Textwerkstatt: Einfachheit


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Es ist oft besser, einen gesunden Blick für die Wirklichkeit und das Leben zu haben, als nur ein hochbegabter Spezialist zu sein.
H.Bauer
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Geleite mich, du liebes Licht,
du stütze meinen Tritt.
Das ferne Land zu schaun begehr ich nicht,
für mich genügt ein Schritt.
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Nur die, die die Geduld haben, einfache Dinge perfekt zu machen werden in der Lage sein, schwierige Dinge leicht zu machen.
Friedrich Schiller
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Das Größte und Wunderbarste ist das Einfachste.
Walther Rathenau
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Eddie Rickenbacher war einmal zusammen mit anderen Schiffbrüchigen 21 Tage lang in Schlauchbooten auf dem Pazifik getrieben, ehe sie aufgefischt wurden. Ich fragte ihn, was für einen Einfluß dieses Abenteuer auf sein Leben gehabt hätte.
"Ich habe vor allem daraus gelernt, daß man sich niemals über irgend etwas beklagen sollte, solange man genug frisches Wasser zum Trinken und genug Brot zum Essen hat."
Dale Carnegie
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Dann, als ich 52 Jahre alt war, geschah ein Wunder: Durch einen Operation in der berühmten Mayo-Klinik konnte ich vierzig mal besser sehen, als ich je gesehen hatte.
Eine neue, faszinierend schöne Welt tat sich vor mir auf. Sogar das Abwaschen in der Küche war aufregend.
Ich fange an, mit dem leichten, weißen Schaum im Topf zu spielen. Ich tauche meine Hände hinein und hebe eine Kugel von winzigen Seifenblasen heraus. Ich halte sie gegen das Licht, und in jeder winzigen Seifenblase erkenne ich die leuchtenden Farben eines winzigen Regenbogens.
Als ich aus dem Fenster über das Spülbecken der Küche sehe, beobachte ich die flatternden grauschwarzen Flügel der Spatzen, die durch den dicken, fallenden Schnee fliegen.
Ich war so außer mir vor Entzücken über die schillernden Seifenblasen und die Spatzen vor dem Fenster, daß ich nur noch beten konnte:
"Mein Gott, Vater im Himmel, ich danke dir, ich danke dir!"
Borghild Dahl
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Die einfachsten Wahrheiten sind es gerade, auf die der Mensch immer am spätesten kommt.
Ludwig A. Feuerbach
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Ich mag gern sehen, wenn man immer ist was man sein kann, was hilft es dich wenn du auch dem gegenwärtigen Augenblick etwas weismachst, worüber dich der nächste Lügen straft.
Georg Christoph Lichtenberg (1771)
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Sind wir noch brauchbar?
Wir sind stumme Zeugen böser Taten gewesen, wir sind mit vielen Wassern gewaschen, wir haben die Künste der Verstellung und der vieldeutigen Rede gelernt, wir sind durch Erfahrung mißtrauisch geworden und mußten ihnen die Wahrheit und das freie Wort oft schuldig bleiben, wir sind durch unerträgliche Konflikte mürbe oder vielleicht sogar zynisch geworden - sind wir noch brauchbar? Nicht Genies, nicht Zyniker, nicht Menschenverächter, nicht raffinierte Taktiker, sondern schlichte, einfache, gerade Menschen werden wir brauchen. Wird unsere innere Widerstandskraft gegen das uns Auferzwungene stark genug und unsere Aufrichtigkeit gegen das uns selbst schonungslos genug geblieben sein, daß wir den Weg zur Schlichtheit und Geradheit wiederfinden?
Dietrich Bonnhoeffer (1942)
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Mit Abscheu
Sehe ich die Pirouetten der Eisläufer.
Soviel Beifall
Für Drehungen um die eigene Achse?
Ich schalte den Fernseher ab.
draußen ist Neuschnee.
In Sichtweite ein Stück
unbegangenes Feld.
Rainer Malkowski (1977)
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Einmal war es so: der Mensch verstand nur wenig, aber das Wenige bewegte ihn tief. Heute versteht er viel, aber es bewegt ihn nicht oder doch nur oberflächlich und fratzenhaft.
Sören Kierkegaard
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Es waren zwei Mönche, die lasen einmal miteinander in einem alten Buch, in welchen die Weisheit und Wahrheit geschrieben stehen: Am Ende der Welt gäbe es einen Ort, an dem der Himmel und die Erde sich berühren, an dem also das große Glück zu finden ist. Sie beschlossen, diesen Ort zu suchen und nicht umzukehren, ehe sie ihn gefunden hätten.
So durchwanderten die beiden die Welt, bestanden unzählige Gefahren, erlitten alle Entbehrungen, die eine Wanderung durch die ganze Welt erfordert; und alle Versuchungen die einen Menschen vom Ziel abbringen können, wehrten sie ab.
Eine Tür sei dort, so hatten sie gelesen. Man brauchte nur anzuklopfen und befinde sich bei Gott. Schließlich fanden sie, was sie suchten. Sie klopften an die Tür. Bebenden Herzens sahen sie, wie sich die Tür öffnete. Und als sie eintraten und die Augen erhoben, fand sich jeder in seiner Klosterzelle.
Da begriffen sie: Der Ort, wo das große Glück zu finden ist, ja wo Gott begegnet, befindet sich nicht am Ende der Welt, sondern hier auf dieser Erde, an der Stelle, die und Gott zugewiesen hat.
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Der Gedanke, der hinter einer Sache steht, ist um so genialer, je einfacher er ist.
Chris P. Tian
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Kehrt zum Einfachen und Wahren zurück, das vermindert Eigensucht und Begehren.
Lao Tse
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Vergiß nicht - man benötigt nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen.
Marc Aurel
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Die ältesten und kürzesten Wörter - "ja" und "nein" - erfordern auch das stärkste Nachdenken.
Pythagoras
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Ein großer Mensch ist derjenige, der sein Kinderherz nicht verliert.
James Legge
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Nach einer Ausschweifung fühlt man sich immer viel einsamer, viel verlassener.
Charles Baudelaire
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