Textwerkstatt: Aufmerksamkeit


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Alles in der Welt ist merkwürdig und wunderbar für ein paar wohlgeöffnete Augen.
Ortega y Gasset
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Verblüfft wollen wir doch immer wieder sein, es geht um Überraschung und Abwechslung. Das erhält die Aufmerksamkeit und die Spannung.
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"Ich weiß überhaupt nicht, was das ist: glücklich sein. Ich weiß nur, daß ich es sehr wichtig finde, soviel wie möglich zu hören und sehen und riechen zu können, daß meine Sinnesorgane möglichst gut funktionieren." - "Wie meinst du das?" - "In diesem Frühjahr ging ich an einer ungemähten Straßenböschung entlang. Ganz hohes Gras. In der Spitze einer fast ausgewachsenen Segge sang ein Feldschwirl. Ich konnte ihn sehr gut sehen, meistens sieht man sie nämlich nicht, sondern hört sie nur. Aber das Verrückte war, daß ich ihn zwar sah und auch sah, daß er sang, denn er sperrte seinen Schnabel weit auf, aber ihn nicht hören konnte. Sein Gesang ist sehr hoch, wie das Zirpen einer Grille, und mein Gehör hat mittlerweile so nachgelassen, daß ich ihn nicht mehr hören kann. Siehst du, damals fühlte ich mich wirklich unglücklich - weil mir eine Möglichkeit der Wahrnehmung abgeschnitten war." - "Könnte ich den Feldschwirl noch hören?" - "Bestimmt, aber verstehst du, worauf ich hinaus will? Eigentlich lebt man immer in der Vergangenheit oder in der Zukunft, nie in der Gegenwart, nie im Augenblick selbst. Der Moment muß Größe bekommen, man muß sehen können, daß die Schatten der Morgensonne anders als die der Mittagssonne, hören können, daß Insekten im Frühling anders summen als im Herbst, schmecken können."
Maarten`t hart (1978)
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Wo dein Interesse ist, da ist deine Energie.
Dale Carnegie
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Tut die Augen auf und suchet, wo ein Mensch oder ein Menschen gewidmetes Werk ein bißchen Freundlichkeit, ein bißchen Teilnahme, ein bißchen Gesellschaft, ein bißchen Arbeit eines Menschen braucht.
Albert Schweizer
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Wer Worte auf die Goldwaage legt, kann sie besser vom Blech unterscheiden.
Siegfried Lowitz
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