihnen Wegweisung fürs Leben schenken.

Ich komme zum Schluß:
Groß muß uns, nach all dem Nachdenken über Wegweisung und Orientierung für unser Leben das Wort Jesu im Johannesevangelium vorkommen, wo Jesus einmal gesagt hat:
"Ich, ja ich selbst, ich und nur ich. Ich bin Weg, Wahrheit und Leben" (Johannes 14,6). Ein hoher Anspruch und gleichzeitig eine grandiose Zusage unseres Herrn Jesus Christus. Wer sich in seinem Leben an ihn hält, an ihn klammert und mit ihm geht, wird den Weg finden.

Amen

Nach der Predigt und einem Musikstück des Posaunenchores folgt eine Meditation:

Mein Weg

Da liegt er
mein Lebensweg
der Weg meines Lebens
bis hierhin
rauf und runter
und hin und her
Kreuzungen, Menschen, Erlebnisse
eine ganz schöne Strecke.

Da liegen sie
die Spuren meines Lebens
wo ich gegangen bin

mit zitterigen Knien
oder siegessicher
oder einfach so
oft
bin ich Spuren nachgegangen
den Fußstapfen anderer gefolgt
manche zu groß
manche erdrückend klein
manche so nötig und gut
und dann wieder
wage ich ganz eigene Schritte
neue Wege
wer hätte das gedacht!

So viele Wege
Möglichkeiten
Ideen
zum Weglaufen
verwirrend
eingespurt
spannend.

Und weiter?
Werde ich in vielen Jahren
noch sagen können:
"Gut, daß es so war, wie es war?"

Einer kennt meine Wege,
meine Hochs und Tiefs
meine Rennstrecken
und Schlaglöcher.

Er
der diese Welt gemacht hat
er
der selbst auf Erden
seinen Weg gegangen ist
um Spuren zu hinterlassen
Spuren Gottes.

Golf kennt meine Wege
jeden Schritt
jeden Hopser
jedes Stolpern
er kennt meine Schrittgröße
weiß
was ich schaffen kann
und was mir schwer wird.

Heute
will Gott mir helfen
meinen Weg zu finden
will er acht geben
daß ich mich im Lauf meines Lebens
nicht verlaufe
will er mich stark machen
für die Baustellen meines Lebens
und klug
für Wegkreuzungen und Entscheidungen
und mutig
für Schritte in unbekanntes Land.

Heute'
will er mir zeigen
daß seine Hand mich leiten
nicht zwingen will
daß es gut tut
in seinc'r Nähe zu bleiben.

Er setzt meine Füße auf weiten Raum
damit ich gehe
seine Welt zu entdecken
Schritt für Schritt
unter seinem Schutz

Wie gut!